Der Börsen-TagTokio macht Verluste wett
An den Aktienmärkten in Ostasien geht es uneinheitlich zu. Am meisten tut sich in Tokio, der Topix steigt um 1,9 Prozent und macht damit das Vortagesminus wieder wett. Für Unterstützung sorgt der schwächere Yen. Er dürfte unter einer unerwartet gesunkenen japanischen Industrieproduktion im August leiden, was tendenziell gegen weitere Zinserhöhungen spricht. Daneben fiel auch der Zuwachs des Einzelhandelsumsatzes schwächer aus als erwartet. Der Dollar kostet 156,80 Yen, am Vortag waren es zur gleichen Zeit etwa 157,30 Yen gewesen. Das verbilligt japanische Exporte.
In Sydney geht es um 1,0 Prozent nach oben. In Seoul und in Hongkong liegen die Börsenindizes auf Vortagesniveau. In Shanghai steigt der Composite-Index leicht um 0,3 Prozent, nachdem neue Einkaufsmanagerdaten eine Verbesserung der konjunkturellen Lage zeigen. Sowohl die offiziellen als auch die privaten Indikatoren für die Aktivität in der Industrie, im Dienstleistungssektor und im Baugewerbe zogen im September an. Dabei kehrte der offizielle Einkaufsmanagerindex für die Industrie auf den Wachstumspfad zurück und beendete eine zweimonatige Phase der Schrumpfung.