Der Börsen-TagVolle Gasspeicher - Warnung vor Preistreiberei
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Energieversorgung in Deutschland trotz im Vorjahresvergleich niedrigerer Gasspeicherfüllstände als gesichert bezeichnet. Die Speicher seien aktuell zu gut 54 Prozent gefüllt, sagte die CDU-Politikerin. Die Versorgung sei aber durch Lieferungen aus verschiedenen Quellen breit aufgestellt. Deutschland beziehe sein Gas zu 38 Prozent aus den Niederlanden und Belgien, zu 36 Prozent aus Norwegen und zu 18 Prozent als Flüssigerdgas (LNG).
Reiche zufolge ist die Regierung auf alle Eventualitäten vorbereitet. "Wir haben Vorkehrungen getroffen für jedes Szenario", sagte Reiche. "Wir haben die entsprechenden Instrumente vorbereitet." Der Staat dürfe aber nicht selbst die Preise in die Höhe treiben. Versorgungssicherheit sei ein fortlaufender Prozess und müsse jeden Tag neu organisiert werden: "Und das tun wir mit allen Akteuren im Markt."