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PG&E-Aktie bricht ein Brexit-Deal beschwichtigt US-Börsen kaum

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Snap, Apple und PG&E verloren an der Wall Street.

(Foto: Reuters )

Zum Börsenstart stützen die Erholung der Ölpreise und neue Inflationsdaten die Aktienkurse noch. Doch dann ist es erneut der Kursverlust von Apple, der auf der Wall Street lastet. Und auch die Waldbrände in Kalifornien machen sich bemerkbar.

Positive Nachrichten aus London zum geplanten Brexit-Abkommen hat den Pessimismus der am New Yorker Aktienmarkt tätigen Anleger kaum schwinden lassen. Kursverluste von Apple lasteten dagegen erneut auf den US-Börsen. Die Wall Street befinde sich weiter im Korrekturmodus, sagte Michael Antonelli vom Vermögensverwalter Robert W. Baird. Im frühen Handel hatten neue Inflationsdaten und eine Erholung der Ölpreise die Aktienkurse noch gestützt. Die Teuerung in den USA war im Oktober so hoch wie erwartet. Dies dämpfte Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen schneller anheben dürfte als bislang erwartet, wie Börsianer erläuterten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Minus von 0,81 Prozent auf 25.081 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,75 Prozent auf 2701 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 0,9 Prozent nach und notierte mit 7136 Zählern.

An der Wall Street standen Apple im Fokus. Der Kurs des Konzerns gab 2,8 Prozent nach. Mehrere Gewinnwarnungen von Zulieferern nährten Sorgen um die Absatzperspektiven für das iPhone.

Die Aktien von Snap fielen um 3,4 Prozent. Der Facebook-Rivale hat nach eigenen Angaben Vorladungen des Justizministeriums und der Börsenaufsicht SEC erhalten. Es gehe um die Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang mit dem drei Milliarden Dollar schweren Börsengang im März 2017. Der Snapchat-Betreiber arbeite mit den Behörden zusammen.

Der Versorger PG&E verlor 21 Prozent an Börsenwert. Opfer der Waldbrände in Kalifornien werfen dem Unternehmen im Zusammenhang mit der Naturkatastrophe fahrlässiges Verhalten vor. Eine entsprechende Klage wurde bei Gericht in San Francisco eingereicht.

Quelle: n-tv.de, ftü/rts

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