Marktberichte

Dow Jones und Co mit Plus Brexit und Bilanzen erfreuen US-Anleger

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(Foto: imago images/Xinhua)

Überzeugende Quartalsausweise einiger wichtiger US-Unternehmen, die Einigung auf einen Austrittsvertrag zwischen Großbritannien und der EU und eine Feuerpause in Syrien stützen die Wall Street. Bei den Einzelwerten trumpft vor allem ein Streamingdienst auf.

Ermutigende Firmenbilanzen haben die New Yorker Börsen leicht im Plus gehalten. Zur Stimmungsaufhellung trug auch die Einigung im Brexit-Streit bei. Die Unterhändler der britischen Regierung und der EU verständigten sich auf eine neue Scheidungsvereinbarung.

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Börsianer bezweifelten allerdings, dass der Brexit-Deal das britische Parlament passieren werde. Vertreter mehrerer Fraktionen kündigten ihre Ablehnung an. Der US-Leitindex gewann 0,1 Prozent auf 27.025,88 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,4 Prozent auf 8.156,85 Punkte vor und der breit gefasste S&P 500 legte 0,3 Prozent auf 2.997,95 Punkte zu.

Auf Unternehmensseite bescherte ein überraschend starkes Kundenwachstum der Online-Videothek Netflix ein Kursplus von mehr als 2,8 Prozent. Der Anstieg der Abonnentenzahlen in den USA sei allerdings hinter den Erwartungen zurückgeblieben, urteilte Analyst John Blackledge vom Vermögensverwalter Cowen. Der Überschuss von Morgan Stanley fiel unter anderem dank eines starken Anleihegeschäfts ebenfalls höher aus als erwartet. Die Aktien der Bank legten 1,7 Prozent zu.

Enttäuscht reagierten Anleger dagegen auf den Umsatz- und Gewinnrückgang bei IBM. Die Titel des IT-Unternehmens rutschten um mehr als fünf Prozent ab. In Frankfurt schloss der Dax nach einer Berg- und Talfahrt leicht im Minus. Das Marktbarometer ging nach einem zwischenzeitlichen 14-Monats-Hoch von 12.814 Punkten 0,1 Prozent tiefer auf 12.654 Zählern aus dem Handel. Im Verlauf hatten Anleger mit Erleichterung auf den Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen reagiert. Der EuroStoxx50 sank 0,3 Prozent auf 3588 Stellen, nachdem er zuvor auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 3630,43 Punkten geklettert war.  

Quelle: ntv.de, mba/rts