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Dow Jones schließt mit Minus EZB-Chef Draghi verunsichert US-Anleger

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Mario Draghi kündigte nicht nur eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums an, sondern verschob auch die Zinswende auf mindestens 2020.

(Foto: REUTERS)

Die schlechten Aussichten für die Konjunktur dämpfen die Stimmung an der Wall Street. Nach den Ankündigungen des EZB-Präsidenten Draghi agieren Anleger in den USA äußerst vorsichtig. Vor allem die Kurse von Großbanken müssen darunter leiden.

EZB-Chef Mario Draghi hat Börsianer mit düsteren Aussichten für die Konjunktur in der Euro-Zone vergrault. Er kündigte nicht nur eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums an, sondern verschob auch die Zinswende auf mindestens 2020. Zudem beschloss die EZB Geldspritzen für die Banken. Dies drückte nach den Börsen in Europa auch die Wall Street ins Minus.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 0,8 Prozent schwächer bei 25.473 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab ebenfalls 0,8 Prozent nach auf 2748 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel ebenfalls 1,1 Prozent auf 7421 Stellen.

Bank of America
Bank of America 27,03

Der Dax schloss 0,6 Prozent tiefer bei 11.517 Punkten, der EuroStoxx50 verlor ebenfalls gut ein halbes Prozent auf 3306 Zähler. Der Euro sackte um 0,9 Prozent auf 1,1204 Dollar - den tiefsten Stand seit Juni 2017. "Die EZB ist der Ansicht, dass der Wirtschaft mit billigeren Krediten unter die Arme gegriffen werden muss. Das passiert nur, wenn es Probleme gibt, wenn das Wirtschaftswachstum sich verlangsamt", sagte Chef-Marktanalyst von Spartan Capital Securities, Peter Cardillo.

Kroger Company
Kroger Company 19,96

Möglicherweise müsse auch die US-Notenbank Fed länger still halten als sie derzeit anpeilt. Vor allem Banktitel standen auf den Verkaufslisten der Investoren. Die Aktien von Bank of America, JPMorgan Chase, Morgan Stanley und Citigroup verloren jeweils rund ein Prozent an Wert.

Auch die Papiere von Kroger standen mit einem Abschlag von zehn Prozent im Fokus. Die Supermarktkette verdiente im vergangenen Quartal wegen höherer Investitionen deutlich weniger als Analysten erwartet hatten. Die Erträge gingen um zehn Prozent auf gut 28 Milliarden Dollar zurück. Das war ebenfalls weniger als von Experten vorhergesagt.

Quelle: n-tv.de

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