Marktberichte

Korea-Krise belastet US-Börsen schließen kaum verändert

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(Foto: AP)

Die Nordkorea-Krise überschattet noch immer das Börsengeschehen in New York. Die Anleger agieren mit aller Vorsicht. Die zuletzt arg gebeutelten Technologiewerte erholen sich indes.

Zunehmende Spannungen zwischen den USA und Nordkorea haben am Dienstag für gedrückte Stimmung an den US-Börsen gesorgt. Nach dem jüngsten verbalen Schlagabtausch verstärkt die Führung in Pjöngjang offenbar die Verteidigung an der Ostküste des Landes, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete.

Wegen des anhaltenden Streits überdächten einige Anleger ihre Engagements  unmittelbar vor Ablauf des Quartals, sagte Peter Cardillo, Chef-Volkswirt des Brokerhauses First Standard Financial.

Ohne größere Resonanz an der Wall Street blieben zunächst Äußerungen von US-Notenbankchefin Janet Yellen. Diese sagte in einer Rede in Cleveland, es wäre "unklug", die geldpolitischen Zügel erst dann weiter zu straffen, wenn das Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank (Fed) bei der Inflation erreicht sei.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte sank um 0,1 Prozent und schloss bei 22.284 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 notierte unverändert bei 2497 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 6380 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,1 Prozent fester bei 12.605 Punkten. Mehr dazu lesen Sie hier.

An der Wall Street erholten sich Technologiewerte von ihren jüngsten Kursverlusten. Apple etwa rückten 1,9 Prozent vor. Facebook, die zum Wochenauftakt noch um 4,5 Prozent abgerutscht waren, kletterten 1.1 Prozent.

Der Kurs von Nvidia zog um 0,3 Prozent an. Das Unternehmen stellte eine neue Software für Künstliche Intelligenz vor, die Bild- und Spracherkennung verbessern soll.

Die Titel der Wirtschaftsauskunftei Equifax stiegen um 0,8 Prozent. Unternehmenschef Richard Smith trat zurück und zog damit die Konsequenz aus einem massiven Datendiebstahl.

Quelle: ntv.de, wne/rts