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Halloren-Börsengang Preisspanne 6,50 bis 8,50 Euro

Die Halloren Schokoladenfabrik AG will am 11. Mai an die Börse gehen. Die Notierung sei im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse geplant, teilte das in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) ansässige Unternehmen am Montag mit. Zur Zeichnung angeboten werden von Mittwoch an bis zu 2,235 Millionen Aktien, von denen bis zu 1,5 Millionen Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 9. Mai. Die Preisspanne setzte das ostdeutsche Unternehmen auf 6,50 bis 8,50 Euro fest.

Die Altaktionäre stellen 775.000 Titel zur Verfügung, darunter 335.000 Stückaktien im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption. Eine bevorrechtigte Zuteilung räumt das Unternehmen für bis zu 360.000 Aktien den inländischen Gläubigern der ausstehenden Anleihe an. Halloren-Hauptaktionär ist mit 90 Prozent derzeit Paul Morzynski. Die übrigen zehn Prozent verteilen sich auf vier weitere Gesellschafter, darunter den Vorstandsvorsitzenden Klaus Lell. Nach Kapitalerhöhung und Börsengang soll der Streubesitz bei etwa 41,3 Prozent vor und bei 48,6 Prozent inklusive Ausübung des Greenshoe liegen.

"Mit dem Emissionserlös wollen wir in unser weiteres Wachstum vor allem über Handelsmarken und in den alten Bundesländern finanzieren. Hier sehen wir noch deutliches Potenzial für die Zukunft", erklärte Vorstandsvorsitzender Lell. Denkbar sei auch die Erweiterung des Marken- und Produktportfolios über gezielte Zukäufe.

Im vergangenen Jahr setzte Halloren 25,86 (Vorjahr: 23,96) Millionen Euro um und verdiente netto 1,03 (0,07) Millionen Euro. Am 2. Mai will das Unternehmen weitere Details des Börsengangs im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt mitteilen. Neben dem öffentlichen Angebot in Deutschland ist eine Privatplatzierung in Ländern der Europäischen Union und in der Schweiz vorgesehen. Der Börsengang wird von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) begleitet.

Quelle: n-tv.de