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227 Millionen Dollar für Adjust Berliner Startup überzeugt Investoren

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Die 2012 gegründete Firma ist nach eigenen Angaben in den vergangenen vier Jahren profitabel gewesen.

(Foto: imago images / Westend61)

Das Startup Adjust ermöglicht es, das Verhalten von Smartphone-App-Nutzern zu analysieren. Ihre Kunden tragen bereits so klangvolle Namen wie Pinterest und Procter & Gambel. Investoren stecken jetzt ordentlich Geld in das junge Unternehmen aus Berlin.

Das Berliner Startup Adjust hat bei einer der größten Finanzierungsrunden in Europa 227 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Das Geld will das auf die Analyse von Smartphone-Nutzerdaten spezialisierte Unternehmen für die Expansion ins Ausland und für Akquisitionen ausgeben, wie Mitgründer und Firmenchef Christian Henschel sagte. Vor allem China und Südostasien stünden auf der Agenda.

Die Finanzierungsrunde ist fast zehn Mal so groß wie das bisherige Volumen. Nur das ebenfalls aus Berlin kommende Startup Getyourguide sammelte mit 484 Millionen Dollar in diesem Jahr in Deutschland noch mehr ein. Das Geld für Adjust kam von Gesellschaften wie Eurazeo Growth, Highland Europe, Morgan Stanley Alternative Investment Partners und Sofina.

Adjust entwickelte eine Technologie, mit der sich das Verhalten von Smartphone-App-Nutzern analysieren lässt. Zudem bietet es eine Software an, mit dem Betrug bei Apps vermieden werden kann. Die 2012 gegründete Firma ist nach eigenen Angaben in den vergangenen vier Jahren profitabel gewesen und hat die Zahl ihrer Mitarbeiter in den vergangenen zwölf Monaten um 150 auf 350 vergrößert. Rund 30 Prozent der Umsätze werden in China und Südostasien erwirtschaftet, ein weiteres knappes Drittel stammt aus den USA, der Rest entfällt auf Europa.

Adjust arbeitet mit Plattformen wie Facebook und Google zusammen, zudem nutzen etwa NBCUniversal, Pinterest and Procter & Gamble die Dienste des Unternehmens.

Quelle: n-tv.de, jki/rts

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