Der Tag
27. Juli 2017
imageHeute mit Volker Petersen und Markus Lippold
Zum Archiv
22:37 Uhr

Das war Donnerstag, der 27. Juli 2017

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Ich gebe zu: Ein paar Regentropfen können einen Sonnenuntergang noch schöner machen. (Foto: dpa)

Liebe Leser! Der Dauerregen ist endlich abgezogen und etliche Menschen in den besonders betroffenen Regionen atmen auf. In einigen Gemeinden - etwa in einem Stadtteil von Hildesheim - bangt man aber noch angesichts von Flutwellen und Hochwasser.

Was ist sonst noch passiert?

Damit wünscht Ihnen Markus Lippold eine ruhige und erholsame Nacht. Morgen ist "Der Tag" wieder für Sie da.

Das war Donnerstag, der 27. Juli 2017
22:23 Uhr

Iran testet erfolgreich Trägerrakete

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Teheran kündigt bereits weitere Raketentests an. (Foto: REUTERS)

Teheran verkündet den erfolgreichen Test einer Rakete:

  • Laut der Nachrichtenagentur Fars wurde die Rakete "Simorgh" (Phönix) getestet, die einen 250 Kilogramm schweren Satelliten in eine Umlaufbahn von 500 Kilometern Höhe transportiert hat.

  • Weitere Satelliten-Tests sollen demnach folgen.

  • Wegen der Raketentests laufen noch mehrere Sanktionen der USA gegen den Iran. Washington sieht in den Tests einen Verstoß gegen UN-Resolutionen sowie Verpflichtungen aus dem Atomabkommen.

Iran testet erfolgreich Trägerrakete
22:02 Uhr

Zwei Verletzte bei Sex zu dritt

Mit einem ungewöhnlichen Unfall bekommt es die Polizei in Rheinland-Pfalz zu tun:

  • Zwei Frauen, die sich nackt auf einer Terrasse in Bad Breisig mit einem Mann vergnügen, verletzten sich dabei schwer.

  • Eine der Frauen stürzt über das Geländer der Terrasse etwa drei Meter in die Tiefe. Die zweite Frau geht um das Haus, um ihr zu helfen, stürzt dabei aber an einer Treppe und verletzt sich ebenfalls.

  • Laut Polizei erleiden beide Knochenbrüche.

  • Der besorgte Mann ruft die Polizei.

Zwei Verletzte bei Sex zu dritt
21:55 Uhr

Gewitter über Berlin

Der Tag hat wettermäßig eigentlich recht schön begonnen. Derzeit braut sich über Berlin allerdings ein Gewitter zusammen, wie dieses Video zeigt, dass ich gerade aufgenommen habe.

Gewitter über Berlin
21:44 Uhr

Frankreich verstaatlicht Großwerft STX

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Die Werft befindet sich in St. Nazaire an der Atlantikküste, dort arbeiten etwa 2700 Menschen. (Foto: dpa)

Die französische Werft STX France soll verkauft werden. Doch da dort neben Kreuzfahrt- auch Militärschiffe hergestellt werden, gibt es Streit - den Paris nun kurzerhand beendet, indem man die Werft verstaatlicht:

  • "Wir haben uns dafür entschieden, das Vorkaufsrecht des Staates für STX auszuüben", sagt Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire.

  • Die Kosten beziffert er auf rund 80 Millionen Euro.

  • "Die Rolle des Staates ist, unsere strategischen Interessen zu schützen", sagt er.

  • Frankreich wollte dem potenziellen italienischen Käufer Fincantieri lediglich 50 Prozent der Werft zugestehen - was der Konzern ablehnte.

Frankreich verstaatlicht Großwerft STX
21:24 Uhr

Clinton bringt Buch über Wahlkampf heraus

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(Foto: AP)

Wo wir schon mal bei den US-Demokraten sind - auch Hillary Clinton arbeitet die Vergangenheit auf:

  • Sie bringt im September das Buch "What Happened" (Was geschehen ist) heraus, in dem sie den verlorenen Präsidentschaftswahlkampf im vergangenen Jahr beschreibt.

  • Nach Angaben des Verlagshauses Simon & Schuster beschreibt die Politikerin darin, wie sie sich als erste weibliche Präsidentschaftskandidatin in einem unberechenbaren Wahlkampf mit zahlreichen Hoch- und Tiefpunkten, Sexismus und absurden Wendungen einem Gegner habe stellen müssen, der alle Regeln gebrochen habe.

  • Demnach will Clinton auch auf eigene Fehler eingehen, sich aber vor allem dem Thema einer angeblichen russischen Einmischung in den Wahlkampf widmen.

Damit dürfte das Buch ja dann auch für Präsident Trump interessant sein.

Clinton bringt Buch über Wahlkampf heraus
20:57 Uhr

Michelle Obama spricht über rassistische Angriffe

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Michelle Obama betont bei ihrem Auftritt, dass sie kein öffentliches Amt anstrebe. (Foto: AP)

Sie wurde rassistisch beleidigt, mit einem Affen verglichen und verspottet. Dabei saß Michelle Obama als First Lady im Weißen Haus. Auf einer öffentlichen Veranstaltung spricht sie nun über rassistische Anfeindungen während und nach der Präsidentschaft ihres Mannes. Vor den Gästen einer Frauenstiftung habe sie etwa darüber gesprochen, wie sehr es sie verletzt habe, dass manche sie auch nach acht Jahren im Dienste des Landes immer noch nach ihrer Hautfarbe beurteilten, schreibt die "Denver Post". "Als Frauen müssen wir jeden Tag so viele kleine Verletzungen ertragen", sagt Obama, "und wir stehen trotzdem wieder auf".

Michelle Obama spricht über rassistische Angriffe
20:28 Uhr

Ehrlicher Finder gibt Goldbarren und Geld ab

Ein Schatz unter einem Baum? Nein, einfach vergessene Wertsachen - und ein ehrlicher Finder:

  • Unter einem Baum in Berlin-Neukölln findet ein Mann 3500 Euro Bargeld und 22 verschieden große Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von 1 Kilo - und gibt sie bei der Polizei ab.

  • Der Eigentümer wurde recht schnell ermittelt. Er holte die Sachen wenig später im zentralen Fundbüro in Tempelhof ab.

  • Der Besitzer hatte die Mappe nach eigenen Angaben beim Abschließen seines Rades abgestellt - und schlicht vergessen.

Und der Finder darf sich über einen Finderlohn freuen - 3 bis 5 Prozent des Wertes sind gesetzlich vorgeschrieben.

Ehrlicher Finder gibt Goldbarren und Geld ab
20:01 Uhr

Baby Charlie soll bald in einem Hospiz sterben

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Charlie mit seinen Eltern. (Foto: AP)

Das juristische Tauziehen um Baby Charlie in Großbritannien geht zu Ende:

  • Die lebenserhaltenden Maßnahmen für das todkranke Kind sollen kurz nach seiner Ankunft in einem Hospiz eingestellt werden, entscheidet ein Richter am Londoner High Court.

  • Wo und wann Charlie sterben wird, soll auf Anordnung des Gerichts aber geheim bleiben.

  • Charlies Eltern hatten sich noch mehr Zeit gewünscht, um Abschied von ihrem elf Monate alten Sohn zu nehmen.

  • Die Ärzte des Londoner Great-Ormond-Street-Krankenhauses hatten dagegen auf ein rasches Ende der lebenserhaltenden Maßnahmen gedrängt. Sie wollen dem Jungen weiteres Leiden ersparen.

Hier erfahren Sie mehr.

Baby Charlie soll bald in einem Hospiz sterben
20:00 Uhr

Videos des Tages

Videos des Tages
19:36 Uhr

Kritik an Freilassung der Terrorverdächtigen von Güstrow

Gestern erst wurden bei einer Razzia in Güstrow drei mutmaßliche Islamisten - zwei Bosnier und ein Deutscher - wegen Terrorverdachts festgenommen. Doch schon am Abend kamen sie wieder frei. Das wirft Fragen auf:

  • Dem Amtsgericht in Güstrow zufolge hatte das Landeskriminalamt beantragt, die Männer in Gewahrsam zu nehmen. Doch seien die Verdächtigen nicht, wie vorgeschrieben, unverzüglich einem Richter vorgeführt worden. Deshalb hätten sie wieder freigelassen werden müssen.

  • Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommerns bedauert diese Entscheidung. Man habe "alles dafür getan", eine unverzügliche Entscheidung des Richters herbeizuführen, heißt es in einer Pressemitteilung.

  • Die vorübergehende Festnahme der Männer sei im Rahmen der Gefahrenabwehr durch die Polizei nach deren Ermessen erfolgt, sagt derweil ein Sprecher der Generalbundesanwaltschaft. Ein Haftbefehl sei nicht beantragt worden. Dafür habe es am dringenden Tatverdacht gefehlt.

  • Vertreter von Linkspartei und AfD fordern nun von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) Aufklärung über den Anti-Terror-Einsatz und mögliche Versäumnisse der Behörden.

Kritik an Freilassung der Terrorverdächtigen von Güstrow
19:06 Uhr

Putin kündigt Antwort auf US-Sanktionen an

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Putin will den endgültigen Wortlaut der Sanktionen abwarten, bevor er über eine Reaktion entscheidet. (Foto: REUTERS)

Die USA wollen ihre Sanktionen gegen Russland verschärfen. Nun reagiert der Kreml, mit harschen Worten:

  • Die Sanktionen seien nach internationalem Recht illegal, sagt Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch in Finnland.

  • "Wir sind immer sehr zurückhaltend und geduldig, aber irgendwann werden wir eine Antwort geben müssen, denn es ist unmöglich, diese Art von Frechheit gegenüber unserem Land ewig zu tolerieren", so Putin.

  • Die Sanktionen seien "extrem zynisch" und dienten nur dazu, die geopolitischen Interessen der USA auf Kosten ihrer Alliierten zu sichern.

Tatsächlich ist auch die EU mit den neuen Sanktionen nicht einverstanden. Denn es geht dabei auch um die Vormachtstellung auf dem europäischen Energiemarkt.

Putin kündigt Antwort auf US-Sanktionen an
18:29 Uhr

Jeff Bezos ist jetzt reichster Mensch der Welt

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Jeff Bezos wurde durch Amazon reich. (Foto: REUTERS)

Reich, reicher, Jeff Bezos. Auf der Liste der reichsten Menschen des "Forbes"-Magazins hat der Amazon-Chef den Spitzenplatz erobert und Microsoft-Gründer Bill Gates verdrängt:

  • Demnach kommt Bezos nun auf ein Vermögen von mehr als 90 Milliarden Dollar (76,9 Mrd Euro).

  • Der Grund für den Wechsel auf dem Spitzenplatz ist ein leichter Kursanstieg der Amazon-Aktien - von denen Bezos selbstredend jede Menge besitzt.

  • Sollte die Amazon-Aktie wieder fallen, könnte Bezos den Spitzenplatz natürlich schnell wieder verlieren. Ohnehin geht es hier nur um Schätzwerte.

Hier geht's zur ausführlichen Meldung.

Jeff Bezos ist jetzt reichster Mensch der Welt
18:17 Uhr

Netanjahu fordert Todesstrafe für Terroristen

Israels Premier Benjamin Netanjahu fordert die Todesstrafe für palästinensische Attentäter. Die "Zeit dafür ist gekommen", sagt der Rechtspolitiker beim Besuch von Angehörigen eines Terroropfers. 1979 hatte das Land die Todesstrafe für Terroristen eingeführt, die besonders grausame Anschläge verüben. Bisher wurde die Regelung noch nie angewandt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Netanjahu fordert Todesstrafe für Terroristen
18:05 Uhr

US-Admiral würde Befehl für Atomangriff befolgen

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Swift äußerte sich auf einer Militärkonferenz in Canberra. (Foto: AP)

Ein Soldat hat zu gehorchen. Diese Ansicht vertritt auch Admiral Scott Swift. Der Kommandeur der US-Pazifikflotte äußert sich auf einer Sicherheitskonferenz in Australien zu der Frage, ob er auch den präsidialen Befehl für einen Atomangriff auf China ausführen würde. Als guter Soldat sagt Swift: "Die Antwort wäre Ja." Schließlich hätte er als Soldat einen Eid geschworen, den Befehlen von Offizieren und des Präsidenten Folge zu leisten. Ein Sprecher der Pazifikflotte kritisiert später die Swift gestellte hypothetische Frage als lächerlich.

US-Admiral würde Befehl für Atomangriff befolgen
17:40 Uhr

AfD fordert Neuauszählung in NRW

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Die AfD in NRW fühlt sich um mehr als eine Stimme betrogen. (Foto: dpa)

Das Parlament ist zusammengekommen, die Koalition steht, der Ministerpräsident ist gewählt: Eigentlich könnte in Nordrhein-Westfalen das politische Tagesgeschäft losgehen. Die AfD fordert allerdings eine Neuauszählung aller Zweitstimmen:

  • Die Partei sei "massiv um Stimmen betrogen" worden, sagt der Essener AfD-Chef Stefan Keuter in Düsseldorf. Es gehe im Ergebnis um mehr als ein Mandat.

  • Man habe Nachweise für Manipulationen und "landesweite systemische Fehler", sagt der von der AfD beauftragte Anwalt Christian Bill. "Man könnte auch sagen, es handelt sich um Wahlfälschung."

  • Die AfD war bei der Wahl am 14. Mai mit 16 Abgeordneten in den Landtag eingezogen. Der Landeswahlausschuss hatte bereits kurz nach der Wahl Ungenauigkeiten zu Ungunsten der AfD festgestellt und das Zweitstimmen-Ergebnis nach oben korrigiert.

AfD fordert Neuauszählung in NRW
17:18 Uhr

Dobrindt verhängt Zulassungsverbot für Porsche-Modell

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verfügt im Dieselskandal ein Zulassungsverbot für bestimmte Fahrzeuge des Modells Porsche Cayenne. Der Minister begründet diesen Schritt mit einer illegalen Software für die Abgassteuerung, die in dem Fahrzeug verbaut sei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dobrindt verhängt Zulassungsverbot für Porsche-Modell
17:10 Uhr

Betrunkene zünden an Tanksäule Benzin an

Wer auf dem Klo sitzt, sollte nicht mit Toilettenpapier werfen. Und an einer Tankstelle sollte man nicht mit dem Feuer spielen:

  • An einer Tankstelle im thüringischen Saalfeld setzen zwei Männer Benzin in Brand: Dazu lassen sie Benzin aus einer Tanksäule ab und zünden es mit einem Feuerzeug an.

  • Zeugen alarmieren die Polizei, die die beiden Männer festnimmt. Der Jüngere soll dabei einen Polizisten angegriffen und mit Tritten verletzt haben.

  • Ein Atemalkoholtest ergibt bei dem 40-Jährigen einen Wert von 3,1 Promille. Der 28-Jährige verweigert zunächst einen Atemtest.

Betrunkene zünden an Tanksäule Benzin an
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

Schlagzeilen zum Feierabend
16:55 Uhr

Verletzte bei neuen Zusammenstößen auf dem Tempelberg

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Israelische Polizisten stehen auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg. (Foto: dpa)

Nach dem Abbau israelischer Sicherheitsvorkehrungen am Tempelberg in Jerusalem kommt es erneut zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei. Der palästinensische Rote Halbmond meldet 46 Verletzte auf dem Tempelberg selbst und in dessen unmittelbarer Umgebung. Zuvor hatten erstmals seit zwei Wochen gläubige Muslime das Plateau zum Gebet betreten.

Hier finden Sie mehr dazu.

Verletzte bei neuen Zusammenstößen auf dem Tempelberg
16:44 Uhr

Brexit-Fahrplan wackelt bereits

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Die beiden handeln den Brexit aus: Barnier (r.) und der britische Brexit-Minister David Davis. (Foto: dpa)

Erst seit etwa einem Monat sprechen EU und Großbritannien offiziell über den Brexit. Der zu Beginn festgelegte Fahrplan ist aber offenbar schon wieder Makulatur:

  • Der für Oktober geplante Beginn der Verhandlungen über die künftigen Handelsbeziehungen wackelt laut EU-Chefunterhändler Michel Barnier. Das erfährt Reuters von mehreren EU-Vertretern.

  • Der Franzose habe am Mittwoch die Botschafter der verbleibenden 27 EU-Staaten darüber informiert.

  • Bisher gibt es bei den Gesprächen zwischen London und Brüssel kaum Fortschritte.

Hier geht's zur ausführlichen Meldung.

Brexit-Fahrplan wackelt bereits
16:17 Uhr

Zwei Tote bei Badeunfällen auf Usedom

Beim Baden in der Ostsee kommen auf der Insel Usedom zwei Menschen ums Leben:

  • In Zinnowitz wird ein Mann leblos aus der Ostsee geborgen. Er kann nicht wiederbelebt werden.

  • Kurz darauf werden in Ahlbeck eine Frau und ein Mann bewusstlos aus dem Wasser geholt. Der Mann kommt wieder zu sich, die Frau stirbt.

  • Details zu den Umständen der Badeunfälle sowie zu Identität und Herkunft der Betroffenen gibt es bisher nicht.

Zwei Tote bei Badeunfällen auf Usedom
16:04 Uhr

Putin ernennt neuen UN-Botschafter

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Nebensja arbeitete auch schon bei den UN, etwa als Berater des russischen UN-Botschafters. (Foto: dpa)

Jahrelang prägte Witali Tschurkin das Gesicht Russlands bei den Vereinten Nationen. Im Februar jedoch starb der UN-Botschafter überraschend. Nun steht der Nachfolger fest:

  • Staatschef Wladimir Putin ernennt Wassili Nebensja zum neuen UN-Botschafter Russlands.

  • Der 55-jährige Nebensja gehört zu Moskaus erfahrensten Diplomaten. Zuletzt war er seit 2013 stellvertretender Außenminister.

  • Vorübergehend hatte Tschurkins Stellvertreter Pjotr Ilitschow die russische UN-Vertretung geleitet.

Putin ernennt neuen UN-Botschafter
15:43 Uhr

In Langenstein droht ein Erdrutsch

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In Langenstein werden Sandsäcke auf einem Vliestuch verteilt, um den Hang zu stabilisieren. (Foto: dpa)

Nicht nur in Hildesheim ist die Hochwasserlage weiter angespannt. Auch in der Harzregion geht das Zittern weiter - und die Angst vor einem Erdrutsch:

  • Die Fluten des übergelaufenen Goldbachs bedrohen nicht nur Harsleben in Sachsen-Anhalt, sondern auch das nahe Langenstein.

  • Hier droht ein durchweichter Hang abzurutschen und womöglich Wohnhäuser mitzureißen.

  • In der Nacht hatte der Goldbach die Straße überspült und stundengelang gegen die Böschung gedrückt, sagt Einsatzleiter Thomas Dittmer. Zur Stabilisierung bauen Rettungskräfte Vliesmatten ein.

In Langenstein droht ein Erdrutsch
15:20 Uhr

Arbeitgeber dürfen keine Keylogger einsetzen

Welcher Arbeitgeber weiß schon, was die Angestellten so den ganzen Tag über machen? Zumal wenn sie am Computer sitzen und Zugang zum Internet haben. Aber darf die Firma eine Spähsoftware auf den Rechnern einsetzen, um die Mitarbeiter zu kontrollieren?

  • Das Bundesarbeitsgericht setzt der Überwachung von Arbeitnehmern durch solche Software enge Grenzen.

  • Sogenannte Keylogger, die alle Tastatureingaben an einem Rechner heimlich protokollieren und Bildschirmfotos schießen, seien zur Überwachung des Arbeitsverhaltens unzulässig, entscheiden die Richter in Erfurt.

  • Das gelte nur dann nicht, wenn ein konkreter Verdacht auf eine Straftat oder eine schwerwiegende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers bestehe.

Arbeitgeber dürfen keine Keylogger einsetzen
15:00 Uhr

US-Kunden verklagen Autobauer wegen Kartell

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Neben Daimler sind auch BMW, Volkswagen sowie einige VW-Tochterunternehmen betroffen. (Foto: dpa)

Nach der Aufdeckung eines Kartells deutscher Autobauer droht den beteiligten Firmen juristischer Ärger in den USA:

  • Drei Kunden beschuldigen den Volkswagen-Konzern sowie Daimler und BMW, unter anderem mit illegalen Absprachen zu Preisen und Abgastechnik gegen US-Wettbewerbsrecht verstoßen zu haben.

  • Die entsprechende Klage, hinter der die US-Kanzlei Robins Kaplan steht, wurde am Dienstag bei einem Gericht im Bundesstaat New Jersey eingereicht.

  • Die US-Anwälte berufen sich bei ihren Vorwürfen der Verschwörung im Wesentlichen auf Informationen aus deutschen Presseberichten. Sie haben den Rechtsstreit als potenzielle Sammelklage angelegt, der sich weitere Autobesitzer und Leasing-Nehmer anschließen könnten.

US-Kunden verklagen Autobauer wegen Kartell
14:33 Uhr

Ex-Präsident Saakaschwili ist staatenlos

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Vom Präsidenten zum staatenlosen Flüchtling: Saakaschwili. (Foto: dpa)

Früher war er Präsident Georgiens, dann siedelte er in die Ukraine über. Nun ist Michail Saakaschwili staatenlos:

  • Die Ukraine entzieht ihm seine Staatsbürgerschaft, wie das Büro von Präsident Petro Poroschenko in Kiew mitteilt.

  • Das Büro Poroschenkos begründet die Entscheidung mit einem Verstoß Saakaschwilis gegen die Vorschriften zur Einbürgerung. Dieser habe in seinem Antrag "falsche Angaben" gemacht.

  • Georgien hatte seinen Pass bereits Ende 2015 für ungültig erklärt, nachdem Saakaschwili Bürger der Ukraine geworden war.

  • Saakaschwili betonte, er werde um sein Recht auf Rückkehr in die Ukraine kämpfen. Nach Angaben einer Sprecherin hält er sich derzeit in New York auf.

Hier können Sie mehr lesen.

Ex-Präsident Saakaschwili ist staatenlos
14:25 Uhr

Schichtwechsel

Wenn in Berlin die Ampelanlage an einer größeren Straße ausfällt heißt das: Chaos. Zumindest bis Polizisten händisch den Verkehr regeln. Das hab ich auch lange nicht gesehen - bis heute auf dem Weg zur Arbeit. Ich hoffe, mein Kollege Volker Petersen umfährt auf dem Weg in den Feierabend die Kreuzung weiträumig. Jetzt übernimmt Markus Lippold und wünscht einen schönen Nachmittag.

Schichtwechsel
14:19 Uhr

Juncker steckt Merkel in die Tasche

Nicht einmal Kanzlerin Merkel kann darauf vertrauen, dass immer jeder rangeht, wenn sie anruft. EU-Kommissionschef Juncker trat heute mit dem slowakischen Regierungschef Fico in Brüssel vor die Mikrofone, als sein Handy klingelte. "Das ist meine Frau, sorry", sagte der Luxemburger. Nach einem Blick aufs Display korrigierte er sich: "Nein, es war Frau Merkel." Fico war amüsiert, die im Urlaub weilende Kanzlerin dürfte es verschmerzen. Wo sie und andere Politiker ihren Urlaub ist verbringen, lesen Sie übrigens hier.

Juncker steckt Merkel in die Tasche
13:52 Uhr

Frankreich will "Hotspots" für Flüchtlinge in Libyen

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Macron äußerte sich in Orleans, wo er auch einer Einbürgerungszeremonie (zum Beispiel der jubelnden Dame) beiwohnte. (Foto: AP)

Frankreich prescht mit einem Vorschlag zur Flüchtlingsfrage vor. Die Regierung will noch in diesem Jahr sogenannte Hotspots für Flüchtlinge in Libyen errichten - mit oder ohne Hilfe der EU.

  • "Ich will das ab diesem Sommer machen", sagte Präsident Macron. Allerdings erklärte der Präsidentenpalast kurz danach, für die Entsendung französischer Beamter müsse zunächst die Sicherheitslage ausreichend gut sein - derzeit sei dies in Libyen nicht der Fall.

  • Die EU hat "Hotspots" wegen der Flüchtlingskrise in den europäischen Hauptankunftsländern Italien und Griechenland eingerichtet. Migranten werden dort mit Unterstützung von Experten der EU-Grenzbehörde Frontex und der europäischen Asylagentur Easo registriert.

  • Mit der EU war der Vorstoß wohl nicht abgestimmt - bieder EU-Kommission zeigte man sich überrascht.

Hier gibt's mehr dazu.

Frankreich will "Hotspots" für Flüchtlinge in Libyen
13:29 Uhr

Mario Barth antwortet auf Rassismus-Vorwürfe

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Kennste, kennste, kennste? Mario Barth in Aktion. (Foto: picture alliance / dpa)

Wenn Künstler sich zu politischen Fragen äußern, verdrehen immer alle die Augen, die anderer Meinung sind. Das erlebte auch Mario Barth, der manch einen mit Facebook-Posts irritierte. Kritik muss er sich allerdings gefallen lassen, zum Beispiel wegen seiner Trumptower-Geschichte. Dass er am rechten Rand fischt, gar etwas mit Rassismus am Hut hat, weist er nun gegenüber dem "Stern" zurück. Er verweist auf seine Familiengeschichte. Sein Urgroßvater mütterlicherseits sei als Jude im KZ ermordet worden, sein Großvater habe als sogenannter Halbjude Deutschland verlassen müssen. "Ich verachte alles Rassistische. Ich weiß, was solche Leute anrichten."

Mario Barth antwortet auf Rassismus-Vorwürfe
12:55 Uhr

Waschbär reißt Tausende Berliner aus dem Schlaf

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(Foto: picture alliance / dpa)

Als Wahlberliner kann ich berichten, dass man in der Hauptstadt mit einem gewissen Geräuschpegel leben muss - in meiner Nachbarschaft lebt zum Beispiel der vermutlich lauteste Nieser der Welt, der immer viermal hintereinander die Gläser in der Vitrine mit einem gewaltigen ATSCHUUU erklirren lässt. Eine Nummer größer war aber das, was im Westen der Stadt in der vergangenen Nacht los war.

  • Hunderte Notrufe gingen bei der Polizei ein, die Anrufer berichteten von einem lauten Knall und einem fast halbstündigen Geräuschpegel, wie der RBB berichtet. Schuld war ein Waschbär - der hatte im Heizkaftwerk Reuter in Berlin-Siemensstadt einen Kurzschluss ausgelöst.

  • Dadurch sei ein großer Trafo vom Dienst gegangen, wodurch wiederum eine Turbine ausfiel, die mit dem Dampf einer benachbarten Müllverbrennungsanlage betrieben wird. Da der Dampf dennoch entweichen musste, wurde der über Ventile abgelassen, was die lauten Geräusche erklärte.

Ich glaube, bei meinem niesenden Nachbarn ist die Erklärung simpler. Es kitzelt ihn einfach in der Nase.

Waschbär reißt Tausende Berliner aus dem Schlaf
12:21 Uhr

Anklage gegen Regensburger Bürgermeister

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Gegen Wolbergs wurde seit Monaten ermittelt, nun kommt es zur Anklage. (Foto: dpa)

Der Regensburger Oberbürgermeister sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt - er soll bestechlich gewesen sein. Nun klagt die Staatsanwaltschaft SPD-Mann Joachim Wolbergs an.

  • Wolbergs werden Bestechlichkeit in zwei Fällen sowie Vorteilsannahme und fünf Verstöße gegen das Parteiengesetz vorgeworfen.

  • Vor dem Hintergrund der Ermittlungen war der Oberbürgermeister Anfang des Jahres bereits des Dienstes enthoben worden.

  • Zu den insgesamt vier Beschuldigten in dem Verfahren zählt den Angaben zufolge auch ein Unternehmer aus der Wohnungsbaubranche sowie der Ex-Fraktionschef der SPD im Regensburger Stadtrat.

Anklage gegen Regensburger Bürgermeister
12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

Schlagzeilen zur Mittagspause
11:31 Uhr

Prinz William steigt letztmals ins Cockpit

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Falls ein Einsatz reinkommt, fliegt William heute das letzte Mal. (Foto: dpa)

Bis heute ist Prinz William eigentlich hauptberuflich Pilot eines Rettungshubschraubers. Am Abend steigt er nun zum letzten Mal ins Cockpit, sein letzter Dienst steht an. Danach will er mit seiner Familie von Norfolk nach London ziehen, er ist dann hauptberuflich Thronfolger. Er habe großen Respekt vor den Mitarbeitern des Rettungsdienstes und sei stolz gewesen, zu dienen, schrieb William in einem offenen Brief in der "Eastern Daily Press" an seine Kollegen. Die Erfahrungen als Rettungspilot hätten ihn darin bestärkt, sich dem Thema psychische Gesundheit zu widmen, so William.

Prinz William steigt letztmals ins Cockpit
11:14 Uhr

Ostdeutsche arbeiten im Schnitt eine Stunde länger

Wer arbeitet mehr, die im Westen oder die im Osten? Die zweite Antwort ist richtig.

  • Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung arbeiten Tarifbeschäftigte in Ostdeutschland noch immer etwa eine Stunde länger pro Woche als Arbeitnehmer in Westdeutschland.

  • Die tarifliche Wochenarbeitszeit in Ostdeutschland liege im Schnitt bei 38,7 Stunden, im Westen bei 37,6 Stunden, wie die Hans-Böckler-Stiftung mitteilt.

Ostdeutsche arbeiten im Schnitt eine Stunde länger
10:50 Uhr

Britische Autobranche wird nervös

Dass der Brexit ein großes Problem für die britische Wirtschaft wird, ist unumstritten - das spüren nun die Autobauer des Landes ganz besonders. Um 14 Prozent geht die Produktion im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. 137.000 Autos liefen noch bei Vauxhall, Ford, Jaguar, Mini oder Lotus vom Band. Im ersten Halbjahr ist die Lage zwar weniger dramatisch, aber dennoch bedenklich. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Produktion um drei Prozent auf knapp 867.000. Das Problem: Mehr als die Hälfte der Autos werden in der EU verkauft. Wenn Großbritannien raus ist, müssten die Autohändler zehn Prozent Zoll zahlen, wenn es keinen neuen Handelsvertrag gibt.

Übrigens, bei Volkswagen sehen die Quartalszahlen sehr gut aus.

Britische Autobranche wird nervös
10:19 Uhr

So groß ist die deutsche Durchschnittswohnung

Drei Millionen Wohnungen sind in den vergangenen 16 Jahren in Deutschland entstanden - das hat dazu geführt, dass im Schnitt jedem Einwohner 7,7 Quadratmeter mehr zur Verfügung stehen. Auf 1000 Einwohner kamen Ende des vergangenen Jahres rund 500 Wohnungen. Und die waren im Schnitt 92,2 Quadratmeter groß.

So groß ist die deutsche Durchschnittswohnung
09:59 Uhr

Ost-Ausschuss: Notfalls Sanktionen gegen USA

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Michael Harms hält Sanktionen gegen die USA als letztes Mittel für möglich. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft hat deutlich gemacht, wie unglücklich er über die US-Sanktionspläne gegen Russland ist. Nun stellt Geschäftsführer Michael Harms etwas in den Raum, das ein Novum in der Nachkriegsgeschichte wäre: Sanktionen gegen die USA. So sollten Auswirkungen von neuen US-amerikanischen Strafmaßnahmen gegen Russland auf hiesige Firmen beantwortet werden. "Ich muss sagen, das ist natürlich das Allerletzte, was wir uns wünschen", sagte er. "Aber wir müssen uns diese Möglichkeit offenhalten", ergänzte er.

Wirtschaftsministerin Zypries ist da anderer Meinung - sie warnt vor einem Handelskrieg mit den USA.

Ost-Ausschuss: Notfalls Sanktionen gegen USA
09:38 Uhr

Jones sichert sich Millionen Dollar Michael Jacksons

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Quincy Jones, Mitte, bei der Grammy-Verleihung 1986 - mit dabei auch Michael Jackson und Lionel Richie (r.) sowie Stevie Wonder und Dionne Warwick. (Foto: AP)

Ein Gericht spricht Musikproduzent Quincy Jones eine Millionensumme aus dem Nachlass von Poplegende Michael Jackson zu. Der Los Angeles Superior Court stimmte seiner Klage aus dem Jahr 2013 zu - danach stehen ihm Tantiemen für die Nutzung von Jackson-Songs nach dem Tod des Sängers zu. "Es ist nicht nur ein Sieg für mich selbst, sondern auch einer für Künstlerrechte", schrieb Jones in einem Statement. Jones hatte unter anderem Jacksons Album "Thriller" produziert, der meistverkauften Platte aller Zeiten.

Jones sichert sich Millionen Dollar Michael Jacksons
09:24 Uhr

Dauerregen bedroht Ernte deutscher Bauern

So viel Regen kam in vielen Gebieten Deutschlands herunter, dass die Landwirte noch mehr Sorgen haben als sonst. Wegen des Dauerregens komme es zu "Qualitätsschäden und es droht auch zu einem Mengenproblem zu werden", sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV), Bernhard Krüsken. Die Bauern sorgen sich zudem um die Wetterextreme generell: "Die Ausschläge und Extreme nehmen deutlich zu", sagte Krüsken der "Passauer Neuen Presse". Dadurch stiegen die Risiken für die Landwirte.

Dauerregen bedroht Ernte deutscher Bauern
09:11 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

Schlagzeilen am Morgen
08:49 Uhr

1977 entführte Landshut kommt an den Bodensee

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Als die "Landshut" in Mogadischu landete, war noch völlig unklar, ob die Geiseln überleben würden - dass es der GSG 9 gelang, war die erste große Sternstunde der Spezialeinheit. (Foto: picture alliance / dpa)

Die "Landshut" ist Teil bundesrepublikanischer Geschichte - 1977 wurde das Lufthansa-Flugzeug von Terroristen entführt, die schließlich in Mogadischu landeten. Dort befreite dann die GSG 9 die Geiseln in einer bis dahin beispiellosen Aktion. Vor einiger Zeit wurde die Maschine in Brasilien wiederentdeckt, wo sie verschrottet werden sollte. Das Auswärtige Amt hat sie nun für 20.000 Euro gekauft und will sie nun nach Deutschland verschiffen. Sie soll nach einer Instandsetzung in Friedrichshafen am Bodensee ausgestellt werden.

1977 entführte Landshut kommt an den Bodensee
08:34 Uhr

Justin Bieber fährt Fotografen an

Fotografen und Reporter haben gestern Abend den Pick-up-Truck von Justin Bieber umringt, als der gerade nach einem Gottesdienst in Beverly Hills losfahren wollte - jetzt liegt einer von ihnen im Krankenhaus. Der Popstar setzte sein Auto in Bewegung und fuhr dabei versehentlich einen Fotografen an, wie ein Video auf dem Promi-Portal TMZ zeigt. Bieber stieg aus und harrte an der Seite des am Boden liegenden Mannes aus, bis ein Rettungswagen kam.

Justin Bieber fährt Fotografen an
08:15 Uhr

Airbus baut noch weniger A380

Das Riesenflugzeug A380 ist ein Ladenhüter - daher will Airbus künftig noch weniger Exemplare davon bauen. Ab 2019 sollen jedes Jahr nur noch 8 Exemplare entstehen - im vergangenen Jahr waren es noch 28.

Mehr dazu hier.

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Airbus baut noch weniger A380
07:44 Uhr

Mutter gab Tochter Heroin zum Einschlafen

Weil ihre minderjährige Tochter nicht einschlafen konnte, hat eine Frau aus Hamm in NRW ihr zweimal Heroin überlassen. Wie der WDR berichtet, hat die 39-Jährige das bereits gestanden. Heute beginnt ihr Prozess vor dem Landgericht Dortmund. Die Tochter wandte sich schließlich selbst an die Polizei, die darauf die Mutter und deren ebenfalls drogensüchtigen Freund festnahm. Beide sollen mit Heroin gedealt und es selbst konsumiert haben. Auch die Tochter nahm demnach heimlich Drogen.

Mutter gab Tochter Heroin zum Einschlafen
07:28 Uhr

Mann fliegt aus Karussell und stirbt

Tödlicher Unfall auf einem Jahrmarkt in Columbus im US-Staat Ohio: Ein 18-Jähriger ist aus einem Fahrgeschäft geflogen und ums Leben gekommen.

  • Sieben weitere Personen seien verletzt worden, fünf von ihnen befänden sich im kritischen Zustand, sagten Feuerwehrleute dem Sender NBC24 Columbus.

  • Auf einem Amateurvideo war zu sehen, wie sich Sitzreihen aus einer Art Schaukel gelöst hatten, als sie nahe dem Boden war.

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Mann fliegt aus Karussell und stirbt
07:08 Uhr

Angelina Jolie litt an Gesichtslähmung

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Jolie hat die Trennung arg mitgenommen. (Foto: AP)

Die Trennung von ihrem Mann Brad Pitt war für Schauspielerin Angelina Jolie sehr hart. So hart, dass sie sogar zeitweise an einer Gesichtslähmung litt, wie sie der Zeitschrift "Vanity Fair" sagte. Wegen Nervenschäden habe eine Gesichtshälfte heruntergehangen. Außerdem habe sie ein paar zusätzliche graue Haare bekommen. "Manchmal setzen sich Frauen in Familien an die letzte Stelle", sagte sie demnach. "Bis es Folgen für ihre eigene Gesundheit hat."

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Angelina Jolie litt an Gesichtslähmung
06:47 Uhr

500 Jahre altes Rathaus in Dillingen ausgebrannt

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Das Rathaus stand in Flammen - warum, ist noch ungeklärt. (Foto: dpa)

Entsetzen in Dillingen an der Donau - gestern Abend stand das historische Rathaus der schwäbischen Stadt in Flammen. Nach etwa zwei Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Verletzte gab es nicht. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch völlig unklar.

500 Jahre altes Rathaus in Dillingen ausgebrannt
06:33 Uhr

Nord- und Südkorea gedenken 64 Jahre Waffenstillstand

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Mit seinem Fernglas schaute sich Kim Jong Un den Test einer Interkontinentalrakete an - hieß es im nordkoreanischen Fernsehen, wo dieses Bild entstand. (Foto: dpa)

64 Jahre ist es nun her, dass der Korea-Krieg endete, der zur Gründung des kommunistischen Nordstaates führte, während im Süden eine Militärdiktatur errichtet wurde, die vor rund 30 Jahren in die heutige Demokratie mündete. Den Tag begehen beide Regime mit Gedenkfeiern.

  • Die südkoreanische Regierung zeichnete in Seoul Soldaten postum aus, die während des Korea-Kriegs zwischen 1950 und 1953 starben.

  • Währenddessen drohte Nordkorea zu diesem Anlass erneut den Vereinigten Staaten mit einem Atomkrieg. Die wichtigste nordkoreanischen Tageszeitung "Rodong Shinmun" mahnte die USA, "die Lektionen vom Korea-Krieg zu lernen".

Von Frieden ist übrigens offiziell nicht die Rede - seit 1953 gilt lediglich ein Waffenstillstand. Völkerrechtlich gilt damit noch der Kriegsszustand.

Nord- und Südkorea gedenken 64 Jahre Waffenstillstand
06:24 Uhr

Das wird heute wichtig

Man ist ja dankbar in diesem Sommer, dankbar für ein wenig Trockenheit. Das wird heute wichtig:

  • Wir befassen uns weiter mit dem abgestürzten Bundeswehrhubschrauber in Mali.

  • SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz reist nach Italien und trifft dort Ministerpräsident Gentiloni.

  • Die Plädoyers im NSU-Prozess gehen weiter.

  • Die Deutsche Bank, Bayer und Airbus legen Quartalszahlen vor.

  • Wir berichten über die sich entspannende Lage in den Hochwassergebieten.

Über die Autorin

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Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sie an volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

Das wird heute wichtig
06:20 Uhr

Bis zu 24 Grad möglich

Heute gibt es einen Mix aus dichten Wolken, aufgelockerten Abschnitten und einzelnen Regenschauern, vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Am freundlichsten ist es zu Beginn ganz im Osten, später dann eher im Westen. Die Temperaturen erreichen 20 bis 24, in Bayern sowie im Bergland 18 bis 20 Grad. Morgen weiter es wechselhaft bei 18 bis 25 Grad. Am Wochenende wird es im Süden öfter sonnig, lediglich in den Alpen bilden sich lokale Gewitter. Im Norden geht es dagegen unbeständig und windig weiter. Dazu steigen die Temperaturen aber merklich an und erreichen 24 bis 28, am Sonntag 25 bis 30 Grad. An der Küste werden es 20 bis 23 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

Bis zu 24 Grad möglich
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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