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Ein leichtes Ziel? Til Schweiger.
Ein leichtes Ziel? Til Schweiger.(Foto: imago/Horst Galuschka)

"Da gehe ich doch eher auf ihn los": Til Schweiger attackiert Jan Böhmermann

Ursprünglich ging es um einen Kommentar von Luftikus Felix Baumgartner zur Flüchtlingspolitik. Doch jetzt benehmen sich auf einmal Jan Böhmermann und Til Schweiger wie im Sandkasten: Jeder bewirft den anderen mit Dreck.

Am Anfang stand der Shitstorm. Den kassierte Stratosphärenhüpfer Felix Baumgartner zu Wochenbeginn, nachdem er bei Facebook mit einem reichlich platten Spruch gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik Stellung bezogen hatte. Tags darauf versuchte er sich mit einem weiteren ellenlangen Post zu rechtfertigen - doch da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.

In die Riege der Kritiker an dem 46-jährigen Extremsportler reihte sich auch ZDF-Satiriker Jan Böhmermann in seiner typischen Art ein. In einem Kommentar verlinkte er Til Schweiger, der "von der Kette gelassen" werden solle, um Baumgartner in Sachen Flüchtlingspolitik mal so richtig Paroli zu bieten. Doch der Schuss ging nach hinten los. Stattdessen scheinen nun Schweiger und Böhmermann miteinander "Fang den Hut" zu spielen - jeder versucht, dem anderen eins überzuziehen.

"Ein leicht verzogener Bubi"

"Natürlich habe ich gelesen, dass er mich jetzt auf Baumgartner hetzen will", reagierte Schweiger auf Böhmermanns Humor-Attacke in einem Interview mit "stern.de". "Aber da gehe ich doch eher auf ihn los", fügte er hinzu. Wütend mache ihn der Moderator zwar nicht. "Aber ich finde den nicht lustig. Das ist ein leicht verzogener Bubi, der sich selbst am lustigsten findet", so der Schauspieler. "Ich habe das ein Mal geguckt und mich darüber gewundert, dass die den alle so feiern. Warum eigentlich? Weil die so sind wie er?", ergänzte er mit Blick auf Böhmermanns Show "Neo Magazin Royale".

Auch die Frage, ob er womöglich schlicht ein einfaches Ziel sei, nutzte Schweiger, um sie gegen den Komiker zu wenden: "Natürlich bin ich das. Er verschafft sich über mich Bekanntheit. Weil alles, wo einmal auf den lieben Tili draufgekloppt wird, super ist für die Klicks, super ist für die Quote. Also muss ich nur Tili angreifen, und schon bin ich im Gespräch." Nachtragend sei er aber im Allgemeinen nicht, versicherte Schweiger: "Ich bin in einem Moment wütend, und das werde ich auch in Zukunft sein. Aber nicht andauernd." Auch sein Betragen auf Facebook habe er nach seinen viel diskutierten Wut-Posts verbessert. "Jetzt gebe ich mir ja Mühe: Ich schreibe nun sogar groß und klein."

Klar, dass auch dieses Interview von Böhmermann nicht unbeachtet geblieben ist. Prompt teilte er den Artikel von "stern.de" auf seiner Facebook-Seite. Sein einziger Kommentar dazu: Zwei Ausrufezeichen.

Quelle: n-tv.de

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