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Fast wie zu Hause?
Fast wie zu Hause?(Foto: picture alliance / dpa)

2035 zum Roten Planeten: Mars-Landung wird "Heimkehr"

Seit Jahren bereitet die Nasa die Landung auf dem Mars vor. 2035 sollen zum ersten Mal Astronauten den Roten Planeten betreten - und der wird ihnen nicht fremd sein, so ein Experte. Es handele sich ja schließlich nicht um einen "Alien-Planeten".

Raumfahrer werden die Landung auf dem Mars nach Meinung des Nasa-Experten Jesco von Puttkamer wie Heimkommen empfinden. "Die Landung auf dem Mars ist für die keineswegs eine Landung auf einem Alien-Planeten." Das sei wie die Heimkehr in eine Welt, die die Astronauten durch die vielen Forschungen bereits kennen, betonte der 79-Jährige. Das Weiße Haus hatte die US-Weltraumbehörde angewiesen, bis 2035 Menschen zum Mars zu bringen. Seit Monaten erkundet der Rover "Curiosity" den Himmelskörper.

Ähnlich wie die Erde hat der Mars Polkappen. Die Temperaturen schwanken zwischen etwa minus 125 und plus 35 Grad Celsius. Es toben gewaltige Stürme mit Geschwindigkeiten bis zu 400 Stundenkilometern.

Sieben Monate Flugzeit

Der erste Marsflug 2035 werde nach vorläufigen Planungen unbemannt sein und brauche bis zum Roten Planeten sieben Monate. "Da schicken wir Vorräte los und eine kleine Experimentalfabrik", sagte der in Leipzig geborene Puttkamer am Rande seiner Vorlesungsreihe an der Fachhochschule Aachen. Erst bei der zweiten Mission 2037 sollen Menschen an Bord sein.

Bei der Nasa arbeitet Puttkamer für die Internationale Raumstation ISS und seit 2004 an der Realisierung des Mond- und Marsprogramms. Er hat außerdem Sachbücher und Science-Fiction-Romane geschrieben.

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Quelle: n-tv.de

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