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Leicht, vernetzt und sehr sicher Carbon-E-Bike Urtopia - viel fürs Geld

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Optisch als auch technisch bewegt sich das Urtopia für momentan 2000 Euro in einem sehr attraktiven Preissegment.

(Foto: Urtopia)

Es ist gar nicht mehr so einfach, will sich ein Pedelec aus der Masse abheben. Dem Unternehmen Urtopia aus Hongkong ist das mit seinem gleichnamigen E-Bike aber geradezu spielend gelungen. Das liegt nicht nur an der ausgefallenen Optik, sondern auch an den Materialien und einer Reihe von smarten Ideen.

Urtopia heißt eine neue E-Bike-Marke aus Hongkong, die mit ihrem gleichnamigen Carbon-Bike ein optisch als auch technisch in mehreren Punkten spannendes Pedelec anbietet. Derzeit ist das sportlich gezeichnete und sehr leichte Stadt-Pedelec über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo bestellbar.

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Dank eines Rahmens aus Carbon wiegt das Urtopia lediglich 13 Kilogramm.

(Foto: Urtopia)

Eine Besonderheit des Urtopia ist sein vollständig aus Carbon gefertigte Rahmen, bei dem das Sattelrohr auf dem Weg zum Tretlager in die Sattelstrebe übergeht. Ein durchgehend senkrechtes Rohr gibt es also nicht mehr. Kabel und Leitungen sind ins Rahmeninnere verlegt. Auch Vorderradgabel, Sattelstütze und Lenker bestehen aus Carbon, was am Ende auch den stolzen Preis erklärt und, dass es, trotz E-Antrieb, nur 13 Kilogramm wiegt.

Elektrisch unterstützt wird der Fahrer von einem 250-Watt-Nabenmotor im Hinterrad, der über Gates-Riemen mit dem Pedelantrieb verbunden ist. Eine Gangschaltung gibt es nicht, dafür kann während der Fahrt zwischen vier Unterstützungsmodi Eco, Comfort, Sport und Turbo gewählt werden. Wie bei Pedelecs üblich wird bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Die im Unterrohr integrierte 360-Wh-Batterie erlaubt je nach Einsatz 50 bis 130 Kilometer Reichweite. Die Ladezeit fällt mit 2,5 Stunden relativ kurz aus.

Mit dem Internet vernetzt

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Das Dot-Matrix-Display ist im Lenker integriert und informiert nicht nur über Geschwindigkeit, Akkustand und Uhrzeit.

(Foto: Urtopia)

Eine weitere Besonderheit ist das im Lenkervorbau mittig integrierte Dot-Matrix-Display, das unter anderem Geschwindigkeit, Akkustand und die Unterstützung durch den E-Motor anzeigt. Außerdem kann der Fahrer auf der recht grob auflösenden Anzeige auch Hinweise der GPS-Navigation ablesen. Mit einer eSIM-Card ist das Bike jederzeit mit dem Internet verbunden, was in Zukunft auch Over-the-Air-Updates ermöglichen soll.

Darüber hinaus lässt sich das Fahrrad natürlich mit dem Smartphone verbinden. Über eine entsprechende App kann sich der Besitzer den aktuellen Standort des Bikes anzeigen lassen. Zudem wird er über Diebstahlversuche informiert, denn mit Hilfe gyroskopischer Sensoren erkennt das Pedelec auch, wenn jemand versucht, es unerlaubt in Bewegung zu setzen.

Radar warnt vor nahenden Autos

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Dank gyroskopischer Sensoren erkennt das Urtopia, wenn es unerlaubt von seinem Standort entfernt wird.

(Foto: Urtopia)

Weitere smarte Lösungen sind ein Voice-Control-System sowie ein Fingerabdruck-Lesegerät, mit denen sich der rechtmäßige Besitzer jederzeit identifizieren kann. Schließlich soll das Urtopia dank integriertem Radar von hinten ankommende Autos erkennen und den Fahrer gegebenenfalls mit Vibrationen im Lenker über ein zu dichtes Auffahren warnen. Für einen problemlosen Alltagseinsatz bietet das Urtopia eine integrierte LED-Lichtanlage, Reifen mit Pannenschutz sowie hydraulische Scheibenbremsen. Schutzbleche sind optional bestellbar.

Derzeit wird das Urtopia über Indiegogo für Kunden in Europa für 2000 statt der später regulären 4000 Euro vertrieben. Der Preis enthält Steuern und Versand sowie die Kosten der e-SIM-Karte für ein Jahr im Voraus. Kunden können zwischen verschiedenen Farbdesigns und zwei Rahmengrößen wählen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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