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Saubere Luft für alle Eine Klimaanlage für Radfahrer?

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Die Klimaanlage für Radfahrer bläst die gereinigte Luft in deren Gesicht.

(Foto: Iwind)

Während Autofahrer in ihren Gefährten fein gefilterte Luft atmen, ist der Radfahrer schutzlos jedem Dreck ausgesetzt. Ein mobiler Luftreiniger soll das jetzt ändern. Er soll auch Pedalritter mit sauberer Luft versorgen.

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Der Filter an der hinteren Seite des Helms dient auch gleich als eine Art Rücklicht.

(Foto: Iwind)

Als Radfahrer atmet man in Städten nicht immer nur Frischluft ein. Feinstaub und Dieselruß sind nur zwei von vielen Problemstoffen, die durch die City wabern und am Ende auch in die eigene Lunge gelangen. Ein neuer mobiler Luftreiniger namens Iwind soll Radfahrern die Möglichkeit bieten, sich während der Fahrt mit gereinigter Atemluft zu versorgen. Derzeit nimmt das Startup auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Bestellungen für seine serienreife Idee entgegen.

Das akkubetriebene Gerät saugt Umgebungsluft auf, die anschließend in einem Filtermodul gereinigt wird. Diese Reinigungseinheit lässt sich auf der Rückseite eines Fahrradhelms befestigen. Dank eines integrierten LED-Lichts fungiert der eiförmige Korpus dann auch gleich noch als Rücklicht. Von der Rückseite des Helms aus führt ein biegsamer Schlauch mit einem muschelförmigen Ausgabemodul die gereinigte Luft ins Gesicht des Trägers.

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Kann auch beim Joggen getragen werden: Iwind bietet für das System auch eine Gesichtsmaske.

(Foto: Iwind)

Durch den eigenen Fahrtwind oder natürliche Luftbewegungen wird man so aber auch weiterhin unsaubere Luft einatmen. Um Letzteres zu verhindern, bietet Iwind optional eine geschlossene Maske an. Neben gereinigter kann sich der Biker auch erwärmte Luft in das Gesicht blasen lassen, um dieses im Winter warmzuhalten sowie dem Beschlagen von Brillengläsern entgegenzuwirken. Wem das noch nicht reicht, der kann auch eine Gesichtsmaske zum Luftreiniger kaufen. Die sichert dann, dass keine ungereinigte Außenluft mehr in Mund und Nase des Trägers kommt.

Wird durch das Gerät nur die Luft gereinigt, beträgt die Laufzeit des Lithium-Ionen-Akkus nach Aussagen des Herstellers 9 Stunden. Wird die Luft außerdem erwärmt, reicht der Strom für 6,5 Stunden. Die Aufladung der Batterie erfolgt über ein USB-Kabel. Wer einen Iwind-Luftreiniger haben will, kann das Gerät für derzeit umgerechnet 60 Euro bei Kickstarter bestellen. Erste Auslieferungen sollen im September folgen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x