Auto

Kleinwagen-Trio komplett Seat Mii mischt mit

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Der Mii ist Seats Version vom VW Up.

Der VW Fox ist Geschichte. Dass seine Nachfolger nicht mehr in erster Linie Sparfüchse sein wollen, sondern auch kleine Lifestyle-Mobile, machen sie mit ihren trendigen Modellbezeichnungen deutlich. Nach VW und Skoda hat jetzt auch Seat das Geheimnis um den neuen Namen gelüftet.

Das Kleinstwagen-Trio des Volkswagen-Konzerns ist komplett. Nach VW Up und Skoda Citigo ist nun der baugleiche Seat Mii vorgestellt worden. Wie seine Konzernbrüder bietet der Dreitürer auf gut 3,50 Metern Länge Platz für vier Personen und bis zu 951 Liter Gepäck. Für geringe Tankkosten soll eine neue Generation von Dreizylindermotoren sorgen. Im Herbst startet der Stadtwagen zunächst in Spanien, Anfang 2012 kommt er auch nach Deutschland.

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Skodas Modell heißt Citigo.

Äußerlich unterscheidet sich der Mii vor allem durch die markentypische Frontgestaltung von Up und Citigo. Der trapezförmige Kühlergrill trägt ein verchromtes S-Logo und wird von zwei großen Scheinwerfern flankiert. Anders als beim Up fehlt der pfiffige Knick in der C-Säule; dafür ist das hintere Seitenfenster größer und dürfte einen besseren Blick auf den Verkehr gewährleisten. Während der VW zudem mit einer schicken, großzügig verglasten Heckklappe vorfährt, müssen Seat und Skoda mit einem konventionellen Blechdeckel auskommen.

Identische Technik

Die Technik des Trios ist hingegen identisch. In allen drei Modellen sorgen eigens entwickelte Dreizylindermotoren für den Antrieb. Zum Marktstart gibt es zwei Versionen mit 1,0 Liter Hubraum und 44 kW/60 PS sowie 55 kW/75 PS. Der Normverbrauch liegt bei 4,5 beziehungsweise 4,7 Litern, in einer speziellen Spritsparversion mit Start-Stopp-System sollen 4,2 Liter anfallen. Beim Sparen hilft auf Wunsch zudem ein sogenannter Eco-Trainer, der an das optionale portable Navigationsgerät gekoppelt ist und unter anderem Schaltempfehlungen für das manuelle Fünfganggetriebe gibt. Wer ungern selbst schaltet, kann alternativ auf ein automatisiertes Getriebe zurückgreifen.

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Der Up ist wohl der optisch gelungenste des Trios.

Besonderheit in der kleinsten Klasse ist das radargestützte Notbremssystem, das bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h Unfälle komplett verhindern oder zumindest ihre Folgen abschwächen soll. Allerdings wird es den Assistenten nur gegen Aufpreis geben. Serienmäßig an Bord sind bei der Basisversion jedoch vier Airbags und Isofix-Verankerungen für Kindersitze. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem elektrische Fensterheber oder Zentralverriegelung, aber auch Luxus wie Leichtmetallräder, Lederlenkrad und ein Sportfahrwerk.

Preise und weitere Ausstattungsdetails nennt Seat noch nicht. Der Spanier dürfte aber günstiger angeboten werden als der VW Up, der bei 9.850 Euro startet. Die Rolle des Billigangebots dürfte aber dem Skoda vorbehalten sein, der möglicherweise sogar unterhalb der 9.000 Euro-Grenze bleibt. Wie sich der Preisunterschied am Ende rechtfertigt, wird erst nach Veröffentlichung der detaillierten Preislisten nachvollziehbar sein. Bei der Qualität dürften sich die Modelle kaum unterscheiden, rollen sie doch im VW-Werk Bratislava von einem gemeinsamen Band.

Quelle: ntv.de, SP-X

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