Der TagAfD Sachsen greift Özil für Mekka-Besuch an
Man hätte meinen können, die AfD hätte aus der Empörungswelle nach den rassistischen Äußerungen von AfD-Vize Alexander Gauland gelernt - doch offenbar ist das Gegenteil der Fall. Nun gerät Nationalspieler Mesut Özil in den Fokus der Rechtspopulisten. Mittelsachsens AfD-Kreisvorstand Andrea Kersten bezeichnete dessen "öffentlichkeitswirksame" Pilgerfahrt nach Mekka einem "Welt"-Bericht zufolge als "antipatriotisches Signal".
"Wenn Özil privat nach Mekka pilgert, ein Bild von sich vor der Kaaba postet, das Millionen Likes bekommt, und dafür in vielen Medien gefeiert wird, ist das verkehrte Welt", erklärt Kersten. Dadurch werde "eine Ideologie hofiert, in der Homosexuelle mit dem Tod bedroht werden und in der Ehrenmorde zum guten Ton gehören". Özils Bild aus Mekka war 2,2 Millionen geliket und 51.000 Mal kommentiert worden.