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Der TagBericht: Trump wollte Wahl für "korrupt" erklären lassen

30.07.2021, 19:39 Uhr
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Hat Nachhilfe in Sachen Demokratie vom US-Justizministerium bekommen: Donald Trump. (Foto: picture alliance / Alex Brandon/AP/dpa)

Gut ein halbes Jahr ist er nicht mehr US-Präsident, aber für Schlagzeilen sorgt Donald Trump weiterhin verlässlich: Er soll das Justizministerium einem Bericht zufolge gedrängt haben, die von ihm verlorene Wahl für "korrupt" erklären zu lassen, um das Ergebnis mit Hilfe seiner Verbündeten im Kongress noch kippen zu können. Das berichtete die "New York Times" unter Berufung auf eine Gesprächsmitschrift aus dem Justizministerium, die einem Ausschuss des Repräsentantenhauses zur Verfügung gestellt worden war. Der Kontrollausschuss veröffentlichte die Mitschrift wenig später. Trump soll demnach Ende Dezember in einem Telefonat mit dem damaligen amtierenden Justizminister Jeffrey Rosen und dessen Stellvertreter Richard Donoghue gesagt haben: "Sagt einfach, die Wahl war korrupt und überlasst mir den Rest." Donoghue, um dessen Gesprächsnotizen es sich handelt, soll Trump demnach gesagt haben, dass es nicht in der Macht des Ministeriums liege, den Ausgang der Wahl zu verändern. Für gewöhnlich stellt die Regierung dem Kongress keine Notizen zu Gesprächen des Präsidenten mit Kabinettsmitgliedern zur Verfügung. In diesem Fall verzichtet das Justizministerium der Regierung des demokratischen Präsidenten Joe Biden der "New York Times" zufolge auf die Geheimhaltung, weil es sich um mögliche Vergehen eines Ex-Präsidenten als Person handelt, nicht um schutzwürdiges Regierungshandeln.

Quelle: ntv.de