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Der TagBerüchtigter Holocaust-Leugner muss für sieben Jahre in Haft

23.09.2026, 16:25 Uhr

Ein mehrfach vorbestrafter Holocaust-Leugner ist in München erneut verurteilt worden - dieses Mal zu sieben Jahren Haft. Der 71-Jährige hatte vor dem Landgericht München II zugegeben, auf Plattformen wie Telegram Verschwörungsmythen verbreitet, den Mord an sechs Millionen Juden durch das Nazi-Regime geleugnet sowie tödliche Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens befürwortet und sogar gefordert zu haben.

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Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Anklage und Verteidigung können binnen einer Woche Revision beim Bundesgerichtshof einlegen. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Richterin betonte beim Urteil, das Verhalten des 71-Jährigen vor Gericht mache sie fassungslos - vor allem, dass der Mann seinen Auftritt im Gerichtssaal während des Prozesses, unter anderem bei seinem letzten Wort, zur Begehung neuer Straftaten genutzt habe. Der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der bayerischen Justiz bei der Generalstaatsanwaltschaft München hatte vor Gericht sechs Jahre Haft gefordert - das Gericht verhängte aber eine noch höhere Strafe. Der 71-Jährige aus Tutzing soll den Holocaust als "groteskes Märchen" bezeichnet und behauptet haben, dass hinter dem Anschlag auf das World Trade Center und hinter der Corona-Pandemie jüdische Angriffe steckten.

Quelle: ntv.de