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Der TagBierkonsum in Deutschland gesunken

30.07.2021, 09:50 Uhr

Abends gemütlich ein Feierabendbier in der Kneipe um die Ecke trinken, ging durch die Corona-Beschränkungen lange Zeit nicht. Das hat sich bemerkbar gemacht. Der Absatz von Bier in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2021 weiter eingebrochen. Zunehmende Exporte konnten die Einbußen im Inland durch die Corona-Einschränkungen nicht ausgleichen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Insgesamt setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager in den sechs Monaten 4,2 Milliarden Liter Bier ab. Das waren 2,7 Prozent weniger als in der ersten Hälfte des Vorjahres. Im Inland wurden 3,3 Milliarden Liter und damit 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum verkauft. Die Exporte in die EU (+3,5 Prozent) und in die Staaten außerhalb der Gemeinschaft (+11,9 Prozent) legten hingegen zu.

Der Deutsche Brauer-Bund sprach von einer enttäuschenden Bilanz. "Nach sieben Monaten Lockdown ist die Wiedereröffnung der Außengastronomie und der Innengastronomie nur schleppend angelaufen. Der Stotterstart im Gastgewerbe schlägt voll auf Brauereien und das Fassbiergeschäft durch", erklärt der Verband in Berlin. Vor allem kleinere Brauereien seien abhängig von Gastronomie und Veranstaltungsgeschäft, wo es derzeit wieder Absagen hagele.

Quelle: ntv.de