Der TagDas war Dienstag, der 30. Juni 2026
Am Tag danach herrscht Ernüchterung, Wut, Unverständnis. Das Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM bestimmt nicht nur die heutigen Schlagzeilen - es wird sogar zum Politikum. Die erste Reaktion von Kanzler Friedrich Merz in den sozialen Medien kassiert Hohn und Spott. "Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel", schrieb der CDU-Chef unter anderem.
Viele fragten sich dabei, ob der Regierungschef vielleicht ein anderes Spiel gesehen haben könnte, weil der Auftritt des DFB-Teams im Sechzehntelfinale gegen Paraguay überaus schwach war. Merz sah sich zu einem weiteren Post bemüßigt. Darin fielen Worte wie: "Erfolge feiern wir gemeinsam. Und in der Niederlage stehen wir zusammen. Das macht uns stark." Und am späten Abend hieß es dann aus Regierungskreisen, bei dem ersten Post habe es sich um "Abstimmungsfehler" gehandelt. Das sei "leider sehr ärgerlich". So so.
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