Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
zu Beginn des dreitägigen Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in den USA hat die US-Regierung eine Zollpause verlängert. Die bis November ausgesetzten zusätzlichen Zölle auf Importe chinesischer Waren werden laut Finanzminister Bessent um weitere zwei Monate aufgeschoben. Nahezu zeitgleich zu der Ankündigung wurde Xi auf einem Militärflughafen nahe der US-Hauptstadt Washington von Präsident Donald Trump begrüßt. Bei dem Staatsbesuch stehen unter anderem ein Empfang im Weißen Haus, bilaterale Treffen sowie am Abend ein Staatsbankett auf dem Programm.
Diese Themen haben wir außerdem im Blick:
Der Bundestag befasst sich mit einem neuen Vorstoß für eine grundlegende Gesetzesänderung, um zu mehr Organspenden in Deutschland zu kommen. Eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe bringt einen Entwurf zur Einführung einer Widerspruchsregelung ein. Das hieße, dass Erwachsene automatisch als Organspender nach dem Tod gelten - außer, man widerspricht aktiv. Eine andere Abgeordnetengruppe legt einen Antrag vor, der sich gegen eine solche große Umstellung wendet.
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen um 10 Uhr in Berlin ihr Herbstgutachten vor. Erwartet wird, dass sie mit einem höheren Wirtschaftswachstum in Deutschland rechnen - unter anderem begründet aus den hohen Ausgaben für Verteidigung und Rüstung.
Bei den Vereinten Nationen in New York steht erneut der Nahost-Konflikt im Mittelpunkt. Bei der Generaldebatte werden Reden von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erwartet. Abbas, dem die Einreise in die USA verweigert wurde, will per Video vor der Versammlung sprechen.
Nach dem blamablen WM-Aus startet die Fußball-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp in die Nations League. In Amsterdam sind die Niederlande ab 20.45 Uhr der erste Kontrahent in der Gruppenphase des UEFA-Wettbewerbs.
Im Ringen um den billionenschweren EU-Haushalt stimmt sich Bundeskanzler Friedrich Merz mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer ab. Möglichst bis Jahresende wollen sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf einen Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 verständigen.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de. Auf geht's!