Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
In Müchen startet die CSU heute ihren zweitägigen Parteitag. Zum Auftakt des Treffens hält CSU-Chef Markus Söder eine Grundsatzrede. Auf dem Parteitag dürfte es vor allem um den wachsenden Druck gehen, der von den politischen Rändern ausgeht. Angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Berlin will sich die CSU erneut demonstrativ sowohl von der AfD als auch von der Linkspartei distanzieren. Den Delegierten liegt dazu ein Leitantrag mit dem Titel "Demokratie schützen. Freiheit verteidigen. Zukunft gestalten" vor.
Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:
In Karlsruhe wird heute der in Brandenburg gefasste mutmaßliche Russland-Spion dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Er entscheidet über die Untersuchungshaft des Mannes. Der Ukrainer soll für einen russischen Nachrichtendienst militärische Informationen gesammelt und dafür Kontakte in die europäische Rüstungsindustrie genutzt haben.
Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. "Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen", sagte Putin dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin. Witkoff hatte sich diese Woche zunächst mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Verbündeten getroffen, einen Tag später dann mit Putin in St. Petersburg.
In Istanbul kommen heute die Außenminister von Deutschland, Großbritannien und Frankreich mit ihren Kollegen aus der Türkei, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien. Für Deutschland reist Außenminister Johann Wadephul in die Türkei.
In Hannover beginnt am Vormittag das zweite Überprüfungsgespräch zwischen VW und der IG Metall. Es geht um den Zukunftstarifvertrag von 2024.
Nach einem schweren Erdbeben in Tibet mit mindestens 16 Toten laufen die Such- und Rettungseinsätze weiter. Es gelte, die Such- und Rettungsmaßnahmen mit aller Kraft voranzutreiben, sagte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Im Kreis Baqing in der Autonomen Region Tibet hatte in der Nacht die Erde mit einer Stärke von 7,0 in einer Tiefe von rund 10 Kilometern gebebt, teilt die chinesische Erdbebenwarte mit.
Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach droht im Spiel beim VfB Stuttgart um 20.30 Uhr ein Negativrekord: Bei einer weiteren Niederlage des Tabellenletzten wäre die Borussia der erste Verein in 63 Jahren Bundesliga, der die ersten sieben Spiele verliert.
Mein Name ist Pia Saunders und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus Deutschland, Europa und aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an pia.saunders[at]ntv.de. Starten Sie gut in den Tag!