Das war Dienstag, der 14. April
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder neigt sich ein ereignisreicher Nachrichtentag dem Ende entgegen. Bevor wir hier beim Tag den Vorhang zuziehen, möchte ich Ihnen noch diese Geschichten zur Lektüre empfehlen:
Merz macht Ukraine zum Partner: Ein Tag, der Putin abschrecken könnte - Von Frauke Niemeyer
40 Milliarden Euro bis 2030: Gesundheitsreform? Eher ein hartes Sparprogramm - Von Volker Petersen
Bericht: Beim Krisengipfel von Schwarz-Rot drohte der Abbruch
Auch neuer Streik angekündigt: Vereinigung Cockpit schlägt Schlichtung bei der Lufthansa vor
Frau stürzt ins Wasser: Deutsche Seniorin stirbt bei Ausstieg von Kreuzfahrtschiff in Wien
Mit nur 57 Jahren: Ex-Bundesliga-Profi Prinzen stirbt "plötzlich und unerwartet"
"Einfach alles zu viel": Lola Weippert gibt Trennung bekannt
Für mich naht nun der Feierabend. Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht. Morgen früh begrüßen wir Sie wieder an dieser Stelle mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Bleiben Sie uns gewogen.
Heather Locklear und Lorenzo Lamas beenden Spekulationen um Liebesgerüchte
Vor wenigen Tagen hatte "TMZ" von einer angeblichen Romanze zwischen den Serienstars Heather Locklear und Lorenzo Lamas berichtet. Die Verbindung der beiden Schauspieler soll bereits mehrere Monate zurückreichen. Das Promiportal veröffentlichte Fotos der Schauspieler, die am Silvesterabend in Las Vegas entstanden sein sollen. Die Aufnahmen zeigen sie demnach im Barry's Steakhouse im Circa Resort & Casino. Einem Insider zufolge hatten sie dort einen privaten Tisch und zeigten sich vertraut miteinander. Im November wurden die beiden laut "Page Six" zudem gemeinsam beim "The World's Largest Disco"-Event in Buffalo, New York, abgelichtet.
Nun ist es offiziell: Heather Locklear und Lorenzo Lamas daten sich. Das bestätigte ein Sprecher von Lamas gegenüber "E! News". Für beide endete erst im vergangenen Jahr eine Beziehung oder Ehe. Besonders Lorenzo Lamas blickt auf ein bewegtes Privatleben zurück. Der Schauspieler, bekannt aus Serien wie "Falcon Crest" und "Renegade", war sechsmal verheiratet und ist Vater von sechs Kindern.
Heather Locklear ist seit rund einem Jahr wieder Single. Im Mai 2025 wurde die Trennung des früheren "Melrose-Place"-Stars und ihrem damaligen Verlobten Chris Heisser bekannt. Rund fünf Jahre führten sie eine On-off-Beziehung. Zuvor war Locklear zweimal verheiratet: von 1986 bis 1993 mit Mötley-Crüe-Schlagzeuger Tommy Lee und von 1994 bis 2007 mit Musiker Richie Sambora.
Warum Schlagerstar Kerstin Ott sich die Oberweite entfernen ließ
Kerstin Ott hat sich vor einigen Jahren die Oberweite entfernen lassen. In Bettina Böttingers Podcast "Zwischen den Zeilen" spricht die Schlagersängerin erstmals über ihre Entscheidung. Zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr habe sie "extreme Probleme" mit ihrer Figur gehabt, erklärte sie. "Ich habe mir auch die Oberweite damals wegnehmen lassen", so Ott. Der Schritt sei für sie einerseits eine Frage des persönlichen Wohlbefindens gewesen - die Brüste seien ihr nie wichtig gewesen, im Gegenteil "mich hat das eher gestört". Deshalb habe sie "das vor ein paar Jahren korrigieren lassen". Ott ergänzt: "Aber auch, weil ich Angst vor Brustkrebs habe." Krebs habe in ihrer Familie "gewütet".
Ott erzählt, dass ihre Frau Karolina hinter ihr stand. Sie habe so auf den Eingriff reagiert, "wie sich das gehört" und "gesagt, dass sie sich das auch gar nicht mehr anders vorstellen kann". Wie Ott sagt, äußerte sie sich zum ersten Mal öffentlich zu der Operation. Heute halte sie es für wichtig, "dass auch dahingehend eine Transparenz stattfinden" müsse. Gleichzeitig appellierte sie an andere, sich bei solchen Entscheidungen nicht von außen beeinflussen zu lassen: "Es ist dein Körper! Du bist der Mensch, der darüber entscheidet. Nicht dein Ehepartner und nicht die Menschen, die außen draufgucken."
Hollywoodstar Eddie Redmayne beim zu schnellen Fahren erwischt
Eddie Redmayne ist wegen eines Verkehrsverstoßes in London zur Kasse gebeten worden. Der Oscar-Preisträger war laut "The Independent" im vergangenen Oktober auf der A4 im Bereich Earl's Court deutlich zu schnell unterwegs. Sein Audi sei am 14. Oktober 2025 kurz vor 11 Uhr mit 28 Meilen pro Stunde (rund 45 km/h) gemessen worden - erlaubt waren nur 20 Meilen pro Stunde (ca. 32 km/h). Die Folge: drei Punkte auf dem Führerschein und eine Gesamtrechnung von 1.530 Pfund (etwa 1.761 Euro).
Nach dem Vorfall räumte Eddie Redmayne ein, selbst am Steuer gesessen zu haben. Weil seine Rückmeldung auf den Anhörungsbogen zu spät einging, konnte der Fall nicht mehr außergerichtlich erledigt werden. Ein Polizeibeamter teilte "The Independent" zufolge mit, der Fall sei deshalb an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Der Westminster Magistrates' Court befasste sich schließlich am vergangenen Mittwoch mit der Angelegenheit.
Katy Perry reagiert auf Ruby Roses schwere Vorwürfe
Katy Perry meldet sich nach schwerwiegenden Vorwürfen von Ruby Rose mit einem knappen, aber bedeutungsschweren Post bei ihren Fans. In ihrer Instagram-Story schreibt Perry schlicht "i love you" - begleitet von einem Bild ihres Songs "By the Grace of God" aus dem Album "Prism" von 2013. Der Titel ist kein zufälliger Griff ins Songarchiv: Der Track handelt von persönlichen Krisen und dem Willen, sich trotz allem aufzurappeln. Zeilen wie "I picked myself back up" und "the truth will set you free" lassen keinen Zweifel daran, wie Perry die Botschaft verstanden haben möchte.
Ausgelöst hatte das alles Ruby Rose. Die australische Schauspielerin, bekannt aus der Erfolgsserie "Orange Is the New Black", hatte am Sonntag auf Threads Vorwürfe gegen Perry erhoben: Die Sängerin soll sie in einem australischen Nachtclub sexuell genötigt haben, als Rose Anfang 20 war. Rose schrieb, es habe "fast zwei Jahrzehnte gebraucht", um das öffentlich auszusprechen, und sagte: "Auch wenn ich dankbar bin, lange genug durchgehalten zu haben, um meine Stimme zu finden, zeigt dies, wie stark sich Trauma und sexueller Missbrauch auswirken."
Perrys Sprecherin bezeichnete in einem Statement vom Montag laut US-Medien die von Ruby Rose in sozialen Medien verbreiteten Anschuldigungen gegen Katy Perry als falsch und "gefährliche, rücksichtslose Lügen".
WWM-Kandidat überlegt bei Millionen-Frage nicht lange
Ohne zu zögern wählt Tom Wollnik die Antwort der 500.000-Euro-Frage. Und die ist auch noch richtig. Und so verliest Moderator Günther Jauch nach Jahren des Wartens endlich mal wieder die Frage um eine Million Euro. Doch das Glück des Kandidaten scheint aufgebraucht.
Christian Ulmens gestoppte Serie soll Parallelen zu Vorwürfen haben
In seinen Produktionen spiegelt Christian Ulmen oft die Realität wider und verwischt die Grenzen zwischen seinen Rollenfiguren und seinem Privatleben. Ein Bericht des "Zeit"-Magazins legt nun frappierende Ähnlichkeiten zwischen einer bislang unveröffentlichten Serie des Schauspielers und Regisseurs und den gegen ihn erhobenen Vorwürfen von seiner Ex-Frau Collien Fernandes nahe.
Die Produktion mit dem Arbeitstitel "The Au Pair", die im Herbst auf Mallorca gedreht wurde, war demnach ursprünglich für den Streamingdienst Joyn vorgesehen, die Ausstrahlung wurde allerdings bis auf Weiteres gestoppt. Die künstlerische Verantwortung soll laut "Zeit"-Magazin weitgehend in seiner Hand liegen: Ulmen habe nicht nur die Drehbücher geschrieben, er habe auch die Regie übernommen, spielte die Hauptrolle und die Verantwortung für den Schnitt getragen. Produziert wurde die Serie von der Firma Pyjama Pictures, die Ulmen selbst mitgegründet hat.
Nach Informationen der "Zeit", der sechs von acht Episodendrehbüchern vorliegen, beschreibt ein zentraler Handlungsstrang, wie eine Figur private Aufnahmen seiner Partnerin ohne deren Wissen in Sex-Chatgruppen veröffentlicht und sich an den Kommentaren anderer Männer berauscht. Laut "Zeit" geht es "ausgesprochen viel um Sex und perverse Fantasien".
Diese fiktive Erzählung weist Parallelen zu den Vorwürfen auf, die Collien Fernandes öffentlich erhoben hat. Sie wirft Ulmen vor, Ende 2024 die Erstellung falscher Social-Media-Profile gestanden zu haben, über die er in ihrem Namen kommuniziert und pornografisches Material versendet haben soll. Ulmens Rechtsbeistand Christian Schertz bezeichnete die Berichterstattung über diese Vorwürfe bereits als rechtswidrig und leitete juristische Schritte ein. Zu dem spezifischen Punkt der Fake-Profile äußerte sich die Kanzlei in einer Pressemitteilung Ende März jedoch nicht explizit.
Telefon-Panne wird zum Symbol: Für J.D. Vance läuft es richtig mies
Egal, was US-Vizepräsident JD Vance zuletzt anpackt, es misslingt. Weder seine Wahlkampfhilfe für Viktor Orban in Ungarn noch die Verhandlungen mit dem Iran sind von Erfolg gekrönt. Nun muss er als erzkonservativer Katholik auch noch Donald Trump wegen eines Jesus-Bildes und Angriffen auf den Papst verteidigen.
Legendärer Riesenwels tot in Hessen in Stadtweiher gefunden
Überraschung am Stadtweiher in Dreieich-Sprendlingen: Ein stattlicher Wels ist dort aus den Fluten aufgetaucht - und zwar tot. Nach Angaben von Marco Wunsch, Vorsitzender des örtlichen Angelsportvereins, misst das Tier beachtliche 2,60 Meter und wiegt rund 100 Kilogramm. Über den Fund, den die Angler bereits am 10. März dieses Jahres machten, hatten zuvor mehrere Medien berichtet.
In dem Verein besaß der Wels schon seit Jahrzehnten eine Art Legendenstatus. Bekannt sei gewesen, dass bereits in den 1980er Jahren zwei Jungwelse in den Weiher eingesetzt wurden, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Damals hätten drei Angler bei einer Skatrunde beschlossen, für den Spieleinsatz zwei Welse in der Lebendfischabteilung eines Supermarktes zu kaufen und den Fischen so ein natürliches Leben zu ermöglichen.
Schätzungen des Vereins zufolge dürfte der Koloss etwa 40 bis 45 Jahre alt gewesen sein. Dass er so lange lebte, findet Marco Wunsch nicht erstaunlich: Angesichts der reichlichen Fütterung mit viel Edelfisch und der guten Wasserqualität habe der Wels unter idealen Bedingungen gelebt.
Nach Kritik an Papst-Schelte: Trump lästert über Meloni
Angesichts ausbleibender Unterstützung Italiens im Iran-Krieg wirft US-Präsident Donald Trump der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fehlenden Mut vor. "Ich dachte, sie hätte Mut, aber ich habe mich geirrt", sagt er in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Er sei "schockiert über sie" gewesen.
Das Interview im "Corriere della Sera" wurde veröffentlicht, nachdem Meloni die Kritik Trumps an Papst Leo XIV. als "inakzeptabel" bezeichnet hatte. Der US-Präsident hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche als "sehr schwach" bezeichnet, nachdem dieser erklärt hatte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die im Nahen Osten "heute Bomben abwerfen".
Darum will Barbara Schöneberger nicht in den "Playboy"
Es geht um den Ballermann, "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS), die Abneigung gegen Essgeräusche - und den "Playboy". Barbara Schöneberger hat in der aktuellen Ausgabe ihres Podcasts "Mit den Waffeln einer Frau" die Partyschlager-Sängerin und DSDS-Jurorin Isi Glück zu Gast. Und im Gespräch der beiden geht es am Ende auch um nackte Tatsachen.
"Du warst im 'Playboy' und hast tolle Fotos gemacht", schwärmt Barbara Schöneberger im Gespräch mit Isi Glück. Die Angesprochene gerät dabei ins Plaudern und fragt schließlich zurück: "Würdest du dich jemals ... Nee, du würdest das nicht machen, oder?“ Barbara Schöneberger ist um keine Antwort verlegen. "Bei mir geht's irgendwie jetzt nicht mehr", findet die 52-Jährige. "Ich habe auch Kinder und so, das will ich denen wirklich nicht antun."
Und Schöneberger legt noch nach: "Jetzt mal ganz ehrlich, wenn die Frauen dann immer sagen 'Meine Familie war total stolz auf mich' - also kein Kind zwischen 10 und 30, sag ich mal, findet das geil: 'Ähh, deine Mama ist ja nackig.'" Mit Kindern sei das noch mal etwas anderes, stimmt ihr Isi Glück zu. "Das geht einfach nicht", so Schönebergers Fazit.
Bizarrer PR-Termin geht schief: "Liefer-Oma" lässt Donald Trump eiskalt auflaufen
Eine ältere Frau liefert Essen aus, nichts Ungewöhnliches in den USA. Ganz im Gegenteil zum Ziel ihrer Bestellung: US-Präsident Donald Trump. Mit mehreren Kameras versucht er sich als bürgernah und großzügig zu inszenieren - und scheitert krachend.
Polnischer Abgeordneter entrollt Israels Flagge mit Hakenkreuz
Ein rechtsradikaler Abgeordneter entrollt im polnischen Parlament eine israelische Flagge mit einem Hakenkreuz und löst damit Empörung aus. Israel begehe im Nahen Osten einen Völkermord mit besonderer Grausamkeit, begründet Konrad Berkowicz von der Konfederacja seine Aktion. "Israel ist das neue Dritte Reich, und seine Flagge sollte genau so aussehen."
Als er die Flagge entrollte, riefen viele Abgeordnete im Saal: "Skandal! Skandal!" Parlamentspräsident Wlodzymierz Czarzasty rügt, das Zeigen eines Hakenkreuzes im polnischen Parlament sei durch nichts zu rechtfertigen.
Die provokante Aktion am Tag des Holocaust-Gedenkens rief auch den US-Botschafter in Polen, Tom Rose, auf den Plan. "SCHANDE, SCHANDE, SCHANDE über SIE!! Vielleicht haben sogar Sie bemerkt, dass wir Juden uns nicht mehr so leicht herumschubsen lassen, oder?", schreibt Rose auf X.
Staatsanwaltschaft Potsdam übernimmt im Fall Collien Fernandes gegen Ex-Mann Christian Ulmen
Zunächst war die Staatsanwaltschaft in Itzehoe hier in Deutschland dafür zuständig, den Vorwürfen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen auf den Grund zu gehen. Weil "mögliche Tatorte im dortigen Bezirk" liegen, wurden die Akten allerdings jüngst der Staatsanwaltschaft Potsdam zur Prüfung übersendet. Diese hat nun entschieden, den Fall Fernandes zu übernehmen.
Seinen Ursprung hatte der Fall im November 2024 mit einer Strafanzeige, die Fernandes gestellt hatte. Die Moderatorin und "Das Traumschiff"-Schauspielerin erstattete Anzeige gegen Unbekannt - wegen des Verdachts, dass jemand gefälschte Profile von ihr in sozialen Netzwerken angelegt und pornografische Inhalte verbreitet hätte. Zunächst übernahm die Staatsanwaltschaft Berlin die Sache, gab das Verfahren dann aber nach Itzehoe ab.
Im Juni 2025 stellte die Behörde in Itzehoe das Verfahren zunächst ein. Das änderte sich, nachdem das Magazin "Der Spiegel" berichtet hatte, dass Fernandes ihren Ex-Mann Christian Ulmen für die Vorgänge verantwortlich macht. Er habe sie "digital vergewaltigt". Die Ermittlungen wurden Ende März wiederaufgenommen. Vergangene Woche kündigte die Staatsanwaltschaft Itzehoe dann an, die Akten nach Potsdam übermittelt und um Übernahme des Verfahrens gebeten zu haben. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz kündigte an, gegen die "initiale Berichterstattung" des "Spiegels" gerichtliche Schritte einzuleiten.
Conchita Wurst ist wieder vergeben: "Ich bin sehr verliebt"
Tom Neuwirth alias Conchita Wurst ist eigenen Angaben zufolge glücklich vergeben. "Ich möchte gerne verkünden: Ich bin sehr verliebt", sagte der Künstler, der 2014 als Conchita Wurst den ESC gewann, in dem Podcast "Bussi Bla Bla" dem Sänger JJ. Dort sprechen die beiden Österreicher und ESC-Sieger über ihren Alltag. Intime Dinge plaudert Neuwirth in dem Podcast in der Regel eher nicht aus. Doch in der aktuellen Folge ließ er eher beiläufig die Bombe platzen. Es ging um erste Dates, und der Travestiekünstler berichtete vom allerersten Treffen mit seinem Partner. Das fand bei ihm zu Hause statt, bei selbst gekochtem Essen.
Das Essen brachte offenbar Neuwirths Angebeteter mit, denn: "Er hat mich eingekocht beim ersten Date", verriet der Mann hinter Conchita Wurst. Es gab "Hendlgatsch mit Kastanien und einem urgeilen Salat", eine Art Eintopf. Seitdem bekomme er das "beste Essen der Welt". Doch damit nicht genug: Der Mann sei auch so "fantastisch". Das erste Date ist schon über ein halbes Jahr her. Denn er verriet nun, dass er bereits seit sechseinhalb Monaten in einer Beziehung ist. Aber den Namen seines Partners verrät Neuwirth nicht. Er sagte nur, dass er mit dem Mann vor der Beziehung bereits befreundet war. "Es ist schön, in einer funktionierenden Beziehung zu sein", ist sein Fazit. "Das, was ich jetzt erlebe, kannte ich so nicht."
Komiker Torsten Sträter macht Tumorerkrankung öffentlich
Anfang des Jahres sagt Torsten Sträter wegen einer Erkrankung zahlreiche Auftritte ab. Mehr als 20 Termine seiner Tour "Mach mal das große Licht an" zwischen Januar und März 2026 fielen aus. Das Management sprach von einer "längerfristigen Regenerationsphase". Nun sagt der Komiker auch die Auftritte für April ab und nennt jetzt den Grund dafür.
"Leider können die Auftritte für den Monat April noch nicht stattfinden und werden verschoben. Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist", schreibt Sträter auf seiner Homepage. Dazu teilt er mit: "Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur."
Seinen Angaben zufolge befindet sich Sträter "in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte." Er werde seit Wochen sehr engmaschig und kompetent behandelt. Dies sei so intensiv, dass er kaum die Möglichkeit habe, seine "geliebten Auftritte wahrzunehmen", so der Komiker. Im Mai sehe es schon ganz anders aus. "Da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr", heißt es.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
meine Kollegin Anne Renzenbrink hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Nun begleite ich Sie bis zum Abend durch den Tag und versorge Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Stefan Guther. Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir gerne an dertag(at)ntv.de.
Polizei entdeckt 50.000 Euro in "süßem und flauschigem" Teddybär - verdächtige Naht am Rücken
Die niederländische Polizei hat 50.000 Euro versteckt in einem Teddybären entdeckt. Das Kuscheltier befand sich in einem Paket, das Mitarbeitern im Postverteilzentrum am Flughafen Aachen-Maastricht verdächtig vorgekommen war, wie die Polizei mitteilt. "Ein süßer und flauschiger Teddybär wartete dort auf uns", berichten die Fahnder. "Doch bei einer kurzen "Kuschelinspektion" fühlte sich der Bär doch etwas verdächtig an."
An einigen Stellen hätten die Beamten etwas Seltsames gespürt und ungewöhnliche Nähte an Kopf und Rücken entdeckt, was darauf hindeutete, dass der Bär erneut zugenäht worden war. Das habe eine genauere Untersuchung erfordert. "Mit einem vorsichtigen Eingriff öffneten wir den Teddybären", erklärt die Polizei. Zum Vorschein kamen haufenweise gefaltete 50-Euro-Scheine im Gesamtwert von 50.000 Euro. Wer Absender und Empfänger des verdächtigen Pakets mit dem wertvollen Teddy sind, werde noch untersucht. Die große Geldsumme sei beschlagnahmt worden und werde durch die Abteilung für Kriminaltechnik untersucht, teilt die Polizei mit.
Bilder zeigen Angriff auf Haus von OpenAI-Boss Altman
Das Haus von OpenAI-Boss Sam Altman ist in kurzer Zeit bereits zweimal Ziel von Angriffen geworden. Einer der Verdächtigen ist offenbar mit einer radikalen KI-kritischen Gruppe verbunden. Die Polizei veröffentlicht in dem Zusammenhang Bilder von einem Molotowcocktail-Angriff auf das Haus des Tech-Unternehmers.
14-jähriger Norweger klaut Bus und fährt 200 Kilometer nach Schweden
Ein 14-jähriger Norweger hat einen Linienbus aus einer Garage gestohlen und ist damit etwa 200 Kilometer weit bis nach Schweden gefahren. Das teilt die zuständige norwegische Polizei mit. Demnach hatte ein Transportunternehmen die Polizei am frühen Morgen kontaktiert, nachdem der Diebstahl bemerkt und der Bus dank Satellitenübertragung in Schweden geortet worden war. Der Junge wurde den Angaben zufolge von der schwedischen Polizei in Gewahrsam genommen, Mitarbeiter des norwegischen Jugendamtes waren am Vormittag auf dem Weg nach Schweden, um ihn zu holen.
Wie Einsatzleiter Rune Isaksen dem Sender NRK sagte, war der Jugendliche allein unterwegs. Er habe sich demnach in Vestby, gut 40 Kilometer südlich von Oslo, hinters Lenkrad gesetzt und sei in Südwestschweden, nördlich von Göteborg, von den schwedischen Kollegen gestoppt worden. Zu dem Motiv des 14-Jährigen gibt es bislang noch keine Angaben. Vor einigen Wochen machte ein ähnlicher Fall in Deutschland Schlagzeilen. Ein 15-Jähriger hatte in Wiesbaden einen Bus gestohlen und damit seine Freundin zur Schule gefahren - im etwa 130 Kilometer entfernten Karlsruhe.
Parkhaus von E-Auto-Gigant BYD steht in Flammen
Am Hauptsitz des weltgrößten E-Auto-Bauers BYD im chinesischen Shenzhen bricht Feuer aus. Betroffen ist ein mindestens siebenstöckiges Parkhaus, die oberen Etagen stehen komplett in Flammen. In Augenzeugenvideos sind laute Knallgeräusche zu hören. Verletzt wird bei dem Großbrand offenbar niemand.
Berlin will Touristen künftig fürs Müllsammeln belohnen
Berlin-Touristen können sich künftig kleine Vorteile erarbeiten, wenn sie zum Beispiel Müll einsammeln oder sich anderweitig nachhaltig bei ihrer Reise verhalten. Noch diesen Sommer soll das Programm "BerlinPay" starten. Im Fokus stehen dabei in diesem Jahr die Gewässer, wie aus einer Webseite der Tourismusagentur Visit Berlin hervorgeht.
"Wir machen verantwortungsvolles Handeln sichtbar und belohnen es. Wer sich am und auf dem Wasser bewusst verhält - etwa Müll sammelt, den Kiez verschönert oder soziale Projekte unterstützt - erhält bei teilnehmenden Partnern eine Anerkennung: kleine Vorteile oder besondere Berlin-Erlebnisse", heißt es auf der Webseite, die sich an potenzielle Sponsoren richtet. Denn Visit Berlin sucht derzeit noch nach Unterstützern für das Projekt, bei denen die Touristen die kleinen Vorteile einlösen können. Vorbild für "BerlinPay" ist ein Konzept aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, "CopenPay". Dabei werden unter anderem Bootstouren oder Fahrrad-Mieten verschenkt, wenn die Touristen beispielsweise eine Anreise mit Bahn statt Flugzeug nachweisen können oder sich anders nachhaltig verhalten haben.
Unbekannte stehlen Tresor aus Krematorium
Unbekannte haben in Büroräumen eines Krematoriums in Darmstadt einen Tresor aus der Verankerung gerissen und samt Inhalt gestohlen. Die Täter sollen zwischen Freitagabend und Montagvormittag zugeschlagen haben, wie die Polizei mitteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sie sich vermutlich mit einem Schlüssel Zugang zu den Räumen verschafft und Wertgegenstände entwendet. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.
Vance "traurig" über Orbans Abgang als US-Verbündeter in Europa
US-Vizepräsident JD Vance bedauert seine Wahlkampfhilfe für den ungarischen Wahlverlierer Viktor Orban nicht. Er sei "traurig", dass Orban verloren habe, sagte Vance im Gespräch mit dem US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit). Zugleich betonte er: "Wir werden auch mit dem nächsten ungarischen Ministerpräsidenten gut zusammenarbeiten." US-Präsident Donald Trump hatte seinen Vize Vance kurz vor der Parlamentswahl am vergangenen Sonntag nach Budapest geschickt, um noch einmal die Werbetrommel für den Rechtspopulisten Orban zu rühren. Mit deutlichem Vorsprung gewann allerdings die bürgerliche Tisza-Partei von Peter Magyar.
Die USA hätten Orban nicht unterstützt, weil man geglaubt habe, dass er gewinnen würde, sondern weil "es das Richtige war, hinter einer Person zu stehen, die für so lange Zeit hinter uns gestanden hat", sagte Vance. Orban habe sich als einer der wenigen europäischen Regierungschefs gegen die Bürokratie aus Brüssel gestellt, die "sehr schlecht für die USA" sei, so Vance weiter. Bei geplanten EU-Verordnungen, die mit den Interessen von US-Firmen kollidierten, sei Orbans Stimme oft die Einzige dagegen gewesen.
Zoll beschlagnahmt bei Verkehrskontrolle fast 31 Kilo Marihuana
Der Zoll hat bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn 2 bei Hamm 31 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Nach Angaben des Zolls liegt der geschätzte Straßenverkaufswert bei mehr als 300.000 Euro. Die Kontrolle erfolgte an einem Rasthof. Der 49 Jahre alte Fahrer gab den Beamten zufolge an, aus den Niederlanden kommend auf dem Weg nach Polen gewesen zu sein. Auf Nachfrage nach verbotenen Gegenständen im Auto habe er geantwortet: "I don't know".
Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten mehrere verdächtige Hinweise, darunter unterschiedliche Kennzeichen. Das Marihuana war den Polizeiangaben zufolge in mehreren Kartons sowie in Kunststoffbeuteln im Fahrzeug versteckt, unter anderem auf dem Rücksitz und im Kofferraum. Der Fahrer soll zudem unter Drogeneinfluss gestanden haben und ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs gewesen sein. Er wurde vorläufig festgenommen.
CDU-Generalsekretär Linnemann: Zehn Krankenkassen in Deutschland reichen
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ist dafür, die meisten der derzeit 93 gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen. "Zehn Krankenkassen in Deutschland reichen", sagt Linnemann in der ntv-Sendung Frühstart. Die vielen Kassen würden aktuell in der Regel die gleichen Leistungen anbieten und damit einen großen Verwaltungsaufwand produzieren. "Wenn ich sehe, dass da Milliarden ausgegeben werden, für nichts, weil es keinen Wettbewerb gibt, dann müssen wir da ran und deswegen sind über 90 Krankenkassen zu viel." Der CDU-Generalsekretär regt an, vor allem kleinere Kassen auszusortieren. Als mögliche Schwelle nennt er 200.000 oder 250.000 Versicherte.
Deutschland habe zugleich ein sehr teures und ineffizientes Gesundheitssystem, so Linnemann. Er lobt, dass Gesundheitsministerin Warken die Vorschläge der GKV-Kommission weitgehend umsetzen wolle und fordert, mit den Einsparungen bei den Kassen über die Vorschläge hinauszugehen. Zudem sollten die Versicherten künftig nicht mehr für Bürgergeldempfänger zahlen müssen.
China entlässt bekannten Bürgerrechtler aus dem Gefängnis - Festnahme während Baerbock-Besuch
Nach drei Jahren hinter Gittern hat China den Bürgerrechtler und Anwalt Yu Wensheng aus dem Gefängnis entlassen. Er sei nach Peking zurückgekehrt, schreibt seine Frau auf X. Die EU habe die Freilassung zur Kenntnis genommen, erklärt ein Sprecher. "Wir befürchten, dass Yu Wensheng nach seiner Freilassung weiterhin Überwachung und Einschränkungen ausgesetzt sein wird", teilt die EU mit. Die EU fordere China auf, alle Rechte und Freiheiten Yus und seiner Frau Xu Yan uneingeschränkt zu achten, heißt es weiter.
Yus Fall hatte auch die Aufmerksamkeit der Bundesregierung auf sich gezogen. Im April 2023 war er mit seiner Frau Xu Yan in Peking während eines Besuchs der damaligen Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf dem Weg zum Sitz der EU-Delegation festgenommen worden. Die Behörden hatten beiden vorgeworfen, Streit angefangen und Ärger provoziert zu haben - eine Anschuldigung, die immer wieder erhoben wird, um Kritiker mundtot zu machen. Im Oktober 2024 hatte ein Gericht in der ostchinesischen Großstadt Suzhou beide wegen "Anstiftung zu Untergrabung der Staatsgewalt" verurteilt. Xu hatte eine Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten erhalten, Yu drei Jahre Haft.
Unbekannte schneiden Kabel durch - Zugverkehr im Ruhrgebiet gestört
Unbekannte haben in Gelsenkirchen Kabel an einer Bahnstrecke durchtrennt und so für starke Einschränkungen im Bahnverkehr in Teilen des Ruhrgebiets gesorgt. Die Hintergründe seien noch völlig unklar, sagt ein Sprecher der Bundespolizei. Die Bahn spricht von Vandalismusschäden.
Besonders betroffen seien Reisende am Hauptbahnhof Gelsenkirchen. Fernzüge werden nach Angaben der Bahn umgeleitet und halten nicht in Recklinghausen, Gelsenkirchen und Oberhausen. ICE- und IC-Verbindungen zwischen Köln und Hamburg sowie zwischen Köln und Münster seien dadurch 20 Minuten länger unterwegs, teilt das Unternehmen mit. Im Regionalverkehr gebe es Einschränkungen und Ausfälle auf den Linien RE2, RE3, RE42, RB32, RB46 und S2. Auf einigen Linien sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisenden empfiehlt die Bahn, in der App oder der Online-Auskunft zu prüfen, wie sie trotz der Einschränkungen an ihr Ziel kommen.
Fremder Mann gibt sich als Romanfigur aus und dringt in Haus ein
Ein Hausbesitzer sieht über seine Überwachungskamera einen Fremden vor seinem Haus stehen. Der aggressive Mann nennt sich "Harry Dresden" und verschafft sich schließlich gewaltsam Zutritt. Nachdem der Bewohner nach Hause eilt, kommt es zur Eskalation. Beide Männer sind verletzt, als die Polizei eintrifft.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
nach der ergebnislosen ersten Runde direkter Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seit Kriegsbeginn spricht US-Vizepräsident JD Vance dennoch von echten Fortschritten. Er sieht jedoch den Iran am Zug, beim Thema Atomprogramm einzulenken. "Wir haben tatsächlich sehr klar gemacht, wo unsere roten Linien verlaufen", sagt er dem Sender Fox News. Medienberichten zufolge liegen die Forderungen der beiden Seiten weit auseinander. Ob es zu einer weiteren Verhandlungsrunde kommt, ist noch offen. Unbestätigten Berichten zufolge steht ein zweites Treffen an diesem Donnerstag im Raum.
Zudem haben wir heute diese Themen auf dem Zettel:
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten nehmen die libanesische Regierung und Israel in Washington direkte Gespräche auf politischer Ebene auf. Zunächst werden neben US-Außenminister Marco Rubio die libanesische Botschafterin in den USA und der israelische Botschafter in Washington daran teilnehmen.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt um 15.00 Uhr MESZ in Washington seine neue Prognose für die weitere Entwicklung der globalen Konjunktur vor. Für die Weltwirtschaft sieht es dabei nicht gut aus: Bereits vergangene Woche hatte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa eine Senkung angekündigt.
Passagiere der Lufthansa müssen weiterhin mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Vereinigung Cockpit setzt ihren am Montag begonnenen Streik fort. Die Piloten der Airline Eurowings sollten ihre Arbeit hingegen wieder aufnehmen.
In der Debatte über die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags steht eine weitere juristische Runde an. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg verhandelt über die Frage, inwieweit das Gesamtprogrammangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ausgewogen und vielfältig gestaltet ist. Neun Kläger wehren sich von heute an gegen Gebührenbescheide des SWR.
In Nürnberg spielen die DFB-Frauen um 18.15 Uhr gegen Österreich. Es geht um die nächsten Punkte in der Qualifikation für die WM 2027.
Im Prozess gegen einen Mann, der seine Freundin mit Narkosemitteln betäubt, vergewaltigt und dabei gefilmt haben soll, wird ab 10.00 Uhr das Urteil am Landgericht München I erwartet.
Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!
Verwicklung in Putschversuch - US-Behörde ICE nimmt Brasiliens Ex-Geheimdienstchef fest
Der wegen seiner Verwicklung in den Putschversuch in Brasilien verurteilte Ex-Geheimdienstchef Alexandre Ramagem ist in den USA festgenommen worden. Die US-Einwanderungsbehörde ICE habe einen flüchtigen Brasilianer in Gewahrsam genommen, der "wegen Bildung einer bewaffneten kriminellen Vereinigung, eines versuchten Staatsstreichs und versuchter gewaltsamer Aufhebung der Rechtsstaatlichkeit verurteilt wurde", teilte die brasilianische Bundespolizei am Montag mit. Aus Polizeikreisen wurde bestätigt, dass es sich um Ramagem handelt. Auf einer Liste der Festgenommenen auf der ICE-Website wird sein Name ebenfalls aufgeführt.
Der 53-Jährige diente unter dem rechtsradikalen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro als Geheimdienstchef, später saß er als Abgeordneter im Parlament. Im September 2025 wurde Ramagem wegen seiner Beteiligung an dem Putschversuch in Brasilien zu 16 Jahren Haft verurteilt. Ihm gelang aber die Flucht in die USA.
In Deutschland beginnt die Zeckensaison
Mit den steigenden Temperaturen in Deutschland werden Zecken wieder aktiver. Dem Robert Koch-Institut (RKI) sind dieses Jahr bislang 918 Fälle von Lyme-Borreliose übermittelt worden (Stand: 13. April). Die meisten davon in Bayern (202), gefolgt von Sachsen (177), Sachsen-Anhalt (164) und Brandenburg (160). Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gab es dieses Jahr bislang elf, davon vier in Sachsen und vier in Baden-Württemberg sowie jeweils einen in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Vergangenes Jahr lagen die Zahlen auf einem ähnlichen Niveau: Es wurden deutschlandweit im selben Zeitraum 951 Borreliose- und 12 FSME-Fälle gemeldet. In Deutschland gibt es laut RKI mindestens 19 Arten von Schildzecken. Für die Übertragung unter anderem von Lyme-Borrelien und FSME-Viren verantwortlich ist vor allem die häufigste: der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Nicht jede Zecke trägt den Erreger in sich.