Das war Freitag, der 13. Juni 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
seit den frühen Morgenstunden läuft ein beispielloser Angriff Israels gegen den Iran - und seine Atomanlagen. Mittlerweile versucht der Iran zurückzuschlagen. Die Führungen beider Länder signalisieren Entschiedenheit. Somit wird die Lage wohl noch eine Weile zugespitzt bleiben. Die Entwicklungen können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.
Der "Tag" wird wieder am Montag für Sie da sein. Bis dahin gönnen wir uns in dieser Rubrik wie gewohnt eine Pause. Hoffentlich können auch Sie am Wochenende einmal verschnaufen. Aber erst einmal wünsche ich Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!
Bockwurst wird betrunkenem Fahrer zum Verhängnis
Weil er sich lallend eine Bockwurst bestellt hat, konnte die Polizei in der Nacht einen betrunkenen Autofahrer stellen. Der 46 Jahre alte Fahrer habe sich an einer Tankstelle in Eilenburg (Landkreis Nordsachsen) eine Stärkung geholt. Einem Zeugen sei dabei der augenscheinlich betrunkene Zustand des Mannes aufgefallen. Dennoch sei dieser mitsamt Bockwurst weitergefahren. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Die Beamten stellten den Betrunkenen und machten einen Alkoholtest: Demnach hatte der Fahrer 1,8 Promille Alkohol im Blut. Dem Beschuldigten wurde vorerst der Führerschein entzogen, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte. Dem Betrunkenen wurde die Bockwurst so zwar zum Verhängnis, letztendlich machte sie den Straßenverkehr aber sicherer - auch für ihn.
Palästina-Konferenz verschoben
Eine von Frankreich und Saudi-Arabien einberufene Konferenz der Vereinten Nationen, die darauf abzielt, konkrete Schritte in Richtung einer Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den Palästinensern zu skizzieren, wurde nach Israels Angriffen auf das iranische Atomprogramm und die militärische Führung verschoben, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron. "Diese Verschiebung stellt unsere Entschlossenheit, auf die Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung hinzuarbeiten, nicht in Frage", sagte Macron.
Schuhbecks Haft vorerst bis September unterbrochen
Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck muss wegen seines Gesundheitszustands voraussichtlich bis Mitte September nicht zurück in Haft. Die Unterbrechung der Vollstreckung seiner Haftstrafe wegen einer Steuerstraftat sei bis 15. September verlängert worden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I mit. Das sei aber jederzeit widerruflich. Schuhbeck muss also seine Haft fortsetzen, wenn es ihm gut genug gehen sollte - in dem Fall auch vor Mitte September. Ursprünglich war Schuhbecks Haft nur bis 8. Juni unterbrochen worden. Danach war geprüft worden, ob und gegebenenfalls wie die notwendige medizinische Behandlung Schuhbecks in der Haft fortgesetzt werden kann.
Toter in Berliner Arztpraxis gefunden - Mordkommission ermittelt
In einer Arztpraxis in Berlin ist ein Mann tot gefunden worden. Die Mordkommission ermittelt. Für die Polizei stellte sich beim Anblick der Leiche schnell heraus, dass der Mann keines natürlichen Todes gestorben ist, wie ein Sprecher am Abend sagte. Die Situation, wie der Tote aufgefunden wurde, lege ein Fremdverschulden nahe. Weder zum Alter des Mannes noch zu der Frage, wie er in die Praxis kam, wollte der Sprecher aus polizeitaktischen Gründen Angaben machen. Zu einem "B.Z."-Bericht, wonach einer möglichen Gewalttat ein Überfall auf die Praxis vorausgegangen sein soll, äußerte sich die Polizei nicht. Gefunden worden sei der Tote gegen 15.40 Uhr. Die Genter Straße in Berlin-Wedding war wegen der Ermittlungsarbeiten zunächst gesperrt worden.
Deutscher stirbt bei Hubschrauber-Absturz in Südtirol
Ein Deutscher ist bei dem Absturz eines sogenannten Ultraleicht-Hubschraubers in Südtirol ums Leben gekommen. Nach Angaben der Bergrettung Hochpustertal war der Mann alleine an Bord. Der Notarzt konnte demnach nur noch sein Tod feststellen. Das besonders leichte Fluggerät, das vor allem für Sport- und Freizeitflüge eingesetzt wird, stürzte im Gemeindegebiet von Toblach (Dobbiaco) im Südtiroler Pustertal ab, unweit der österreichischen Grenze in den Dolomiten. Der Pilot eines weiteren Ultraleicht-Hubschraubers meldete den Angaben zufolge den Unfall. Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa war der Mann 59 Jahre alt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Kreuzfahrtschiff-Scheibe platzt vibrationsbedingt und fällt auf Pool-Deck
An Bord der "Symphony of the Seas" kommt es im Hafen von Port Canaveral im US-Bundesstaat Florida zu einem Zwischenfall. Beim Anlegen vibriert das riesige Kreuzfahrtschiff offenbar so heftig, dass eine Scheibe birst und auf das darunterliegende Pooldeck stürzt. Ein Crewmitglied bemerkt kurz zuvor Risse.
Helena Bonham Carter zeigt sich mit Tochter, die ihr an modischer Extravaganz kaum nachsteht
Eine besondere Begleitung für Helena Bonham Carter: Die britische Schauspielerin besuchte gemeinsam mit ihrer 17-jährigen Tochter Nell eine Party in London. Das Mutter-Tochter-Duo zog mit seinen außergewöhnlichen Looks alle Blicke auf sich. Die "Harry Potter"-Schauspielerin ist für ihren exzentrischen Kleidungsstil bekannt, wird dafür jedoch häufig von Modekritikern kritisiert. Mit einem schwarzen Blumenkleid, rotem Bandana und klobigen Plateuschuhen machte sie ihrem Ruf wieder alle Ehre.
Ihre Tochter scheint den eigenwilligen Stil ihrer Mutter geerbt zu haben. Sie kam in einem lachsfarbenen Kleid mit Muschelkanten-Ärmeln zu dem Event. Mit ihren dunklen Locken und dem markanten Pony wirkte die Teenagerin wie eine perfekte Mischung aus ihrer berühmten Mutter und Vater Tim Burton. Gemeinsam posierten die beiden strahlend für die Kameras.
Für Zweithausbesitzer auf Mallorca könnte Auto-Einschränkung kommen
Auf der bei Deutschen beliebten Ferieninsel Mallorca wird ein Verbot von Zweitwagen für Eigentümer von Wochenendhäusern und Zweitwohnungen erwogen. Eine entsprechende Initiative, dass Zweithausbesitzer, die nicht auf Mallorca ihren Hauptwohnsitz haben, nur noch ein Auto haben dürfen, nahm die nächste Hürde. Llorenç Galmés, der Präsident des Inselrates, der einem deutschen Landratsamt ähnelt, stellte den 30-seitigen Entwurf des Gesetzesvorschlags am Freitag vor. Nun können andere Parteien im gewählten Plenum des Inselrates Ideen und Einwände vorbringen, ehe der Vorschlag dann dem Insel-Parlament vorgelegt wird, das darüber abstimmt. Mit der Einführung der Regeln, die auch viele deutsche Urlauber betreffen könnten, ist nicht vor 2026 zu rechnen.
Genervte Touri-Hochburg färbt Häuser schwarz
Der Londoner Stadtteil Notting Hill ist für seine bunten Häuserfassaden berühmt. Tausende Touristen schwärmen in die Straße und knipsen fleißig Selfies. Zu viel für die genervten Anwohner. Um dem Ansturm ein Ende zu bereiten, gehen die Menschen in dem Ort jetzt einen radikalen Schritt.
Richterin untersagt Trump Reform des US-Wahlsystems
US-Präsident Donald Trump kann die von ihm angestrebte Reform des Wahlsystems zunächst nicht umsetzen. US-Bezirksrichterin Denise Casper in Boston kommt zu dem Schluss, dass der Präsident nicht die Autorität besitze, Änderungen an den Bundeswahlen und den Wahlverfahren der Bundesstaaten anzuordnen. 19 demokratisch geführte Bundesstaaten waren gegen das von Trump am 25. März unterzeichnete Dekret vorgegangen. Trump äußerte bereits seit längerem Zweifel an der Integrität des US-Wahlsystems. Er fordert daher von den Wählern einen Nachweis, dass sie US-Staatsbürger sind. Zudem dürfen Bundesstaaten nach dem Wahltag eingegangene Briefwahlstimmen nicht mehr zählen.
Hund beißt Zweijähriger in Regionalzug ins Gesicht - Polizei bittet um Hinweise
Ein Hund soll einem zweijährigen Kind in einem Regionalexpress nach Heilbronn ins Gesicht gebissen haben. Das Kind sei zuvor in dem Zug umhergelaufen, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Dabei sei das Mädchen auch an einem angeleinten Hund vorbeigelaufen. Das Tier habe keinen Maulkorb getragen und unvermittelt zugebissen. Das Kind erlitt leichte Gesichtsverletzung. Der Angriff habe kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof Heilbronn stattgefunden. Die Hundehalterin verließ den Zug nach dem Vorfall am Donnerstag unerkannt. Die Polizei bittet etwaige Zeugen um Hilfe.
Busunglück mit ukrainischen Austauschteilnehmern in Frankreich: vier Tote
Ein Bus mit zahlreichen Ukrainern an Bord ist in Frankreich verunglückt und vier Menschen sind gestorben. 11 Menschen wurden schwer verletzt, 34 Menschen erlitten leichte Verletzungen, wie die örtliche Präfektur mit Sitz im nordwestfranzösischen Le Mans mitteilte. In dem Bus saßen der Präfektur zufolge Jugendliche und Erwachsene aus der Ukraine. Sie seien für einen Schulaustausch in Frankreich gewesen. Die Behörde machte vorerst keine Angaben dazu, was genau auf der Autobahn 81 zwischen Rennes und Le Mans passiert war. Der Sender France Info berichtete, das Fahrzeug sei in den Seitengraben gefallen. Die Zeitung "Le Parisen" schrieb, der Bus sei umgekippt. Der Sender France Info berichtete unter Verweis auf Kreise, dass im französischen Außenministerium zu dem Vorfall eine Sitzung abgehalten wurde.
Love Scammer prellt Seniorin um 100.000 Euro
Durch Liebesbetrug hat eine Frau in Hannover mehr als 100.000 Euro verloren. Die 66-Jährige lernte auf einer Internetplattform einen Mann aus Hamburg kennen, wie die Polizei in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte. Unter Vorspiegelung einer Liebesbeziehung soll der Mann die Frau dann zur Übergabe sowie Überweisung von Geld gedrängt haben. Insgesamt verlor sie eine sechsstellige Summe. Nachdem die gemachten Versprechungen ins Leere liefen, bemerkte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige. Bei einer bevorstehenden Geldübergabe wurde am Donnerstag in der Innenstadt Hannovers ein 34-Jähriger aus Hamburg festgenommen.
Bei dem Festgenommenen soll es sich um einen Geldboten handeln. Ob dieser auch hinter der Vorspiegelung der Liebesbeziehung steckte, sei Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Der 34-Jährige sollte am Freitag vor einen Haftrichter kommen. Bei Fällen von sogenanntem Love Scamming nutzen Betrüger emotionale Verbindungen aus, um Geld oder persönliche Informationen von ihren Opfern zu erlangen. Der Betrug findet oft online statt, beispielsweise auf Datingplattformen, in sozialen Netzwerken oder über Messenger-Apps.
Für 3,5 Millionen Euro: Der Brockengipfel gehört jetzt wieder dem Harz
Der Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt hat für dreieinhalb Millionen Euro den Brockengipfel gekauft. Mit dem Kauf am Donnerstag erwarb der Landkreis zwei Grundstücke auf dem 1142 Meter hohen Berg mit einer Fläche von knapp 13.000 Quadratmetern, wie das Landratsamt in Halberstadt mitteilte. Die Kommune will mit Investitionen künftig den Tourismus auf dem Brocken ankurbeln. Mit dem Brockenplateau gingen der Brockenturm, der sogenannte Touristensaal, ein Wetterhäuschen und ein Wirtschaftsgebäude in das Eigentum des Landkreises über. Bisherige Besitzer waren die Harzsparkasse und die Norddeutsche Landesbank. Mit dem Kauf werde es laut Landrat Thomas Balcerowski nun gelingen, dem höchsten Berg Norddeutschlands als Ort zahlreicher Mythen und Sagen und als unverrückbarem Symbol der deutschen Wiedervereinigung eine tragfähige Zukunftsperspektive als touristischen Leuchtturm zu eröffnen.
Der Kreistag hatte im vergangenen Dezember mehrheitlich der Errichtung eines Mehrzwecksaals auf dem Brockenplateau zugestimmt. Das Gebäude soll künftig unter anderem für Tagungen, Konzerte und Theatervorstellungen genutzt werden und Platz für bis zu 500 Besucher bieten.
Wo am Wochenende "akute Überflutungsgefahr" droht
Der Sommer treibt die Temperaturen nach oben. Am Wochenende steigern sich die Werte zunächst noch einmal, im Anschluss kann es jedoch kräftigen Sommergewittern kommen. Meteorologe Björn Alexander zeigt, welche Regionen besonders betroffen sind.
Aufregung in Leipzig: Magnetangler fischt rauchende Phosphorbombe
Magnetangler haben eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Weißen Elster in Leipzig gefischt. Der Sprengkörper fing beim Herausziehen aus dem Wasser am Donnerstagabend an zu rauchen, wie die Polizei Leipzig mitteilte. Feuerwehr und Spezialkräfte rückten demnach an der Plagwitzer Brücke an und richteten einen Sperrkreis mit 50 Metern Durchmesser ein. Sie sicherten die Bombe und transportierten sie schließlich ab, wie es hieß. Am späten Abend lösten sie den Sperrkreis wieder auf.
Bereits im April hatte ein Magnetangler in Leipzig Weltkriegsmunition aus der Weißen Elster gefischt. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sicherten damals eine Stabbrandbombe und einen Panzerfaustkopf aus dem Zweiten Weltkrieg.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Alexander Schultze hat sich in seinen wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Damit übernehme ich das Ruder im "Tag". Mein Name ist Max Perseke und bis zum Abend versorge ich Sie mit News aus aller Welt.
Facebookseite von Playboy Deutschland offline - Betreiber weiß nicht, warum
Die Facebook-Seite von Playboy Deutschland mit mehr als 1,9 Millionen Followern ist nach Angaben der herausgebenden Firma nicht mehr auffindbar. Alle Versuche, beim Facebook-Betreiber Meta die Gründe für die unangekündigte Deaktivierung in Erfahrung zu bringen, seien bisher ohne Erfolg geblieben, teilte die Kouneli Media GmbH in München mit. Bisher sei auch nicht klar, ob die Seite seit Montag vergangener Woche vorerst gesperrt oder dauerhaft gelöscht wurde. Auch eine schriftliche Aufforderung an Meta in Dublin, die unverzügliche Wiederherstellung der Seite zu veranlassen, sei unbeantwortet geblieben, teilte Kouneli Media mit. Vom Kundensupport habe man nur widersprüchliche Auskünfte zum Status der Seite erhalten.
Meta habe nur empfohlen, entweder eine neue Facebook-Seite zu erstellen, abzuwarten oder sich zur Klärung der Angelegenheit an die Rechtsabteilung des europäischen Meta-Hauptsitzes in Dublin zu wenden. Deshalb habe Kouneli Media einen Anwalt eingeschaltet.
Ministerpräsident Lies bringt Radfahrer zu Fall - Polizei ermittelt gleich doppelt
Bei einem Unfall mit seiner Dienstlimousine hat Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies einen Fahrradfahrer verletzt. Das gab die Staatskanzlei in Hannover bekannt. Der Unfall ereignete sich demnach am Donnerstagmorgen vor der Abfahrt des SPD-Politikers zu einem Termin beim Rüstungskonzern Rheinmetall in Unterlüß. Lies habe beim Öffnen seiner Autotür den Radfahrer touchiert, sagte sein Sprecher. "Der Fahrradfahrer ist daraufhin gestürzt und hat sich am kleinen Finger der linken Hand verletzt." Der Ministerpräsident bedauere den Vorfall sehr und habe am Unfallort in Hannovers Innenstadt die Unfallaufnahme abgewartet und sichergestellt, dass die Versorgung des Radfahrers gewährleistet ist, sagte der Sprecher weiter.
Die Polizei ermittle dennoch nicht nur wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Lies, sondern auch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Das sei aus der Situation heraus überraschend, da der Regierungschef keinen Zweifel daran gelassen habe, dass er der Unfallverursacher ist, bevor er den Ort verließ, sagte der Sprecher. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich das sehr schnell und auch sehr klar in den nächsten Tagen dann auch klären wird."
Schon wieder Air India: Maschine muss nach Bombendrohung notlanden
Eine Maschine der indischen Fluggesellschaft Air India auf dem Weg von der thailändischen Urlaubsinsel Phuket nach Neu Delhi hat wegen einer Bombendrohung eine Notlandung absolviert. Der Pilot des Airbus A320 habe die Flugaufsicht darüber informiert, dass an Bord eine Bombendrohung gefunden worden sei, teilte die thailändische Flughafengesellschaft im Online-Netzwerk Facebook mit. Auf der Flugortungswebsite "FlightRadar 24" war zu sehen, wie die Maschine kurz nach dem Start von Phuket über der Andamanensee umdrehte. Sie kreiste dann mehrfach über der Insel, bevor sie schließlich landete.
Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach dem Absturz einer Air-India-Maschine mit 242 Menschen an Bord in bewohntem Gebiet der westindischen Stadt Ahmedabad. Dabei starben nach vorläufigen Angaben mindestens 265 Menschen - Flugzeuginsassen und Menschen am Boden.
Teaser enthüllt Start von Kult-Komödien-Nachfolger "Spaceballs 2"
38 Jahre ist es her, dass dem Planeten Spaceballs die Luft ausging und Draufgänger Lone Star (Bill Pullman) widerwillig Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) rettete, während Lord Helmchen (Rick Moranis) seine Schergen die Wüste nach ihnen durchkämmen ließ - wortwörtlich! Nun ist offiziell, dass die "Star Wars"-Persiflage von Mel Brooks eine Fortsetzung bekommt und der 98-Jährige noch einmal selbst in eine seiner Kultrollen schlüpfen wird. Auf seinem offiziellen X-Account veröffentlichte der Komiker einen Teaser zu "Spaceballs 2", in dem per Crawl-Text - seit jeher das Markenzeichen schlechthin des "Star Wars"-Franchises - mal eben die Filmgeschichte der vergangenen knapp 40 Jahre aufs Korn genommen wird.
Dann folgt die große Enthüllung: "Doch in 38 Jahren hat es nur ein 'Spaceballs' gegeben. Bis jetzt..." Am Ende des Clips kommt Altmeister Brooks höchstpersönlich zu Wort und sinniert: "Nach 40 Jahren haben wir gefragt, was die Fans wollen. Doch stattdessen machen wir diesen Film!" Neben der provisorisch reparierten Maske von Lord Helmchen ist daraufhin der angepeilte Veröffentlichungstermin eingeblendet - 2027 und damit exakt 40 Jahre nach dem Original soll es so weit sein.
Fernzüge im Mai noch unpünktlicher als im Vorjahr
Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind im Mai unpünktlicher unterwegs gewesen als im Vorjahr. Lediglich 62 Prozent der ICE- und IC-Züge erreichten ihr Ziel im vergangenen Monat ohne größere Verzögerung, wie Konzern-Digitalvorständin Daniela Gerd tom Markotten der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) sagte. Vor einem Jahr waren es 63,1 Prozent. Eigentlich peilt die Bahn für 2025 einen Pünktlichkeitskorridor von 65 bis 70 Prozent an.
"Damit sind wir absolut nicht zufrieden", betonte Gerd tom Markotten mit Blick auf die aktuellen Werte. "Die Gründe liegen überwiegend in der Infrastruktur. Diese ist zu alt, zu voll und zu störanfällig." In der Folge bremsten zahlreiche Baustellen zur Sanierung des Netzes die Fernzüge des Konzerns aus. Als verspätet geht ein Zug ab einer Verzögerung von sechs Minuten in die Statistik ein. Zugausfälle werden dabei nicht berücksichtigt. Diese werden aber bei der sogenannten Reisendenpünktlichkeit erfasst. Sie zeigt, wie viel Prozent der Reisenden in einem bestimmten Zeitraum pünktlich, also mit weniger als 15 Minuten Verspätung, ihr Ziel erreichten. Im April lag dieser Wert bei 67 Prozent. Für Mai lagen zunächst keine Daten vor.
Ermittlungsakten zu Maskendeal: Spahn hat hohe Vergleichszahlungen mitverschuldet
Bisher unbekannte Ermittlungsakten der Sonderermittlerin im Gesundheitsministerium, der ehemaligen Justizstaatssekretärin Margaretha Sudhof, zeigen nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) neue Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung von Schutzmasken. Das Gesundheitsministerium unter dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn hat demnach hohe Vergleichszahlungen an Lieferanten mitverschuldet. Kritik gibt es erstmals allerdings auch am damals vom späteren Bundeskanzler Olaf Scholz geführten Bundesfinanzministerium. Aus Teilen des Sudhof-Berichts, die der FAZ exklusiv vorliegen, geht es um die möglicherweise unnötigen oder unstatthaften außergerichtlichen Vergleiche mit Maskenhändlern, die den Bund wegen Nichteinhaltung der Lieferverträge verklagt hatten.
Aus dem Geheimbericht geht hervor, dass sich das Haus des damaligen Gesundheitsministers Spahn durch übertriebene Prüfungsanforderungen an die Maskenqualität vor Gericht angreifbar machte. Aufgrund dieses Fehlers sah sich der Bund offenbar zu Vergleichen gezwungen, die den Steuerzahler viele Millionen Euro kosteten. Laut Bericht ignorierten die Verantwortlichen außerdem die rechtlichen Vorgaben zur Verwendung von Bundesmitteln, indem sie größere Vergleichssummen nicht vom Bundesfinanzministerium freigeben ließen.
Mann stürzt mit E-Bike und verliert Bewusstsein
Bei einem Sturz mit einem Elektrorad hat sich ein 68 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Der Mann war am späten Abend in Harpstedt (Landkreis Oldenburg) unterwegs und kam gegen 22.40 Uhr zu Fall, wie die Polizei mitteilte. Er habe das Bewusstsein verloren.
Der Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Warum er mit dem Rad stürzte, sei bisher noch nicht geklärt, hieß es. Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte, dass der Mann alkoholisiert war.
Was geschah in Indien? Erster Flugschreiber wohl gefunden
Nach dem verheerenden Flugzeugabsturz in Indien mit über 240 Toten läuft die Suche nach der Ursache für das Unglück. Die Maschine der Gesellschaft Air India war am Donnerstag kurz nach dem Start in ein Wohngebiet nahe dem Flughafen der Großstadt Ahmedabad gestürzt. Die Boeing 787-8 war auf dem Weg nach London.
Unbestätigten Berichten zufolge kam kurz vor dem Unglück ein "Mayday"-Ruf aus dem Cockpit. Einer von zwei Flugschreibern sei gefunden worden, berichtete die Zeitung "Hindustan Times". Die britische Flugunfallbehörde AAIB kündigte an, ein eigenes Team nach Indien zu schicken, um die dortigen Ermittlungen zu unterstützen. Auch US-Präsident Donald Trump bot Hilfe an. Der Flugzeughersteller Boeing erklärte sich ebenfalls bereit, die Ermittlungen zu unterstützen.
Bei dem Unglück kamen 241 Menschen an Bord ums Leben, wie die Fluggesellschaft Air India auf der Nachrichtenplattform X mitteilte. Ein Passagier habe das Unglück überlebt und werde in einem Krankenhaus behandelt. Der Mann saß auf dem Platz 11A und entkam Medienberichten zufolge durch einen Notausgang.
SPD und CDU wollen Einbürgerung erschweren: Dabei nutzt die kaum jemand
Die von der Ampel-Koalition für besonders gut integrierte Ausländer geschaffene Möglichkeit einer Einbürgerung nach drei Jahren hat bislang nur einigen Hundert Menschen schneller zum deutschen Pass verholfen. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Ländern und Kommunen. Demnach wurde von der neuen Regelung, die schon bald wieder abgeschafft werden soll, lediglich in Berlin in größerem Umfang Gebrauch gemacht. Unter den 29.853 Menschen, die zwischen Juli 2024 und Ende April 2025 in der Hauptstadt eingebürgert wurden, erhielten nach Auskunft des Innensenats 500 Menschen mit guten Deutschkenntnissen und besonderen schulischen, beruflichen oder ehrenamtlichen Leistungen die deutsche Staatsbürgerschaft nach drei Jahren regulären Aufenthalts in Deutschland.
Die neue Regelung war Teil einer Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die am 27. Juni 2024 in Kraft trat. Seither darf, wer Deutscher wird, grundsätzlich die bisherige Staatsangehörigkeit behalten. Zudem reichen als Voraussetzung nun fünf statt bisher acht Jahre Aufenthalt in Deutschland. An diesen Änderungen hält die neue Bundesregierung fest. Nur die Möglichkeit, die Frist bei guten schulischen oder beruflichen Leistungen auf drei Jahre zu verkürzen, wollen Union und SPD streichen.
Einziger AI171-Überlebender - Bruder spricht über Anruf
Er überlebt das Inferno von Flug AI171: Ramesh Viswascuma meldet sich aus den Trümmern der Absturzstelle – verletzt, aber am Leben. Das Flugzeug war mit 242 Menschen an Bord in ein Wohnheim gestürzt. Warum der Fluggast auf dem Sitz 11a nicht unter den Toten ist, ist ebenso rätselhaft wie die Absturz-Ursache.
Teheran darf keine Atombombe haben - Trump wusste von Israels Angriff
US-Präsident Donald Trump ist einem Medienbericht zufolge vorab von Israels Militärschlag gegen den Iran informiert gewesen. Trump habe dem Sender Fox News gesagt, dass er gewusst habe, dass Israel den Iran angreifen würde, bevor dies geschehen sei, erklärte der Sender. Fox News zufolge betonte Trump zugleich, dass Teheran "keine Atombombe haben kann, hoffte aber mit Blick auf den Iran, "dass wir an den Verhandlungstisch zurückkehren können".
Alle aktuellen Entwicklungen zu Israel und dem Iran gibt es in unserem Liveticker.
Plötzliche Ausnahme: Migranten in der Landwirtschaft sollen bleiben dürfen
US-Präsident Donald Trump deutet einen Kurswechsel in seiner Migrationspolitik an. "Unsere großartigen Landwirte und Menschen im Hotel- und Freizeitsektor haben erklärt, dass unsere sehr aggressive Einwanderungspolitik ihnen sehr gute, langjährige Arbeitskräfte wegnimmt", schrieb Trump auf der Online-Plattform Truth Social. Darauf angesprochen, führte er vor Journalisten aus, dass solche Arbeiter 20 oder 25 Jahre für amerikanische Landwirte gearbeitet hätten und diese ihre Arbeitskräfte lieben würden. Sie seien keine Bürger, hätten sich aber als "großartig" erwiesen. Man könne den Landwirten nicht ihre Leute nehmen und sie zurückschicken, nur weil ihnen etwas fehle, was sie möglicherweise haben sollten.
Trump spielte damit offenkundig darauf an, dass es in den USA viele Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus gibt, die seit Jahren im Land leben. Aktuell wohnen etwa 10 bis 11 Millionen Menschen ohne Papiere in den USA. Sie arbeiten hauptsächlich in Bereichen wie Landwirtschaft, Bau, Pflege und Gastronomie, oft unter prekären Bedingungen. Auch wenn sie in der Regel Steuern zahlen, sind sie von vielen staatlichen Leistungen ausgeschlossen.
Böllerverbot an Silvester? Niedersachsens Innenministerin sieht keinen Grund dafür
Vorschläge für eine erhebliche Ausweitung der Möglichkeiten von Kommunen, privates Silvesterfeuerwerk zu verbieten, sind im Kreis der Innenminister auf Skepsis gestoßen. Wie aus Teilnehmerkreisen verlautete, gab es bei der Frühjahrskonferenz der Innenministerinnen und -minister von Bund und Ländern in Bremerhaven hierzu keine Einigung. Vor allem Berlin, Bremen und Hamburg hatten dafür plädiert, den zuständigen Behörden mehr Gestaltungsspielraum im Umgang mit Silvesterfeuerwerk einzuräumen. Das Sprengstoffrecht erlaubt das Abbrennen von Pyrotechnik am 31. Dezember und am 1. Januar. An allen anderen Tagen ist das nur mit einer Sondergenehmigung gestattet. Die niedersächsische Innenministerin, Daniela Behrens sagte am Rande des Treffens in Bremerhaven: "Ich persönlich halte nichts davon, ein generelles Böllerverbot auszusprechen." Behrens argumentiert:
Die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten, Verbotszonen einzurichten, seien ausreichend. "Insbesondere die größeren Städte machen davon an Silvester sehr erfolgreich Gebrauch."
Auch im ländlichen Raum könnten bestimmte Bereiche geschützt werden, etwa wenn es um Fachwerkhäuser geht oder um Häuser mit Reetdach.
Es wäre falsch, der großen Mehrheit, die sich verantwortungsvoll verhalte, das Silvesterfeuerwerk wegen des Fehlverhaltens Einzelner zu verbieten.
Wichtiger sei es, Täter zu identifizieren und zu bestrafen, die mit Feuerwerkskörpern Polizei oder Feuerwehr angreifen.
Iran startet Gegenschlag: Israel meldet 100 gestartete Drohnen
Israel geht mit hunderten Kampfjets gegen verschiedene Ziele im Iran vor. Teheran setzt zu einer umgehenden Reaktion an - und startet 100 Drohnen gegen den jüdischen Staat.
Israels "Präventivschlag" und Irans Reaktion - was heute wichtig wird
Liebe Leserinnen und Leser,
wir hatten uns alle auf einen sonnigen Freitag und einen entspannten Weg ins Wochenende gefreut. Die Ereignisse der Nacht haben dies allerdings über den Haufen geworfen. Von daher schreibt sich das Thema des Tages wie von selbst: der israelische Präventivschlag gegen den Iran, die mögliche Reaktion Teherans und die Frage, was das alles für die Region und darüber hinaus bedeutet.
Nach dem gestrigen Flugzeugabsturz in Indien mit mehr als 240 Toten wird weiter nach der Ursache des Unglücks geforscht.
In den USA wird sich das Hin und Her der Gerichte in der Bewertung des Einsatzes der Nationalgarde in Kalifornien fortsetzen. Zunächst hatte ein Richter den durch US-Präsident Trump angeordneten Schritt für unrechtmäßig erklärt, dann hob ein Berufungsgericht diese Entscheidung auf und gab Trump damit auf dem Papier zunächst freie Hand.
Die Inflation in Deutschland näherte sich zuletzt schon der Zielmarke von 2 Prozent an - sie lag im April und Mai jeweils bei 2,1 Prozent. Das Statistische Bundesamt wird um 8 Uhr Details zur Entwicklung der Verbraucherpreise vorlegen - sprich: wie viel teurer wurde Energie, was kosteten Lebensmittel und Dienstleistungen mehr als im Vormonat.
Außenminister Johann Wadephul ist aktuell im Nahen Osten unterwegs - und wird dort mit den Geschehnissen der Nacht konfrontiert. Er ist im ägyptischen Kairo und trifft dort auf seinen Amtskollegen Badr Abdel-Atti. Mit ihm will er unter anderem über die humanitäre Lage im Gazastreifen sprechen. Zudem reist Wadephul in den Libanon.
Die Bundesinnenminister diskutieren dagegen ein Thema, das wenig mit dem Sommer zu tun hat: Es geht um die Möglichkeit, privates Silvesterfeuerwerk in Kommunen verbieten zu können. Bisher konnte dazu keine Einigung erzielt werden.
So, ich hoffe, Sie sind für den Moment im Bilde. Aller Hiobsbotschaften zum Trotz wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Mein Name ist Alexander Schultze und ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den Tag. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!
Israel verhängt Lockdown übers Westjordanland
Nach dem Angriff auf den Iran hat das israelische Militär Medienberichten zufolge einen Lockdown für die palästinensischen Städte im Westjordanland angeordnet. Dieser solle bis auf Weiteres gelten, hieß es. In den israelischen Siedlungen sei die Alarmbereitschaft erhöht worden, berichtete das israelische Nachrichtenportal Ynet. Die Truppen im Westjordanland seien verstärkt worden. Die Zeitung "Times of Israel" berichtete unter Berufung auf das Militär außerdem über eine Truppenmobilisierung im Norden Israels.
Knapp zwei Millionen Babyboomer gingen vorzeitig in Rente
Viele Hunderttausend Babyboomer sind bisher vorzeitig in Rente gegangen. Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind es 1,8 Millionen Menschen aus den Boomer-Jahrgängen, die bis 2023 ins Rentenalter gekommen sind. Bezogen auf alle Angehörigen des jeweiligen Geburtsjahrgangs ist das ein Anteil von 44 Prozent, bezogen auf die Neurentnerinnen und -rentner laut Rentenversicherung mehr als 55 Prozent. Ändert sich der Trend zum vorzeitigen Renteneintritt nicht, beziehen laut IW-Studie ab 2025 erwartungsgemäß jährlich mindestens eine Million Babyboomer vor Überschreiten des Regelalters gesetzliche Rente.
Die IW-Forscher verstehen darunter die Jahrgänge 1954 bis 1969. Einer Trendumkehr stehen nach Einschätzung des arbeitgebernahen Instituts vor allem die Rente für langjährig und besonders langjährig Versicherte im Weg - bei letzterer darf man nach 45 Versicherungsjahren zwei Jahre vor der Altersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen. Studienautorin Ruth Maria Schüler forderte die Regierung von Union und SPD auf, in der angekündigten Rentenkommission auch mögliche Einschränkungen für früheren Rentenbezug auf die Tagesordnung zu nehmen.