Mittwoch, 05. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:51 Uhr

Das war Mittwoch, der 5. Februar 2020

Auf die Sensation bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen folgt keine Sensation in den USA, auch wenn viele sich das sicherlich gewünscht hätten. Der US-Senat hat Donald Trump im Amtsenthebungsverfahren von allen Vorwürfen freigesprochen.

Zwei Drittel unserer Leser (siehe Umfrage von 08:51 Uhr) sind der Meinung, dass das Impeachment Trumps Ansehen gar nicht geschadet hat, ganz im Gegenteil: Es ist vor allem eine Niederlage für die Demokraten.  

Was war heute sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:22 Uhr

Frau hat Haare auf dem Zahnfleisch

Eine Italienerin hat Haare auf den Zähnen, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

*Datenschutz

  • Zum ersten Mal wandte sich die heute 29-Jährige vor zehn Jahren an die Ärzte. Diese stellten fest, dass sie einen extrem hohen Testosteronspiegel hat.
  • Die Haare wurden damals entfernt, die Frau bekam Medikamente verschrieben. Doch als sie diese sechs Jahre später absetzte, kamen die Haare wieder.
  • Auf der ganzen Welt sind nur sechs solcher Fälle bekannt, schreibt "Science Alert" unter Berufung auf Fachzeitschrift "Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology, and Oral Radiology".
  • Demnach könnte das polyzystische Ovar-Syndrom daran schuld sein. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung mit vielfältigen Symptomen.
22:18 Uhr
Breaking News

Trump von erstem Anklagepunkt freigesprochen

Im Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten hat der Senat Donald Trump vom ersten Anklagepunkt des Machtmissbrauchs freigesprochen. In der von Trumps Republikanern dominierten Kongresskammer kam nicht die nötige Zweidrittelmehrheit zustande, um Trump für dieses Vergehen zu verurteilen.

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21:39 Uhr

Flugzeugunfall in Istanbul fordert einen Toten

Bei der Beinahe-Katastrophe am Istanbuler Airport Sabiha Gökcen ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Das sagte am späten Abend Gesundheitsminister Fahrettin Koca. 157 Menschen wurden zudem verletzt.

Ein Flugzeug mit 183 Menschen an Bord war von der Landebahn abgekommen und auseinandergebrochen.

In einer Stellungnahme aus dem türkischen Verkehrsministerium hatte es zunächst geheißen, es habe keine Todesopfer gegeben.

21:17 Uhr

GroKo vereinbart Spitzentreffen zu Thüringen

Die Spitzen von Union und SPD im Bund wollen die Konsequenzen der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen in einem Koalitionsausschuss beraten. Dazu wollen sie sich am Samstag in Berlin treffen.

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20:55 Uhr

Gas strömt in Wohnhaus aus - Leitung manipuliert

Um ein paar Euro zu sparen, hat ein Unbekannter im Keller eines Mehrfamilienhauses in Dortmund eine Gasleitung manipuliert und die Anwohner damit einer großen Gefahr ausgesetzt.

  • Über Stunden, vielleicht sogar über Tage sei dort ungehindert Gas ausgetreten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. "Ein Funke wäre ausreichend gewesen, um das explosive Luft-Gasgemisch zu entzünden", hieß es weiter.
  • Einem Mitarbeiter der Stadtwerke sei verdächtiger Gasgeruch aufgefallen, als er Ende Januar zufällig an dem Haus vorbeikam, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Zwei Tage später kehrte er mit Messtechnik zurück und stellte erhöhte Konzentrationen in der Luft fest.
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass sich ein bislang unbekannter Täter zwischen dem 15. und 30. Januar mutwillig an der Gasleitung zu schaffen machte und hoffen nun auf Zeugenhinweise.
20:23 Uhr

Republikaner Romney will für Amtsenthebung Trumps stimmen

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Republikaner Romney verurteilt Trumps Verhalten in der Ukraine-Affäre.

(Foto: picture alliance / dpa)

Donald Trump bekommt Gegenwind aus eigenen Reihen. Der republikanische US-Senator Mitt Romney will für eine Amtsenthebung des Präsidenten stimmen. Das kündigte der frühere Präsidentschaftskandidat in einer emotionalen Ansprache im US-Senat an.

Er sprach von der "schwierigsten Entscheidung" seines Lebens - und verurteilte das Verhalten Trumps in der Ukraine-Affäre scharf.

19:42 Uhr

Madonna will ihre Wohnung an Harry und Meghan vermieten

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Wohnen zur Untermiete? Nein, danke!

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit dem "Megxit" leben Prinz Harry und Herzogin Meghan auf Vancouver Island in Kanada. Inakzeptabel, findet zumindest Madonna und lädt das royale Paar dazu ein, in ihrer exklusiven Wohnung in New York zu leben.

  • "Wollen Megan und Harry als Untermieter in meine Wohnung am Central Park West ziehen?", heißt es zu einem kurzen Video auf dem Instagram-Kanal der Queen of Pop. Kanada sei viel zu langweilig für das Paar, ist sich Madonna sicher.
  • Dann beschreibt die Sängerin das Apartment: "Es hat zwei Schlafzimmer, den besten Blick über Manhattan und einen unglaublichen Balkon", so Madonna. Der Buckingham Palast sei "nichts dagegen".
  • Ob Harry und Meghan den Ruf der Pop-Queen wohl folgen werden?
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19:15 Uhr

Präsidium der Bundes-CDU empfiehlt Neuwahlen in Thüringen

Das Präsidium der Bundes-CDU hat einstimmig Neuwahlen in Thüringen empfohlen. Dies sagte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer in Straßburg. Zuvor hatte sie ihren Parteikollegen in Thüringen bereits vorgeworfen, bei der Wahl des neuen Ministerpräsidenten gegen die Beschlusslage der Partei verstoßen zu haben.

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19:10 Uhr

Rückruf: Glassplitter in Aldi-Kichererbsen

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Hersteller ruft dieses Produkt zurück.

(Foto: Clama GmbH & Co. KG )

Haben Sie vor kurzem Kichererbsen bei Aldi Nord gekauft? Dann schauen Sie doch lieber nach, ob sie nicht Rückruf betroffen sind. Der Lebensmittelhersteller Clama GmbH & Co. KG hat vorsorglich sein Produkt "Bio Kichererbsen mit Quinoa und Gemüse" der Marke GutBio vom Markt genommen.

  • "Bei dem Produkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass vereinzelt Glassplitter enthalten sein könnten", teilte der Hersteller mit.
  • Betroffen seien ausschließlich Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023.
  • Die Bio Kichererbsen im Glas wurden über das gesamte Gebiet des Lebensmitteldiscounters Aldi Nord vertrieben.
  • Sie könnten in jeder Aldi-Nord-Filiale zurückgegeben werden, teilte der Hersteller mit.
18:32 Uhr

Mann landet nach Kommentar im Gefängnis

Ein 42 Jahre alter Bayer muss nach einem volksverhetzenden Kommentar im Internet für sechs Monate ins Gefängnis.

  • Das Landgericht Nürnberg-Fürth bestätigte in zweiter Instanz ein Urteil des Amtsgerichtes Schwabach. Der Familienvater aus Schwabach hatte im Netz einen Aufruf zur Hilfe bei der Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft kommentiert. Dabei hatte er davon geschrieben, "aus versehen n paar Löcher in die gasleitungen" zu machen.
  • Er beteuerte vor Gericht, stark alkoholisiert gewesen zu sein und seinen Kommentar witzig gefunden zu haben. Er habe persönlich nichts gegen Flüchtlinge.
  • Er ist aber bereits vorbestraft, weil er Visitenkarten mit Hakenkreuzen verteilt hatte.
18:05 Uhr

WHO ruft zu Spenden auf: "Oder zahlt später mehr"

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat zu Spenden in Höhe von 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) zur Bekämpfung des Coronavirus aufgerufen.

  • Der Großteil des Geldes solle in besonders "gefährdete" Länder fließen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf einer Pressekonferenz in Genf.
  • "Unsere Botschaft an die internationale Gemeinschaft ist: Investiert heute oder zahlt später mehr", sagte Tedros. Die Summe liege deutlich unter jener, die später fällig werde, "wenn wir jetzt nicht in Vorsorge investieren".
  • In einem ersten Schritt sollen Tedros zufolge 500.000 Atemschutzmasken und 350.000 Paar Gummihandschuhe an 24 Länder verschickt werden.
  • Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates sagte am Mittwoch 100 Millionen Dollar für den Kampf gegen das Virus zu.
17:30 Uhr

Merz gibt Job auf - um mehr Zeit für CDU zu haben

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Merz will seine Work-Politik-Balance korrigieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Friedrich Merz gibt Ende März seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender von Blackrock auf.

Der frühere Unionsfraktionschef sagte der dpa: "Ich habe mich entschieden, meine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender von Blackrock in Deutschland zum Ende des ersten Quartals zu beenden. Es war mir eine Freude und große Ehre, das Unternehmen in Deutschland über die vergangenen vier Jahre zu begleiten."

Er wolle seine "Zeit nun nutzen, die CDU noch stärker bei ihrer Erneuerung zu unterstützen und mich weiter politisch einzubringen". Deutschland und Europa stünden zu Beginn des neuen Jahrzehnts vor großen Herausforderungen. "Ich möchte dazu beitragen, dass unser Land erfolgreich bleibt und zukunftsfähig wird", sagte Merz.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:52 Uhr

Arbeiter stirbt bei Unfall auf Autobahn

Auf einer Autobahnbaustelle in Nordrhein-Westfalen ist ein Bauarbeiter bei einem Unfall ums Leben gekommen.

  • Das Heck eines Tanklastwagens, der die Baumaschinen mit Kraftstoff belieferte, erfasste den 53-jährigen Mann in einer Baustelle bei Borchen. Der Fahrer des Lastwagens hatte zurückgesetzt und den Mann offensichtlich nicht bemerkt.
  • Der Bauarbeiter stürzte und wurde zwischen den Zwillingsreifen der Hinterachse eingeklemmt.
  • Der 53-Jährige erlag noch am Unglücksort seinen schweren Verletzungen.
16:50 Uhr
Breaking News

Flugzeug zerbricht nach Landung in Istanbul in drei Teile

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Auf dem Istanbuler Flughafen ist ein Flugzeug laut Medienberichten nach der Landung bei starkem Regen schwer verunglückt. Die Maschine der türkischen Fluggesellschaft Pegasus sei von der Landebahn abgekommen, auseinandergebrochen und in Brand geraten, berichteten Medien. Ob es Opfer gab, war zunächst unklar.

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16:17 Uhr

First Lady von Lesotho soll Vorgängerin ermordet haben

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Hat wenigen Wochen nach dem Tod seiner Frau eine neue geheiratet: Lesothos Premier Thabane.

(Foto: REUTERS)

Lesotho ist ein kleines Land in Südafrika, doch der Skandal, der aktuell das Bergkönigreich erschüttert, ist riesengroß.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Mordanklage gegen die First Lady des Landes erhoben. Maesaiah Thabane wird der Mord an der Ex-Frau von Regierungschef Thomas Thabane zur Last gelegt. Lipolelo Thabane war im Juni 2017 erschossen worden.

Ihrem Tod vorausgegangen war ein Rechtsstreit, bei dem sie sich ihren Status als Gattin des Ministerpräsidenten und daraus resultierende Ansprüche hatte bestätigen lassen.

Der Regierungschef hatte wenige Wochen nach ihrem Tod seine jetzige Frau geheiratet. Er selbst geriet durch die Ermittlungen unter politischen Druck und hat seinen Rücktritt in Aussicht gestellt.

15:19 Uhr

Zahl der Pkw-Zulassungen geht stark zurück

Die Autofahrer in Deutschland haben der Autoindustrie zu Beginn des neuen Jahres einen Dämpfer beschert: Im Januar wurden mit 246.300 Pkw gut sieben Prozent weniger zugelassen als ein Jahr zuvor. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg mit.

  • Dabei gingen die Zulassungen von Privatleuten, die ein knappes Drittel ausmachen, mit minus 11,6 Prozent überdurchschnittlich zurück.
  • Der Verband der Automobilindustrie (VDA) sprach von einem erwartungsgemäß verhaltenen Start ins neue Autojahr nach einem starken Jahresendspurt.
  • Das Neuzulassungsniveau im ersten Monat des Jahres sei das dritthöchste in einem Januar seit dem Jahr 2000. Allerdings lag auch der Auftragseingang der deutschen Hersteller mit minus 17 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau, nachdem er laut VDA zuvor fünf Monate in Folge deutlich zugelegt hatte.
15:04 Uhr

Regierung in Rumänien per Misstrauensvotum gestürzt

In Rumänien hat das Parlament die Regierung per Misstrauensvotum gestürzt. 261 von 465 Abgeordneten stimmten am Mittwoch in Bukarest gegen die erst seit knapp drei Monaten im Amt befindliche Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Ludovic Orban. Nun werden Neuwahlen in dem EU-Mitgliedstaat erwartet.

14:41 Uhr

Frau schiebt Auto von Gleisen und wird von Zug erfasst

Als das Auto einer Frau in Baden-Württemberg auf Bahngleisen stehen bleibt, versucht sie es noch wegzuschieben. Eine S-Bahn kann an dem Bahnübergang zwischen Leingarten und Heilbronn nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasst die Frau. Das Auto wird rund 30 Meter mitgeschleift, die Frau stirbt.

  • In der S-Bahn befanden sich 66 Fahrgäste. Sie blieben alle unverletzt.
  • Ein Sachverständiger wurde mit der Untersuchung der Unfallursache beauftragt.
  • Die Bahnstrecke bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Während ganz Deutschland auf Thüringen schaut und nicht glauben kann, was dort heute passiert ist, verabschiedet sich meine Kollegin Ina Bullwinkel in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Was in Thüringen los ist, lesen Sie in unserem Liveticker.

14:02 Uhr

Lawinen in der Türkei töten mindestens 28 Menschen

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Türkische Soldaten und Einheimische versuchen die Menschen zu bergen, die von einer Lawine verschüttet wurden.

(Foto: REUTERS)

Bei einer Lawine im Osten der Türkei sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Schneemassen seien auf Dutzende Einsatzkräfte niedergegangen, die in der Provinz Van wegen einer vorherigen Lawine nach Verschütteten suchten, teilten die örtlichen Behörden mit.

Die Leichen von zwölf Mitgliedern der Einsatzkräfte und neun Zivilisten seien gefunden worden, sagte Provinzgouverneur Mehmet Emin Bilmez nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA. Die Einsatzkräfte hätten versucht, einen Kleinbus freizuschaufeln, der am Dienstagabend von einer Lawine verschüttet worden war.

Update: Fünf Kleinbus-Insassen seien bei dem Lawinenunglück am Dienstagabend getötet worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Nach Angaben des staatlichen Senders TRT sind bei dem heutigen Unglück mindestens 23 Menschen gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf mindestens 28.

13:47 Uhr

"Umweltsau"-Lied löst keine Ermittlung aus

"Meine Oma ist 'ne alte Umweltsau", sang der WDR-Kinderchor fröhlich im Refrain. Viele Menschen fanden das allerdings nicht lustig, sondern fassten es - oberkorrekt - als Beleidigung älterer Mitbürgerinnen auf. Das Video wurde gelöscht, WDR-Intendant Tom Buhrow entschuldigte sich. Insgesamt waren wegen des Liedes mehr als 200 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen.

  • Jetzt steht fest: Das Lied zieht keine strafrechtlichen Ermittlungen nach sich. "Zureichende Anhaltspunkte für die Begehung von Straftaten durch die Veröffentlichung des Videos konnten nicht festgestellt werden", teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit. Das Lied erfülle nicht den Tatbestand einer strafbaren Beleidigung.
  • Vielmehr könne das Video von einem unvoreingenommenen Betrachter "auch so verstanden werden, dass nicht etwa eine pauschale Beleidigung aller Seniorinnen, sondern vielmehr die kritische Auseinandersetzung mit klimaschädlichen Verhaltensweisen als solchen und auch deren manchenteils wenig differenzierter Verurteilung durch Teile der jungen Bevölkerung intendiert war".
13:36 Uhr
Breaking News

Ramelow scheitert - FDP-Politiker zum Ministerpräsidenten gewählt

Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich ist zum neuen Thüringer Ministerpräsidenten gewählt worden. Im dritten Wahlgang erhielt Kemmerich im Erfurter Landtag 45 Stimmen und damit eine Stimme mehr als der bisherige Amtsinhaber Bodo Ramelow von der Linkspartei.

Damit stimmte die AfD-Fraktion offenbar geschlossen für den FDP-Kandidaten. Ihr eigener Bewerber, der parteilose Christoph Kindervater, erhielt im dritten Wahl keine einzige Stimme.

 

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13:11 Uhr

Für unmöglich gehalten: Mutter steckt Baby mit Coronavirus an

Mit dem Coronavirus infizierte Mütter können den Erreger entgegen ersten Erkenntnissen an ihr Neugeborenes weitergeben. Ein solcher Infektionsfall sei bei einem Säugling nur 30 Stunden nach der Geburt festgestellt worden, berichtete der Chef der Neugeborenenabteilung des Kinderkrankenhauses von Wuhan, Zeng Lingkong, nach Angaben der Nachrichtenagentur China News Service.

Das Baby zeige stabile Lebenszeichen, habe aber eine Entzündung der Lungen und eine leicht abnormale Leberfunktion, berichtete der Arzt. Zuvor seien allerdings Kinder von infizierten Müttern zur Welt gebracht worden, bei denen der Test auf den Erreger negativ gewesen sei.

12:42 Uhr

Nach Islam-Kritik: Französischer Teenager braucht Polizeischutz

"Der Koran ist voller Hass, der Islam ist reiner Mist" - mit Sätzen wie diesen und Schmähungen des Gottes der Muslime hat sich eine 16-jährige Schülerin in Frankreich viel Ärger eingehandelt. In einem Video kritisiert das Mädchen den Islam mit derber Sprache. Die homosexuelle Schülerin reagierte mit ihrem Video nach eigenen Angaben auf einen muslimischen Mann, der sie als "dreckige Lesbe" beschimpft hatte. Das Video verbreitete sich rasant in den sozialen Medien.

  • Der Schülerin und ihren Eltern wurden daraufhin Mord und Vergewaltigung angedroht, Hetzer veröffentlichten die Adresse ihres Gymnasiums. In einem TV-Interview bereute sie später die "Vulgarität" ihrer Äußerungen. Der Schule bleibt sie aus Angst vor Gewalt weiter fern.
  • Innenminister Castaner sagte am Dienstag in der Nationalversammlung in Paris, Mila und ihre Eltern würden inzwischen von der Nationalpolizei geschützt. "Es ist keine ständige Bewachung, denn es gibt keine Hinweise, dass dies nötig wäre", schränkte er ein.
  • Die Schülerin beruft sich auf ein "Recht zur Gotteslästerung". Tatsächlich wurde in Frankreich nach der Revolution von 1789 das Delikt der "Blasphemie" abgeschafft. Aufrufe zum Hass gegen Einzelne oder eine Gruppe sind dagegen verboten.
12:19 Uhr

"Außergewöhnliche Kaste": Polens Justizminister droht Richtern

Der polnische Justizminister Zbigniew Ziobro verteidigt ein neues Gesetz, das Richter in ihrer Urteilskraft einschränkt und weist Kritik daran scharf zurück. "Eine einflussreiche Gruppe von Richtern verteidigt ihre Privilegien und hat ihren Gehorsam gegenüber dem Gesetz, der Verfassung und dem polnischen Staat aufgekündigt", sagte Ziobro der Boulevardzeitung "Fakt".

  • Diese Richter hätten Millionen von Polen als Geiseln nehmen wollen, indem sie mit Chaos und Anarchie im Justizsystem gedroht hätten. Dank des neuen Gesetzes müsse diese "außergewöhnliche Kaste", die bislang ungestraft das Recht breche, nun mit Konsequenzen rechnen.
  • Trotz internationaler Kritik hatte Staatspräsident Andrzej Duda am Dienstag das neue Gesetz unterzeichnet, das die nationalkonservative Regierungspartei PiS Ende Januar mit ihrer Mehrheit im Parlament verabschiedet hatte. Es sieht vor, dass Richter mit Geldstrafen, Herabstufung oder Entlassung rechnen müssen, wenn sie die Entscheidungskompetenz oder Legalität eines anderen Richters, einer Kammer oder eines Gerichts infrage stellen. Auch dürfen sie sich nicht politisch betätigen.
12:03 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:43 Uhr

Protest gegen Paketpreise: Post rudert zurück

Zum Jahreswechsel sind die Pakete der Post im Schnitt drei Prozent teurer geworden. Protest dagegen gab es schnell von der Bundesnetzagentur, die die Preissteigerung als nicht gerechtfertigt betrachtet.

Jetzt reagiert die Post-Tochter DHL auf die Kritik und nimmt ihre Preiserhöhungen zurück. "DHL wird die seit dem 1. Januar 2020 geltenden Preisanpassungen bei Päckchen, Paketen und Zusatzleistungen für Privatkunden zum 1. Mai 2020 wieder rückgängig machen", teilte die Deutsche Post mit. Dies geschehe, "um eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung mit der Bundesnetzagentur zu vermeiden".

11:36 Uhr
Breaking News

Ramelow verfehlt nötige Mehrheit im ersten und zweiten Wahlgang

Bei der Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten ist der amtierende Regierungschef Bodo Ramelow im ersten Durchgang erwartungsgemäß durchgefallen. Auch im zweiten Wahlgang verfehlte er im Landtag in Erfurt die erforderliche absolute Mehrheit. Die Entscheidung fällt nun in einem dritten Wahlgang.

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11:12 Uhr

"Boot-Edge-Edge": So spricht man Buttigieg richtig aus

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"Boot-Edge-Edge": Bei dieser Aussprache hebt Pete Buttigieg den Daumen.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Buttigieg ist ein Name, den ich gerne höre (weil lustig), aber nicht gern selbst ausspreche (weil schwierig). Doch wie ich höre, tun sich selbst die US-Amerikaner schwer mit dem Nachnamen des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Pete Buttigieg.

  • Dieser klingt ungefähr wie Bu-ti-dschidsch - und auch wieder nicht. Anders als das deutsche "u" liegt der erste Vokal irgendwo zwischen "o" und "u", wie eine Sprachlehrerin in einem Youtube-Video erklärt.
  • Auch der Demokrat selbst wiederholt immer wieder langsam und geduldig seinen Namen für TV-Moderatoren und Journalisten. In seinem Twitter-Profil gibt der 38 Jahre alte Ex-Bürgermeister ihn hilfreich gleich in einer improvisierten Lautschrift an: "Boot-Edge-Edge".
  • Diese Lautschrift ist inzwischen zu einem Slogan seiner Kampagne geworden. Auf der Wahlkampfwebseite kann man sogar Fan-Artikel und Sticker mit der Aufschrift "BOOT EDGE EDGE" kaufen. Die englischen Wörter für "Stiefel" und "Kante" sollen es US-Amerikanern leichter machen, den fremd klingenden Namen auszusprechen, den Buttigieg von seinem maltesischen Vater erbte.

10:59 Uhr

Klimaaktivisten begrüßen Siemens-Aktionäre mit Protest

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Auch Aktivisten von Fridays for Future sind vor Ort.

(Foto: picture alliance/dpa)

Klimaaktivisten sind nicht gut auf Siemens zu sprechen. Schuld daran ist die Beteiligung des Konzerns an einem großen Kohlebergbau-Projekt in Australien. Auch heute bei der Siemens-Hauptversammlung machen die Demonstranten ihrem Ärger Luft.

  • Etwa 300 Umweltschützer haben sich dazu vor der Münchner Olympiahalle versammelt. Sie singen, halten sich bei den Händen und hüpfen fürs Klima. Mit Plakaten mit Slogans wie "Wir brauchen keine Kohle" oder "Siemens als Brandbeschleuniger für die Klima-Kriminellen", begrüßten die Aktivisten die Aktionäre vor dem Eingang.
  • Ein Großteil der Protestierenden des Bündnisses, etwa von Fridays for Future, Campact, Greenpeace und Extinction Rebellion, bildeten eine Menschenkette, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Kurzzeitig sei auch der Zugang zum Gebäude behindert gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Für den Nachmittag sowie im Inneren der Hauptversammlung sind weitere Proteste angekündigt.
10:41 Uhr

Kabinett stimmt Verlängerung von Bundeswehreinsätzen zu

Das Bundeskabinett hat einer Verlängerung von zwei Bundeswehr-Einsätzen in Afrika zugestimmt. Die Ministerrunde votierte für eine Fortsetzung der deutschen Beteiligung an den UN-Friedensmissionen im Südsudan (UNMISS) und im Sudan (UNAMID) über den 31. März hinaus. Eine Entscheidung des Bundestages über die Mandatsverlängerungen wird am 12. März erwartet.

  • Die Mission UNMISS im Sudan gilt dem Schutz der Zivilbevölkerung, der humanitären Hilfe und der Überwachung eines Waffenstillstandsabkommens in der westlichen Krisenprovinz Darfur.
  • Die Bundesregierung will die Obergrenze für die deutsche Beteiligung nach dem 31. März von 50 auf 20 deutsche Soldaten senken. Das Mandat soll zunächst auch nur bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden, weil innerhalb der Vereinten Nationen noch Details einer Folgemission ausgehandelt werden.
10:11 Uhr

Hochwasser schließt Jugendliche bei Radtour im Saarland ein

Die Polizei im Saarland hat zwei Jugendliche aus einer misslichen Lage befreit: Die beiden wurden auf einer Fahrradtour zwischen Wörschweiler und Blieskastel vom Hochwasser eingeschlossen, wie die Polizei in Homburg mitteilte. Der Wasserspiegel auf den Wiesen neben dem Radweg war so hoch angestiegen, dass es für die Radfahrer kein Vor und Zurück mehr gab.

Eine Streife entdeckte den 16-Jährigen und seinen Freund. Der Wagen konnte auf den überschwemmten Radweg fahren. Beamte luden die beiden Jugendlichen mit ihren Fahrrädern in das Einsatzfahrzeug ein und brachten sie in Sicherheit.

09:41 Uhr

Weiterer Austritt? Habeck nennt Brexit "heilsamen Schockeffekt"

Grünen-Parteichef Robert Habeck erwartet nach dem Brexit Großbritanniens "keine Kettenreaktion" in der Europäischen Union. "Diese vier Jahre langen Debatten haben die Lust auf den Exit in Europa gebremst. Das ist so eine Art heilsamer Schockeffekt", sagte Habeck am Dienstagabend in der deutschen Botschaft in London. Er persönlich bedauere den Austritt Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft sehr. Die EU-Länder müssten nun umso mehr zusammenhalten.

Mit Blick auf das künftige Verhältnis Deutschlands zum Vereinigten Königreich sagte Habeck: "Die Vertretung deutscher Interessen muss immer über die Europäische Union laufen."

09:26 Uhr

US-Regisseur Gene Reynolds ist tot

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Gene Reynolds im Jahr 2008.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Der erfolgreiche US-Regisseur und Produzent Gene Reynolds ist tot. Der mit mehreren Emmys ausgezeichnete Reynolds starb im Alter von 96 Jahren, wie der Verband der Hollywood-Regisseure in Los Angeles mitteilte.

Internationale Berühmtheit erlangte Reynolds durch die Serie "MASH", die sich auf tragikomische Weise mit dem Korea-Krieg auseinandersetzte. Die Serie wurde von 1972 bis 1983 im US-Fernsehen ausgestrahlt und ging als eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten in die TV-Geschichte ein. Das Serienfinale verfolgte eine Rekordzahl von 105 Millionen Zuschauern. Drei seiner sechs Emmy-Auszeichnungen bekam Reynolds für "MASH". Insgesamt war er für 24 Emmys nominiert.

08:51 Uhr

Trump erreicht höchste Zustimmungsrate seit Amtsantritt

Heute Abend wird der Senat Donald Trump voraussichtlich im Impeachment-Verfahren freisprechen. Dem Ansehen des US-Präsidenten hat der Prozess einer Umfrage zufolge nicht geschadet - und möglicherweise sogar das Gegenteil bewirkt.

  • Trump erreichte in einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Gallup die höchste Zustimmungsrate seit seinem Amtsantritt im Jahr 2017. Wie Gallup am Dienstag mitteilte, befürworten 49 Prozent der Befragten, wie Trump seinen Job als Präsident wahrnimmt.
  • Die andere Hälfte der Befragten (50 Prozent) gab allerdings an, nicht mit dem Führungsstil des Republikaners einverstanden zu sein. Ob Trumps höherer Beliebtheitsgrad auf das Amtsenthebungsverfahren und die Gegenreaktion darauf, die Wirtschaftslage oder noch andere Faktoren zurückzuführen ist, müsse sich zeigen, erklärte das Institut.

Wie sehen Sie das? Hat Trump das Amtsenthebungsverfahren genutzt oder startet er geschwächt in den Wahlkampf?

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08:28 Uhr

"Größte Flut seit Jahrzehnten": Neuseeländer flüchten vor Überschwemmung

Überschwemmungen haben Hunderte Menschen in Neuseeland in die Flucht getrieben. Einige Straßen im Süden der Südinsel wurden nach Behördenangaben gesperrt. In Gore, Mataura und Wyndham mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen, weil Flüsse über die Ufer traten. Zivilschutz-Chef Angus McKay sagte in der Fernsehsendung "The AM Show", dies sei die größte Flut seit Jahrzehnten.

Unterdessen lief am abgelegenen Fjord Milford Sound die Rettungsaktion für rund 200 Touristen. Die Urlauber saßen zwei Nächte fest, nachdem die einzige Zufahrtsstraße nach heftigem Regen nicht mehr befahrbar war.

07:57 Uhr

Neuer Corona-Verdacht: Hongkong testet 1800 Menschen auf Kreuzfahrtschiff

Erst gestern ereilte uns die Nachricht einer Corona-Ansteckung auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess". Inzwischen ist klar, es gibt nicht nur einen, sondern etwa ein Dutzend Infizierte auf dem Schiff.

Jetzt gibt es den nächsten Verdachtsfall auf einem Kreuzfahrtschiff: 30 Angehörige der Crew der "World Dream" hätten über Fieber und andere Symptome geklagt, teilen die Hongkonger Behörden mit. Deshalb testet Hongkong die mehr als 1800 Passagiere und Besatzungsmitglieder auf eine Infektion mit dem Virus.

  • 90 Prozent der Passagiere der "World Dream" seien Bürger der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Vom chinesischen Festland stamme keiner der Reisenden.
  • Allerdings hielten sich vom 19. bis 24. Januar drei Festland-Chinesen auf dem Schiff auf, bei denen das Virus festgestellt wurde. Mit ihnen habe keiner der jetzigen Passagiere Kontakt gehabt.
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07:33 Uhr

Firma schickt Mann 55.000 Briefe - aus Versehen

Mit mehr als einem Brief hatte dieser Mann aus Ohio eigentlich nicht gerechnet. Als er den von der Post abholen wollte, erwarteten Dan Cain allerdings 79 Boxen mit jeweils etwa 700 identischen Briefen von der gleichen Firma, wie CNN berichtet.

Die Post stammte von einer Firma für Studiumskredite - eigentlich sollte nur ein Brief an Cain und seine Frau gehen, heißt es in dem Bericht. Stattdessen machte die Firma einen Fehler und verschickte 55.000 Mal den gleichen Brief. Obendrein soll der im Schreiben angegebene Zinssatz falsch sein. Die Firma entschuldigte sich demnach für den Fehler.

Da die Briefe an Cain adressiert waren, musste er alle annehmen. Wie CNN berichtet, erforderte es zwei Autofahrten, um alle Briefe nach Hause zu bringen - die zu verschicken schätzungsweise mehrere tausend Dollar gekostet haben dürfte. Hat die Firma zwischen 18 und 20 Cent für einen Brief bezahlt, heißt es, war das Versehen bis zu 11.000 Dollar (etwa 9960 Euro) teuer.

07:03 Uhr

Abstimmung beendet: Oscar-Preisträger stehen fest

Am Sonntag werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Bisher sind nur die Nominierten bekannt, aber auch, wer eine Trophäe des begehrten Filmpreises erhält, steht schon fest: Bis gestern Abend mussten die Stimmzettel der fast 9000 Oscar-Juroren im Onlineverfahren bei der Filmakademie in Beverly Hills eingegangen sein. Bis zur Verleihung zählen nun Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Stimmen in 24 Preiskategorien aus, um die Gewinner zu ermitteln.

Mit elf Nominierungen ist der Film "Joker" der große Favorit, jeweils zehn Gewinnchancen haben "The Irishman", "1917" und "Once Upon a Time in Hollywood". Als Schauspieler sind in diesem Jahr unter anderem Leonardo DiCaprio, Adam Driver, Joaquin Phoenix, Renée Zellweger und Charlize Theron im Oscar-Rennen.

06:44 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

manchmal glaubt man sich des Sieges schon sicher und dann kommt doch alles anders als gedacht. So verkündete gestern das Wahlkampfteam von Bernie Sanders bereits einen Sieg in Iowa, nach offiziellen Zahlen heute liegt allerdings Pete Buttigieg vorne. Einen Überraschungssieg gab es gestern Abend zudem für alle Fußballfans: Im Weserstadion hat der SV Werder Bremen die schwarz-gelben Borussen mit einem 3:2 aus dem DFB-Pokal gekickt.

Der Tag heute dreht sich um folgende Themen:

  • Coronavirus: Die Zahl der Infektionen und Toten in China ist erneut stark gestiegen. Bis heute kletterte die Zahl der Patienten innerhalb eines Tages um 3887 auf 24.324, berichtete die Gesundheitskommission in Peking. Die Zahl der Toten legte um 65 auf 490 zu.
  • Ministerpräsidentenwahl in Thüringen: Bleibt Bodo Ramelow der Ministerpräsident von Thüringen? Im Landtag stellt sich der Linken-Politiker heute um 11 Uhr zur Wiederwahl. Es dürfte ein spannender Tag werden in Erfurt, denn Ramelows rot-rot-grüne Koalition hat keine Mehrheit mehr.
  • Siemens-Hauptversammlung: Zur Hauptversammlung des Dax-Konzerns haben mehrere Gruppen Proteste angekündigt. Im Zentrum steht die Kritik von Klimaaktivisten an der Siemens-Beteiligung an einem Bergbauprojekt in Australien.
  • Achtelfinale im DFB-Pokal: Mit dem FC Bayern München, der TSG Hoffenheim, Union Berlin und Bayer Leverkusen sind am Abend vier weitere Erstligisten gefordert, während mit dem SC Verl und dem 1. FC Saarbrücken auch zwei Regionalligisten noch ums Weiterkommen kämpfen.

Ich hoffe, Sie starten gut in diesen Mittwoch. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel@nama.de.

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06:21 Uhr

Frische Temperaturen mit einer guten Portion Sonne

Der Tag bringt am Erzgebirge sowie an den Alpen noch Schnee und Glätte. Ansonsten sorgt Hoch "Frank" von Westen her aber für eine deutliche Wetterberuhigung mit meist sechs bis acht Sonnenstunden. Grauer bleibt es hingegen in weiten Teilen Bayerns sowie am Erzgebirge mit maximal zwei oder drei sonnigen Betriebsstunden.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die Temperaturen liegen zum Start in den Tag oft bei minus zwei bis plus drei Grad und teilweise müssen Sie mit dementsprechend auch mit Reifglätte oder gefrierender Nässe rechnen. Etwas milder ist es lediglich an der Nordsee mit Seewind sowie am Oberrhein bei vier bis sechs Grad. Dabei weht bevorzugt im Osten ein unangenehm kalter Wind. Und auch tagsüber bleibt es eher frisch mit Tageshöchstwerten zwischen null und acht Grad.

Die weiteren Aussichten: bis einschließlich Samstag bleibt es beim ruhigen Hochdruckwetter und demzufolge freundlich bis sonnig und trocken. Einzig im Norden und Osten sind die Wolken teilweise dichter. Dabei wird es schrittweise milder mit zwei bis acht Grad am Donnerstag und drei bis neun Grad am Freitag. Der Samstag bringt uns fünf bis zwölf Grad.

Ab Sonntag nehmen die Atlantiktiefs dann schon wieder an Fahrt auf und sorgen für einen stark bis stürmisch auflebenden Wind mit Regen und Tauwetter bis in die Hochlagen der Mittelgebirge. Selbst eine ausgewachsene Sturmlage ist nicht auszuschließen, bevor es zum Dienstag nächster Woche wieder kälter wird. Ihr Björn Alexander

06:12 Uhr

Bei Ansprache: Pelosi zerreißt Trumps Redemanuskript

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Findet Trumps Rede zum Zerreißen: Nancy Pelosi.

(Foto: picture alliance/dpa)

Demokratin Nancy Pelosi hat die Rede von US-Präsident Donald Trump zur Lage der Nation offenbar nicht besonders gefallen. Nach dessen Ansprache zerriss die Sprecherin des Repräsentantenhauses das Manuskript der Ansprache. Als die Befürworter des Präsidenten zum Ende der Rede noch klatschten, nahm Pelosi, gut sichtbar hinter Trump, mehrere Blätter in die Hand und riss diese entzwei. Pelosi bestätigte im Anschluss, dass es sich um das Redemanuskript gehandelt habe.

Es sei angesichts der Alternativen das Höflichste gewesen, was sie hätte tun können. Pelosi ist eine erbitterte Gegnerin von Trump. Vor Beginn der Rede schien Trump Pelosi den Handschlag zu verwehren - es wurde aber nicht deutlich, ob Trump der Demokratin absichtlich umgehend den Rücken zukehrte.

06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht