Der Tag
17. März 2025
imagemit Max Perseke
Zum Archiv
22:32 Uhr

Das war Montag, der 17. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

viel drehte sich in den vergangenen Tagen um das geplante Schuldenpaket, das Deutschland in den kommenden Jahren in den Bereichen Sicherheit, Infrastruktur und Klimaschutz prägen soll. Einige sehen besonders die Teile um das Sondervermögen als riskante Wette, andere als Chance. Nachdem das Bundesverfassungsgericht eben noch Eilanträge gegen die morgige Abstimmung abgelehnt hat, wird es im Bundestag ernst. Denn der alte Bundestag soll nun am Dienstag entscheiden (2. und 3. Beratungen), ob das Grundgesetz an den notwendigen Stellen geändert wird - eine Mehrheit ist aber nicht garantiert. Bei n-tv.de werden wir Sie am morgigen Dienstag up-to-date halten über die Vorgänge.

Der überraschende Tod von Rosenstolz-Sängerin AnNa R. bewegte heute viele abseits der Politik. Die verlinkte Bilderserie gibt einen Anblick in das viel zu kurze Leben der Künstlerin aus Berlin.

Liebe Leserinnen und Leser, Ihnen eine gute Nacht!

Das war Montag, der 17. März 2025
22:15 Uhr

Gene Hackmans Frau Betsy Arakawa starb wohl doch später als angenommen

Nach anfänglichen Spekulationen rund um den überraschenden Tod von Gene Hackman (1930-2025) und dessen Ehefrau Betsy Arakawa (1959-2025) sind viele Details geklärt. Die zuständigen Behörden versuchen aber immer noch die letzten Einzelheiten zu erforschen. Bisher wurde davon ausgegangen, dass Arakawa vermutlich am 11. Februar gestorben ist. Mittlerweile ist die Polizei der Ansicht, dass sie offenbar einen Tag später verstarb.

Der zuständige Sheriff habe laut "ABC News" erklärt, dass Arakawa am 12. Februar noch einen medizinischen Dienst angerufen habe. "Dies deutet für mich darauf hin, dass sie ärztlichen Rat oder medizinische Hilfe gesucht und sich vielleicht nicht wohlgefühlt hat", sagt Sheriff Adan Mendoza in einem kurzen Einspieler. Ein Arzt habe zudem bestätigt, dass es "keine Anzeichen von Atemproblemen oder einer Notlage" während des Gesprächs gegeben habe. Zudem habe man zwei Mal zurückgerufen, aber weder Arakawa noch Hackman erreicht. Dies scheint einen vorangegangenen Bericht der britischen "Mail on Sunday" zu bestätigen.

Gene Hackmans Frau Betsy Arakawa starb wohl doch später als angenommen
22:08 Uhr

Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst gescheitert

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind gescheitert. Gewerkschaften und Arbeitgeber konnten sich auch in der dritten Runde in Potsdam nach mittlerweile viertägigen Gesprächen nicht auf einen Abschluss einigen, wie Bundesinnenministerin Nancy Faser am Abend mitteilte. Demnach soll jetzt die Schlichtung angerufen werden.

Tarifverhandlungen für öffentlichen Dienst gescheitert
21:48 Uhr

Bundesverfassungsgericht weist Eilanträge gegen Abstimmung über Milliardenpaket ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Eilanträge von Bundestagsabgeordneten verschiedener Parteien gegen die für Dienstag vorgesehene Sondersitzung zur Abstimmung über das Finanzpaket von Union und SPD verworfen. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit einer Folgenabwägung, wonach die Gründe für eine solche einstweilige Anordnung nicht überwiegen. Die geplanten Grundgesetzänderungen sollen der künftigen Bundesregierung die Aufnahme von Schulden in bislang nie dagewesener Höhe ermöglichen.

Bundesverfassungsgericht weist Eilanträge gegen Abstimmung über Milliardenpaket ab
21:17 Uhr

Trump holt sich Conor McGregor ins Weiße Haus, der irische Migrationspolitik kritisiert

US-Präsident Donald Trump Haus hat zum St. Patrick's Day den irischen Kampfsportler Conor McGregor im Weißen Haus empfangen. Der Mixed-Martial-Arts-Kämpfer traf Trump, dessen Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz und sprach vor Reportern im Presseraum der Regierungszentrale. Dabei kritisierte McGregor die irische Regierung für deren Migrationspolitik. Irland stehe an der Schwelle, womöglich "sein Irischsein" zu verlieren, sagte er. Der irische Regierungschef Micheál Martin entgegnete auf X, die Bemerkungen seien falsch und entsprächen nicht dem Geist des St. Patrick's Day, an dem es weltweit etwa um Gemeinschaft, Menschlichkeit, Freundschaft gehe.

Trump holt sich Conor McGregor ins Weiße Haus, der irische Migrationspolitik kritisiert
20:31 Uhr

Kühnert teilt privaten Rosenstolz-Moment: "Für einen 16-jährigen schwulen Jugendlichen konnte ..."

Die Anteilnahme nach dem Tod von Rosenstolz-Sängerin "AnNa R." ist riesig. Unter einem Beitrag auf der offizellen Rosenstolz-Instagram-Seite teilt auch Kevin Kühnert seine Gedanken. Dass diese weit über eintausend Mal gelikt werden zeigt, wie sehr andere Nutzerinnen und Nutzer die Kraft der Musik, die Kühnert beschreibt, nachvollziehen können. Das sind seine Worte:

"Für einen 16-jährigen schwulen Jugendlichen konnte ein Rosenstolz-Konzert in der Wuhlheide im Sommer 2006 mehr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl wecken, als tausend Kampagnen es je könnten, weil es echt und fühlbar war, wenn AnNa den Refrain von 'Lachen' zum 25. Mal ankurbelte. Ich denke an sie in endloser Dankbarkeit für das, was sie anderen Menschen geschenkt und hinterlassen hat."

Er schließt sein Kommentar mit dem Emoticon eines Herzens.

Kühnert teilt privaten Rosenstolz-Moment: "Für einen 16-jährigen schwulen Jugendlichen konnte ..."
19:48 Uhr

Warum die britischen Royal oft ohne Sicherheitsgurt im Auto gesehen werden

König Charles III., Königin Camilla, Prinz William und Prinzessin Kate: Sie alle wurden schon häufiger ohne Gurt in einem Fahrzeug fotografiert. Ein Sicherheitsexperte hat nun enthüllt, warum die britischen Royals bei offiziellen Anlässen meist auf dem Rücksitz nicht angeschnallt sind. Der britische Sicherheitsexperte Michael Chandler hat schon Promis wie Paul McCartney, Bradley Cooper und Uma Thurman bewacht und bildet mit seinem Unternehmen inzwischen andere Bodyguards aus. Wie er gegenüber "Daily Mail" verraten hat, gebe es verschiedene Gründe für das Weglassen eines Gurtes.

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Ja nicht den Anzug mit einem Gurt verknittern! (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)
  • Der Hauptgrund seien Sicherheitsbedenken. Denn im Fall der Fälle müssten die prominenten Personen so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug aussteigen beziehungsweise befreit werden können.

  • "Das andere, vielleicht weniger offensichtliche Element ist die Bequemlichkeit. Wenn die Mitglieder des Königshauses ständig in ein Auto ein- und aussteigen, neigen sie weniger dazu, bei jedem Aussteigen den Sicherheitsgurt anzulegen."

  • Zudem scheint das Thema Aussehen eine Rolle zu spielen. Schließlich wollen sich die Royals so gut wie möglich präsentieren. "Bei Männern kann beispielsweise ein Sicherheitsgurt die Hemden zerknittern, das könnte also auch ein Faktor sein."

Bei privaten oder längeren Reisen seien die Royals ohnehin meist angeschnallt, so der Experte. Vor allem Kate und William sollen sehr darauf bedacht sein, wenn sie mit ihren drei Kindern unterwegs sind.

Warum die britischen Royal oft ohne Sicherheitsgurt im Auto gesehen werden
19:13 Uhr

Helikopter stürzt in Stausee ab - Pilot schildert Unfall

Im kalifornischen Modesto gerät Helikopter-Pilot Bob Campana in einen Stausee. Der 71-Jährige erklärt, wie es zu dem Unglück kam und spricht darüber, wie er und sein Freund den Zwischenfall unbeschadet überlebt haben. Fliegen will er nichtsdestotrotz weiterhin.

Helikopter stürzt in Stausee ab - Pilot schildert Unfall
18:47 Uhr

Einigung: Bayern will im Bundesrat für Schuldenpaket stimmen

Bayern will im Bundesrat der Grundgesetzänderung für das geplante milliardenschwere Finanzpaket von Union und SPD zustimmen. Darauf hätten sich CSU und Freie Wähler in einer Sitzung des Koalitionsausschusses verständigt, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann von der CSU bei einem gemeinsamen Statement mit Freie-Wähler-Fraktionschef Florian Streibl in der Staatskanzlei in München.

Einigung: Bayern will im Bundesrat für Schuldenpaket stimmen
18:11 Uhr

Pride-Parade in Ungarn steht vor Verbot

Die bisher alljährlichen Pride-Paraden, bei denen Menschen für die Rechte nicht heterosexueller Lebensentwürfe demonstrieren, dürften in Ungarn bald der Vergangenheit angehören. Dem Parlament liegt ein Gesetzesvorschlag des Regierungslagers vor, der auf ein Verbot der Veranstaltung abzielt. Dem Vorschlag dürfte eine Mehrheit sicher sein, weil die rechtspopulistische Regierung von Viktor Orban im Parlament über eine Zweidrittelmehrheit verfügt.

Es galt als wahrscheinlich, dass das Gesetz bereits an diesem Dienstag zur Abstimmung kommt, da das Parlament im Eilverfahren beschließen will. Der Budapester Bürgermeister Gergely Karacsony kündigte Widerstand an: "Es wird eine Pride in Budapest geben." Orban hatte das Verbot bereits im Februar bei einer Ansprache an die Nation angedeutet: "Die Organisatoren der Pride sollten sich nicht um die Vorbereitung des diesjährigen Umzugs bemühen. Es wäre verschwendete Zeit und Geld."

Für den Fall, dass die Pride-Parade trotz eines Verbots stattfinden würde, drohen als Strafe zunächst nicht bezifferte Geldbußen. Medien mutmaßten aufgrund der Bußgelder bei Ordnungswidrigkeiten, dass der Höchstbetrag bei 200.000 Forint (rund 500 Euro) liegen werde. Dem Entwurf zufolge sollen Organisatoren und Teilnehmer bestraft werden können.

Pride-Parade in Ungarn steht vor Verbot
17:58 Uhr

Audi baut 7500 Jobs in Deutschland bis 2029 ab

Und der nächste Dämpfer für den Industriestandort Deutschland: Der Autobauer Audi streicht bis Ende 2029 insgesamt 7.500 Arbeitsplätze hierzulande. Unternehmen und Betriebsrat haben dazu eine Vereinbarung geschlossen, die unter anderem den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen vorsieht, wie beide Seiten mitteilten.

Audi baut 7500 Jobs in Deutschland bis 2029 ab
17:22 Uhr

Auto rast in Laden - Kassiererinnen haarscharf verfehlt

Im brasilianischen Limeira verliert eine Frau die Kontrolle über ihren Wagen und kommt erst in einem Schreibwarengeschäft zum Stehen. Videoaufnahmen aus dem Inneren des Geschäfts zeigen den Unfall und wie zwei Kassiererinnen hauchdünn Schlimmerem entgehen.

Auto rast in Laden - Kassiererinnen haarscharf verfehlt
17:12 Uhr

Unionsfraktion nominiert Klöckner als Bundestagspräsidentin

Ist eines der Spitzenämter in der Politik - und Julia Klöckner soll es bekommen. Die Union will die 52-Jährige an die Spitze des Bundestags hieven. Sie wäre dann protokollarisch die Nummer zwei im Land.

Unionsfraktion nominiert Klöckner als Bundestagspräsidentin
16:54 Uhr

Drei Menschen in italienischen Alpen von Lawine erfasst - ein Deutscher tot

In den italienischen Alpen ist abermals ein Skitourengänger bei einem Lawinenabgang getötet worden. Es handelte sich bei ihm um einen Deutschen, wie die Bergrettung der Provinz Trient bestätigte. Ein weiterer Deutscher wurde lebend geborgen. Das Unglück ereignete sich laut Berichten der Nachrichtenagentur Ansa und der Zeitung "Corriere del Trentino" am Montagvormittag gegen 11.00 Uhr auf dem Presena-Gletscher in der Provinz Trient.

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Auf diesem von der italienischen Bergrettung zur Verfügung gestellten Bild ist der Unglücksort zu sehen. (Foto: picture alliance/dpa/Soccorso Alpino e Speleologico)

Insgesamt drei Menschen seien von der Lawine erfasst worden, ein vierter habe die Retter alarmieren können. Ein 51-jähriger Deutscher und ein 36-jähriger Italiener wurden den Berichten zufolge lebend aus dem Schnee befreit, ein Deutscher kam ums Leben. Der Leichnam sei in die Gemeinde Vermiglio gebracht worden. Die Herkunft der Deutschen ist bisher nicht bekannt.

Drei Menschen in italienischen Alpen von Lawine erfasst - ein Deutscher tot
16:20 Uhr

Unwetter in den USA: Anwohner filmt gigantisches Blitz-Inferno

Über den Mittleren Westen und den Süden der USA ziehen heftige Stürme hinweg, darunter auch rund 80 Tornados, die schwere Zerstörungen hinterlassen. Mindestens 40 Menschen sollen Medienberichten zufolge ums Leben gekommen sein, es gibt Dutzende Verletzte. Ein Anwohner filmt ein gigantisches Blitzinferno.

Unwetter in den USA: Anwohner filmt gigantisches Blitz-Inferno
15:49 Uhr

Mann bricht mit Auto aus Abschleppgeschirr aus

Ein Mann hat in Magdeburg sein bereits im Abschleppgeschirr hängendes Auto befreit und ist damit vor den Augen des Ordnungsamts davongefahren. Das Fahrzeug stand am vergangenen Donnerstag im absoluten Halteverbot, weshalb Ordnungsamtsmitarbeiter einen Abschleppdienst riefen, wie Polizei und Stadtverwaltung in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts berichteten. Das Geschirr zum Verladen des Autos war bereits befestigt, als sich ein hinzukommender Mann nach kurzer Diskussion in das Fahrzeug setzte und den Motor startete. Er setzte demnach mit dem Wagen immer wieder vor und zurück, bis sich das Hebegeschirr löste.

Anschließend fuhr er über den Gehweg davon, wobei er eine Ordnungsamtsmitarbeiterin mit seinem Auto gegen einen Zaun drückte und leicht verletzte. Am Abschleppfahrzeug entstand leichter Sachschaden. Die Polizei konnte den Flüchtigen trotz sofortiger Fahndung nicht mehr auffinden. Es liefen Ermittlungen wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Mann bricht mit Auto aus Abschleppgeschirr aus
15:16 Uhr

Aufnahmen zeigen Brand in Freizeitpark in Geiselwind aus der Luft

Ein Feuer in einer Restaurantküche soll für den Brand im bayrischen "Freizeit-Land Geiselwind" verantwortlich sein. Luftaufnahmen halten fest, wie sich die Flammen durch den Park fressen. Da der Park noch geschlossen ist, gibt es keine Verletzten.

Aufnahmen zeigen Brand in Freizeitpark in Geiselwind aus der Luft
14:43 Uhr

US-Meteorologen nach Extremwetter: Es ist noch nicht vorbei

Nach dem Tod von mindestens 39 Menschen bei Unwettern in den USA am Wochenende warnen Meteorologen vor weiteren heftigen Stürmen. Der Wetterdienst sagte für Montag gefährliche Winde an der Ostküste von Florida bis hinaus nach New Jersey voraus. Im Staat Virginia könnten Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 112 Kilometern pro Stunde wüten und Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle niedergehen. In New York und den Neuenglandstaaten Maine, Vermont, New Hampshire, Massachusetts, Connecticut und Rhode Island sei mit starkem Regen zu rechnen. Die Unwetter hatten am Freitag begonnen.

US-Meteorologen nach Extremwetter: Es ist noch nicht vorbei
14:14 Uhr

Rosenstolz-Sängerin Andrea "AnNa R." Neuenhofen ist tot

Mit Rosenstolz wurde "AnNa R." bundesweit bekannt. 2012 legte die Gruppe allerdings ihre Zusammenarbeit auf Eis. Fortan verfolgte die Berliner Sängerin weitere Musikprojekte. Jetzt ist sie "plötzlich und unerwartet" gestorben.

Rosenstolz-Sängerin Andrea "AnNa R." Neuenhofen ist tot
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Friederike Zörner hat sich in den Feierabend begeben, ich übernehme das Steuer im Tag. Mein Name ist Max Perseke und ich freue mich, Sie bis zum Abend mit News zu versorgen.

Schichtwechsel
14:03 Uhr

Zeitraffervideo zeigt SpaceX-Raumschiff im Anflug zur ISS

Die Ablösung im All ist da: Das SpaceX-Raumschiff "Crew Dragon" mit der neuen Besatzung an Bord erreicht die ISS. Der US-Astronaut Don Pettit filmt den Anflug und das Andocken der Raumkapsel an die Raumstation.

Zeitraffervideo zeigt SpaceX-Raumschiff im Anflug zur ISS
13:29 Uhr

Falsche Ärztin soll in Psychiatrie eingewiesen werden

In dem Prozess um eine falsche Ärztin hat das Landgericht Osnabrück die Einweisung der 23-Jährigen in eine psychiatrische Klinik angeordnet. Die Angeklagte weise eine krankhafte Persönlichkeitsstruktur auf, sagte die Vorsitzende Richterin Nadine Laatz-Petersohn bei der Urteilsverkündung. "Ihnen muss geholfen werden, und die Allgemeinheit muss geschützt werden", erklärte sie. Bis zum Schluss der Beweisaufnahme habe die Angeklagte ein Lügenkonstrukt aufrechterhalten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte sich mithilfe einer gefälschten Approbationsurkunde im Jahr 2022 bei zwei Kliniken in Debstedt (Landkreis Cuxhaven) und im emsländischen Meppen erfolgreich beworben hatte. In Debstedt arbeitete sie kurz als Anästhesistin, allerdings ohne Patienten zu behandeln. Nach ihrer Entlassung dort bewarb sie sich in Meppen und arbeitete in der Notaufnahme. Dort behandelte sie auch Patienten, indem sie Betäubungsspritzen setzte und Wunden vernähte.

Falsche Ärztin soll in Psychiatrie eingewiesen werden
13:06 Uhr

"Kardashian-Mafia": Kanye West startet Frontalangriff auf Ex-Frau

Kanye West teilt via X gegen Kim Kardashian aus. In einer Reihe von Posts beschuldigte er am Wochenende seine Ex-Frau, ihm die vier gemeinsamen Kinder zu entziehen. "Ja, ich habe Ärger mit Leuten, die mein Konto eingefroren haben, mir meine Kinder weggenommen haben und versucht haben, mich ins Gefängnis zu stecken und es ist hängen geblieben", schrieb er in einem von mehreren mittlerweile gelöschten Beiträgen. "Ich will meine Kinder nicht nur sehen. Ich muss sie erziehen", erklärt er in einem zweiten Post. In dem von Rechtschreibfehlern gespickten Text erklärte er, dass er mitbestimmen will, wo die Kinder in die Schule gehen, wer ihre Freunde sind, wo sie übernachten und ob seine Töchter Lippenstift und Parfüm tragen dürfen.

Doch Kanye West, der seit Jahren mit antisemitischen und nazifreundlichen Statements irritiert, attackiert nicht allein Kim Kardashian. Er sieht seine Ex-Gattin offensichtlich als Teil einer Verschwörung. Zu den Verschwörern zählt er nicht nur die "Kardashian-Mafia", sondern auch den Streamingdienst Hulu und dessen Mutterfirma Disney. Die Unternehmen produzieren die Doku-Reihe "The Kardashians". Doch hier stoppt der Rapper, der sich jüngst als Autist bezeichnet hat, nicht. Hinter der Konspiration stecke eine "größere Agenda, die selektiv gezüchtete schwarze Kinder als Plattform nutzt, um die Schwarzen zu beeinflussen". Was er damit meint, führte er nicht näher aus.

"Kardashian-Mafia": Kanye West startet Frontalangriff auf Ex-Frau
12:34 Uhr

Polizei erschießt mit Messer bewaffneten Mann in Herne

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann ist im nordrhein-westfälischen Herne von der Polizei erschossen worden. Zuvor soll der Mann randaliert haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bochum mitteilten. Auf die alarmierten Einsatzkräfte sei der Mann dann mit dem Messer losgegangen. Die Beamten setzten daraufhin ihre Schusswaffe ein. Der Mann wurde laut Polizei zeitnah notärztlich versorgt, er starb jedoch noch am Einsatzort. Aus Neutralitätsgründen übernahm die Polizei in Essen die Ermittlungen.

Polizei erschießt mit Messer bewaffneten Mann in Herne
11:51 Uhr

Beliebte Kaffeemarken kehren in Supermarktregale zurück

Statt ihres Lieblingskaffees haben viele Kundinnen und Kunden im Supermarkt zuletzt manchmal halb leere Regale vorgefunden. Bekannte Marken wie Senseo, Tassimo und Jacobs waren zwischenzeitlich nicht zu bekommen. Doch es gibt gute Neuigkeiten: Ab dieser Woche sollen sie nach und nach wieder erhältlich sein. Hintergrund waren länger anhaltende Verhandlungen zwischen den großen Handelsketten wie Rewe und Edeka mit dem Kaffeekonzern JDE Peet's, zu dem die Marken gehören. Diese sind nun abgeschlossen worden. Die schlechte Nachricht: Verbraucher müssen für den einen oder anderen betroffenen Artikel womöglich tiefer in die Tasche greifen.

"Wir mussten im Interesse der Kunden eine nicht nachvollziehbare Preiserhöhung akzeptieren. Deshalb können wir weniger von einer Einigung sprechen, sondern eher von einem erzwungenen Frieden", hieß es aus Edeka-Unternehmenskreisen. Ein Sprecher von JDE Peet's erklärte, man habe sich mittlerweile mit allen Handelspartnern einigen können. "Die Preise für Rohkaffee haben sich seit dem letzten Jahr verdoppelt." Dies sei vor allem auf die extremen Witterungsbedingungen in den wichtigsten Kaffeeanbauländern zurückzuführen. Der Konzern versucht nach eigenen Angaben, nur einen Teil der Kostensteigerungen weiterzugeben.

Beliebte Kaffeemarken kehren in Supermarktregale zurück
11:17 Uhr

Bundesbeamter klagt 13 Minuten auf Arbeitszeitkonto ein

In Baden-Württemberg hat ein Bundesbeamter erfolgreich die Gutschrift von 13 Minuten auf seinem Arbeitszeitkonto eingeklagt. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen gab dem Mann nach einem zunächst erfolglosen Widerspruchsverfahren mit dem Vorhalt Recht, dass sein Arbeitgeber ihm die Zeit nicht hätte abziehen dürfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • Dem Zollbeamten wurde nach einer geleisteten Arbeitszeit von sechs Stunden und sieben Minuten eine Ruhepause von 20 Minuten abgezogen, damit die aus Gründen des Arbeitsschutzes bestehende zulässige Höchstarbeitsdauer ohne Pause von sechs Stunden nicht überschritten wird.

  • An dem Arbeitstag hatte der Mann zunächst von 06.00 Uhr bis 07.10 Uhr Dienst geleistet, dann aus privaten Gründen den Dienst für 13 Minuten unterbrochen und dann von 07.23 Uhr bis 12.20 Uhr weiter gearbeitet. Daraufhin wurde ihm die Ruhepause abgezogen.

  • Die 13-minütige private Arbeitsunterbrechung ließ der Arbeitgeber nicht als Pause gelten, weil in solch einer kurzen Zeitspanne die erforderliche Regeneration nicht gewährleistet werden könne.

  • Das Verwaltungsgericht entschied nun aber, dass der Zöllner aus der Fürsorgepflicht des Dienstherren heraus, zumindest aber aus dem Grundsatz von Treu und Glauben heraus Anspruch auf die Arbeitszeitgutschrift habe. Mit der privat veranlassten Arbeitsunterbrechung sei er nicht seiner Dienstpflicht nachgekommen. Damit könne der Arbeitgeber dies nicht als Arbeitszeit werten.

Bundesbeamter klagt 13 Minuten auf Arbeitszeitkonto ein
10:45 Uhr

Kampfjet stürzt ab - Pilot rettet sich per Schleudersitz

Bei einem Trainingsflug über der Inselprovinz Hainan stürzt ein Kampfjet ab und geht in Flammen auf. Der Pilot überlebt dank des Schleudersitzes. Wie es zu dem Unglück kam, wird jetzt untersucht.

Kampfjet stürzt ab - Pilot rettet sich per Schleudersitz
10:11 Uhr

Sehkraft schwindet: Elton John muss Unterschrift anpassen

Im vergangenen Juli erblindete Elton John auf dem rechten Auge. Zuvor hatte sich der Musiker in einem Urlaub in Südfrankreich eine Infektion zugezogen. Auch seinem linken Auge geht es seinen Angaben zufolge "nicht so gut". Nun scheint sich sein Gesundheitszustand weiter zu verschlechtern. Der legendäre Sänger hat seine Unterschrift laut eines Berichts der britischen Boulevardzeitung "The Sun" angeblich auf den Buchstaben "E" und einen Kuss verkürzen müssen. Angesichts seiner nachlassenden Sehkraft sei es für ihn zu einer Herausforderung geworden, seinen vollständigen Namen zu schreiben. Der Zeitung zufolge wurden Fans darüber informiert, dass Elton John sein Autogramm für die limitierten Sets seines kommenden Albums "Who Believes In Angels?" vereinfachen muss.

Der Sänger sprach in den vergangenen Monaten immer wieder offen über seine nachlassende Sehkraft und äußerte Bedenken, dass dies ihn sogar daran hindern könnte, sein neuestes Projekt fertigzustellen. Das Album soll jedoch offiziell am 4. April erscheinen. Es ist eine Zusammenarbeit mit Brandi Carlile.

Sehkraft schwindet: Elton John muss Unterschrift anpassen
09:39 Uhr

Esken stellt personelle Konsequenzen bei der SPD in Aussicht

Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken geht von personellen Veränderungen in der Parteiführung nach dem schwachen Abschneiden bei der Bundestagswahl aus. Esken verwies im ZDF-"Morgenmagazin" auf einen vorgezogenen Parteitag im Sommer, bei dem das Wahlergebnis analysiert werden soll. "Da werden auch personelle Konsequenzen notwendig sein. Das werden wir als Team entscheiden", sagte Esken.

Die SPD hatte bei der Wahl am 23. Februar ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren (16,41 Prozent). Esken und Co-Parteichef Lars Klingbeil blieben im Amt. Klingbeil sicherte sich zusätzlich den Fraktionsvorsitz. Die beiden SPD-Vorsitzenden führten auch die Sondierungsverhandlungen mit der Union für eine künftige Koalition.

Esken stellt personelle Konsequenzen bei der SPD in Aussicht
09:19 Uhr

Mann nach Feuerangriff auf Frau in Straßenbahn in Gera festgenommen

Ein Mann, der am Sonntag in einer Straßenbahn im thüringischen Gera eine Frau anzündete und lebensgefährlich verletzte, ist festgenommen worden. Der 46-Jährige stellte sich am Morgen der Polizei, wie die Landespolizeiinspektion in Gera mitteilte. Es soll sich um den Ehemann der Frau handeln.

Mann nach Feuerangriff auf Frau in Straßenbahn in Gera festgenommen
08:49 Uhr

Ärztepräsident fordert Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen

Vor fünf Jahren stand das öffentliche Leben in Deutschland weitgehend still. Mit dem ersten Corona-Lockdown versuchten Bund und Länder, eine größere Ansteckungswelle mit Sars-CoV-2 zu brechen. Zu den Maßnahmen gehörten mehrwöchige Schließungen von Kitas, Schulen, Restaurants, Läden, Kultureinrichtungen, Sportanlagen sowie auch Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln. Aus heutiger Sicht muten einige dieser Schritte zumindest fragwürdig an.

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält eine Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen für notwendig, warnt aber vor Schuldzuweisungen. Die Aufarbeitung sollte in Ruhe geschehen, Unversöhnlichkeiten sollten nicht fortgeführt werden, sagte der Chef der Bundesärztekammer im Deutschlandfunk. Menschen aus der gesamten Gesellschaft sollten einbezogen werden, nicht nur Experten wie während der Pandemie. Eine wie auch immer geartete Kommission sollte für die Aufarbeitung einen längeren Zeitraum arbeiten können. Analysiert werden sollte, welche Kollateralschäden durch bestimmte Maßnahmen entstanden seien. Reinhardt nannte unter anderem die langen Schulschließungen, die Betreuung alter Menschen oder die Lage in Krankenhäusern. Es gehe darum, sich zu wappnen und "klug zu machen" für mögliche Pandemien in der Zukunft.

Ärztepräsident fordert Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen
08:26 Uhr

Schulze zum Schuldenpaket: "Es muss einfach morgen klappen"

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, SPD, ist sich sehr sicher, dass ihre Fraktion bei der Abstimmung im Bundestag morgen geschlossen für das ausgehandelte Schuldenpaket stimmen wird. "Ja, ich bin mir sehr sicher, weil das ist ein sehr, sehr wichtiges Paket, was wir dort beschließen", so Schulze im RTL/ntv Frühstart. Es gehe darum, auch international ein Signal zu setzen und Verantwortung für unsere Sicherheit zu übernehmen. Das Paket ist auch eine wichtige Grundlage für die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. "Es muss einfach morgen klappen und ich kann nur an alle appellieren, jetzt mitzuhelfen, dass diese wichtige Investition in unsere gemeinsame Sicherheit jetzt auch gelingt."

Schulze zum Schuldenpaket: "Es muss einfach morgen klappen"
08:09 Uhr

"Ich werde ein Problem für sie sein": Anhänger Bolsonaros protestieren an der Copacabana

Am 8. Januar 2023 überwinden Anhänger Jair Bolsonaros die Barrikaden am Präsidentenpalast, Kongress und Obersten Gerichtshof in Brasília und klettern auf Dächer, schlagen Fenster ein und randalieren. Lautstark fordern viele der Anwesenden eine Militärintervention zur Absetzung des linken Staatschefs Luiz Inácio Lula da Silva, der sich im Oktober 2022 in einer Stichwahl knapp gegen seinen ultrarechten Vorgänger durchgesetzt hatte.

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Jair Bolsonaro war ebenfalls an der Copacabana zugegen. (Foto: dpa)

Zwei Jahre später ist Bolsonaro wegen der Vorgänge angeklagt worden. Die brasilianische Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt ihn, einen Staatsstreich angezettelt zu haben. Teil dieses Plans war es offenbar, Lula zu vergiften und den Richter des Obersten Gerichtshofs, Alexandre de Moraes, zu erschießen, der an mehreren Verfahren gegen Bolsonaro beteiligt ist. Bolsonaro hat die Anschuldigungen gegen ihn mehrfach zurückgewiesen.

Am gestrigen Sonntag demonstrierten Tausende Anhänger Bolsonaros in Rio de Janeiro. Die Demonstranten forderten eine Amnestie für alle, die sich an den Unruhen vom 8. Januar 2023 beteiligt haben. Rund 18.000 Menschen versammelten sich am Strand der Copacabana, wie örtliche Medien berichteten. In seiner Rede auf der Demonstration wies Bolsonaro die Anschuldigungen gegen ihn erneut zurück. "Ich werde ein Problem für sie sein, im Gefängnis oder tot", drohte er in Richtung der Lula-Regierung.

"Ich werde ein Problem für sie sein": Anhänger Bolsonaros protestieren an der Copacabana
07:37 Uhr

Feuer in Freizeitpark in Bayern verursacht sechsstelligen Schaden

In einem Freizeitpark in Bayern ist ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr sei am Morgen noch mit Löscharbeiten beschäftigt, sagte ein Polizeisprecher. Ein Restaurant und eine Küche stehen demnach in Vollbrand. Ein Verantwortlicher vor Ort schätzte den Schaden auf eine sechsstellige Höhe. Verletzt habe sich bei dem Feuer bislang niemand.

Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist bislang unklar. Die nahe gelegene Autobahn 3 sei weiterhin befahrbar, sagte der Sprecher weiter. Die Kriminalpolizei ermittelt. Laut der Webseite des Freizeitparks hat die Saison noch nicht begonnen.

Feuer in Freizeitpark in Bayern verursacht sechsstelligen Schaden
07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Nicht nur die Grünen mussten überzeugt werden. Union und SPD sind auch auf die Zustimmung der Freien Wähler angewiesen, wenn das geplante Schuldenpaket den Bundesrat passieren soll. Kann CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident Markus Söder seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger noch auf Kurs bringen und damit wohl auch das Regierungsbündnis im Freistaat retten?

Heute Nachmittag wird aller Voraussicht nach der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern über das Abstimmungsverhalten Bayerns im Bundesrat beraten. Wenn CDU-Chef Friedrich Merz in der "Bild am Sonntag" sagt: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch in Bayern alle Beteiligten um ihre Verantwortung wissen", dann darf das in München durchaus als eindringliche Mahnung verstanden werden. Söder selbst versichert im ZDF: "Gehen Sie davon aus, dass es an Bayern sicher nicht scheitern wird."

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Die seit drei Tagen laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst sind auch in der Nacht fortgesetzt worden. Eine Einigung sei immer noch nicht abzusehen, heißt es am frühen Morgen am Rande der Gespräche in Potsdam.

  • Die Außenministerinnen und Außenminister der EU-Staaten beraten heute in Brüssel über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine.

  • Die USA setzen ihre militärischen Angriffe auf die Huthi-Miliz im Jemen fort. Die Einsätze gegen die vom Iran unterstützten Terroristen gingen weiter, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom in der Nacht auf der Plattform X mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

  • In ihrer neuen Prognose wirft die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) um 11 Uhr auch einen Blick auf die deutsche Wirtschaft.

  • Fast genau 30 Jahre nach einem gescheiterten Sprengstoffanschlag auf einen Gefängnisbau in Berlin beginnt um 9.30 Uhr der Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der linksextremistischen Gruppe "Das Komitee".

  • Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Solingen-Anschlag sollen ab 10 Uhr in Düsseldorf Sachverständige und erste Zeugen vernommen werden.

  • Bei der 9. Brüsseler Syrien-Konferenz soll weitere Unterstützung für die Menschen in Syrien und für Syrien-Flüchtlinge im Ausland mobilisiert werden.

  • Im Osnabrücker Prozess gegen eine falsche Ärztin werden die Plädoyers (ab 9 Uhr) und das Urteil erwartet.

  • In Berlin sollen um 8.15 Uhr die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bekannt gegeben werden.

  • Vor dem Nations-League-Viertelfinale gegen Italien versammelt sich das DFB-Team am Mittag in Dortmund.

Starten Sie gut in die neue Woche. Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anmerkungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de

Das wird heute wichtig
06:48 Uhr

Darum hält Hugo Egon Balder Köln für "eine Katastrophe"

Genial daneben? Eher nicht. Moderator Hugo Egon Balder hat viele Jahre in Köln gelebt - eine Liebe zur Architektur der Stadt hat sich daraus aber nicht entwickelt. "Die Menschen in Köln sind klasse. Aber die Stadt ist eine Katastrophe", so der Entertainer. "Architektonisch ist die Stadt Müll, das kann man nicht anders sagen. Leider!"

Balder glaubt allerdings, dass er diese Einschätzung nicht exklusiv hat. "Das sagen die Kölner ja selbst", sagte er. Der Moderator wurde einst in West-Berlin geboren, machte Karriere beim Privatfernsehen und lebte 30 Jahre lang in Köln, wie er sagte. Mittlerweile sei sein Lebensmittelpunkt in Hamburg, wo er auch Teilhaber einer Kneipe ist. "Aber ich bin natürlich noch häufig in Köln." So lebe etwa seine Tochter noch dort.

Darum hält Hugo Egon Balder Köln für "eine Katastrophe"
06:20 Uhr

Unwetter fordern in den USA Dutzende Tote

Nach den schweren Unwettern im Süden und Mittleren Westen der USA ist die Zahl der Opfer laut US-Medienberichten auf mindestens 40 gestiegen. Alleine im Bundesstaat Missouri starben infolge der Tornados und Stürme zwölf Menschen. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.

Die Unwetter hatten am Freitag begonnen. In acht Bundesstaaten - Missouri, Arkansas, Mississippi, Louisiana, Illinois, Tennessee, Alabama und Indiana - wurden insgesamt rund 80 Tornados gemeldet, Dutzende wurden als solche bestätigt. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es laut dem Deutschem Wetterdienst durchschnittlich ungefähr 45 Tornados pro Jahr.

Unwetter fordern in den USA Dutzende Tote
05:56 Uhr

Frau in Bahn angezündet: Tatverdächtiger weiter flüchtig

Nachdem eine Frau in einer Straßenbahn in Gera mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet wurde, sucht die Polizei weiter nach dem tatverdächtigen Ehemann. Nach dem Mann werde weiter gefahndet, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen. Die 46-jährige Frau wurde nach dem Brandanschlag am Sonntag mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen.

Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes. Sie veröffentlichte ein Bild und eine Beschreibung des Gesuchten. Er trug demnach eine schwarze Arbeitsjacke und ein schwarzes Cap. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass von ihm eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe, hieß es.

Frau in Bahn angezündet: Tatverdächtiger weiter flüchtig