mit Michael BauerSorgerechtsstreit um Halle Berry: Ex-Verlobter verlässt wutentbrannt Gerichtssaal
Der Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry und Olivier Martinez geht in die nächste Runde. Am zweiten Tag der Anhörung in Los Angeles soll der französische Schauspieler zwischenzeitlich die Fassung verloren haben. Wie "Page Six" berichtet, ging der französische Schauspieler zusammen mit seinem Anwalt Patrick Baghdaserians sichtlich aufgewühlt aus dem Saal des Los Angeles County Superior Court.
Neben Berry selbst, die am Dienstag aussagte, sollte laut "Page Six" auch Jon Hay gehört werden, ein Mitarbeiter der Schule des gemeinsamen Sohnes Maceo (13). Einer kürzlich eingereichten Gerichtsakte zufolge habe Hay zuvor Bedenken wegen Maceos Verhalten in der Schule geäußert. Auch Martinez soll noch in den Zeugenstand treten. Der Richter ließ den Saal für alle Aussagen schließen, die den Jugendlichen betreffen.
Auslöser des Verfahrens ist ein Vorfall, der sich nach Martinez' Darstellung am 26. September ereignet haben soll. In seinem Antrag behauptet er, Berry habe Maceo bei einem Streit um ein Virtual-Reality-Spiel am Hals gepackt und gewürgt. Dabei soll sie gerufen haben: "Wer ist jetzt dominant? Wer ist dominant?" Berrys Verlobter Van Hunt sei anwesend gewesen. Maceo habe ihn danach angerufen und gebeten, ihn abzuholen. Berry bestreitet das entschieden.
Alice Schwarzer stellt Magazin "Emma" ein
Alice Schwarzer stellt nach 50 Jahren ihr feministisches Magazin "Emma" ein. Die Ausgabe vom 8. Dezember werde die letzte sein, sagte die 83-jährige Frauenrechtlerin der Deutschen Presse-Agentur.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
erst der Investitionsgipfel, jetzt der "Berlin Global Dialogue": Heute beginnt die nächste Werbeveranstaltung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Es geht darum, neue Allianzen zu schmieden. Mit dabei ist natürlich Kanzler Friedrich Merz. Dazu bleibt die Lage in der Ukraine ein Thema. Schließlich steuern beide Parteien in Babyschritten auf erneute Friedensgespräche zu.
Diese Themen werden ebenfalls wichtig:
Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet um 8.45 Uhr, wie umfangreich die Schufa Betroffene über das Verfahren hinter der Berechnung ihrer Bonität - dem sogenannten Score - informieren muss. Vier Privatpersonen klagten gegen die Wirtschaftsauskunftei, weil sie das alte Verfahren der Schufa als intransparent kritisieren und ihnen erteilte Auskünfte für unzureichend halten.
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beteuert, am Ziel eines Sturzes der iranischen Führung festzuhalten. "Wir müssen die Beseitigung des iranischen Regimes vollenden", sagte er laut einer am Abend von seinem Büro verbreiteten Mitteilung. Für Israel sei dies das Wichtigste. Er habe erst am Sonntag wieder mit US-Präsident Donald Trump darüber gesprochen.
Der FC Bayern empfängt um 21 Uhr (DAZN) den englischen Fußball-Meister FC Arsenal zum Champions-League-Topspiel. In der vergangenen Spielzeit trafen beide Teams ebenfalls in der Ligaphase aufeinander. Damals gewann der spätere Finalteilnehmer Arsenal in London mit 3:1. Der deutsche Meister geht diesmal mit Personalproblemen in die Partie in der Allianz Arena.
Jensen Huang, Chef des US-Chipkonzerns Nvidia, spricht um 11 Uhr in Berlin auf der KI-Konferenz GTC. Es geht um Entwicklungen bei KI-Chips, Recheninfrastruktur, Software und Robotik.
In Hohenschwangau beginnt die zweitägige Verkehrsministerkonferenz.
Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Mittwoch!
Baut Kanada der Türkei ein Atomkraftwerk?
Angesichts der Spannungen mit den USA wollen die Nato-Partner Kanada und die Türkei ihre Zusammenarbeit vertiefen. Bei einem Besuch des kanadischen Premierministers Mark Carney in dieser Woche solle eine entsprechende Erklärung unterzeichnet werden, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Die Kooperation solle die Bereiche Verteidigung, Energie, Wirtschaft und diplomatische Beziehungen umfassen.
Hintergrund der Reise sind Carneys Bemühungen, die Abhängigkeit Kanadas vom Handel mit den USA zu verringern. Ein schädlicher Handelskrieg mit Washington und ein zunehmend feindseliges Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump haben die Regierung in Ottawa zu einer Stärkung der Partnerschaften mit regionalen Mächten veranlasst.
Konkret soll es bei den Gesprächen um eine mögliche Beteiligung Kanadas am Bau eines neuen türkischen Atomkraftwerks sowie um Lieferungen von Flüssiggas (LNG) gehen.
Im Rüstungsbereich wird eine Zusammenarbeit bei Drohnen und im Marinesektor erwartet. Bereits 2024 hatte Kanada Waffenexportkontrollen für die Türkei aufgehoben, um die Beziehungen zu verbessern.
UN-Bericht: Menschheit "gefährlich weit" vom Erreichen ihrer Klimaziele entfernt
Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge mit der aktuellen weltweiten Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Jeder Bruchteil eines Grades über 1,5 Grad erhöhe das Risiko für tödliche Fluten, Hitzewellen und Waldbrände, sagte die Direktorin des UN-Umweltprogramms, Inger Andersen.
Fast-Katastrophe: Auto rast unkontrolliert auf junges Mädchen mit Roller zu
Im polnischen Biskupiec verliert ein Mann in einem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Auto und rast über die Straße. Dabei verfehlt er ein junges Mädchen auf einem Roller nur um Haaresbreite. Anschließend landet das Fahrzeug in einem Graben.
Selbst Jugendliche erkennen Social-Media-Sucht in ihrem Umfeld
Die große Mehrheit der 16- bis 18-Jährigen hält einer Umfrage zufolge Menschen in ihrem Umfeld für süchtig nach sozialen Medien. Acht von zehn Jugendlichen bejahten in einer von der Postbank in Auftrag gegebenen Befragung, dass es ihrer Einschätzung nach Menschen mit Social-Media-Sucht in ihrem Umkreis gebe. Mädchen und Frauen meinten mit 82 Prozent dabei noch etwas häufiger als Jungen und Männer (78 Prozent), dass ein Bekannter daran leide.
Social-Media-Sucht meint, dass Betroffene soziale Medien länger nutzen als geplant und dadurch negative Folgen in anderen Bereichen auftreten. Laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit nutzt mehr als ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen soziale Medien in riskantem oder sogar krankhaftem Ausmaß. Suchtverhalten nimmt demnach zu. Etwa 350.000 Kinder und Jugendliche gelten den Angaben nach als süchtig nach sozialen Medien.
Trumps harter Kurs bei Einwanderung - bereits 300.000 Visa widerrufen
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat im Zuge ihres harten Vorgehens gegen Einwanderung in der laufenden zweiten Amtszeit mehr als 300.000 Visa widerrufen. Dies teilte das US-Außenministerium mit und verwies auf eine Beschleunigung des Vorgehens. So habe die Zahl der seit Januar 2025 widerrufenen Visa am 10. August noch bei mehr als 175.000 gelegen.
Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, die Regierung habe "mehr Visa schneller als jede Regierung zuvor widerrufen". Es gebe "null Toleranz für Ausländer mit Visum, die gegen das Gesetz verstoßen, Betrug begehen oder unsere nationale Sicherheit untergraben". Menschenrechtler werfen der Regierung hingegen vor, rechtsstaatliche Verfahren und die Meinungsfreiheit zu verletzen. Sie verweisen auf den Entzug von Visa für pro-palästinensische Demonstranten oder für Ausländer wegen Kommentaren in sozialen Medien.


