Der Tag
20. Januar 2026
6d612840-d481-4c7d-9138-8a2e83199fdbmit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:18 Uhr

Das war Dienstag, der 20. Januar 2026

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So schön ist Nuuk, die Hauptstadt von Grönland. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Donald Trump gibt seine Ambitionen nicht auf, Grönland einzuverleiben. Europas bislang wichtigster Verbündeter scheint zunehmend zum Gegner zu werden. Zwar ist Trump noch nicht zur Tat geschritten, doch die Nato, so wie wir sie kennen, sei bereits Geschichte, sagt Sicherheitsexperte Frank Sauer im Interview mit meiner Kollegin Frauke Niemeyer. Das gesamte Gespräch, das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte, lesen Sie hier.

Haben Sie sich außerdem gefragt, warum Grönland eigentlich zu Dänemark gehört? Wie diese Verbindung entstand, erfahren Sie hier.

Was war heute wichtig? Ein kurzer Überblick:

Liebe Leserinnen und Leser, damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

Das war Dienstag, der 20. Januar 2026
21:42 Uhr

Junge legt Thermometer in Backofen und löst Explosion aus

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Der Junge wollte mit der Aktion seine Mutter davon überzeugen, dass er krank ist. (Foto: picture alliance / Zoonar)

Wie Schule schwänzen, wenn man gesund ist? So nicht: Der kreative Plan eines Jungen in der Oberpfalz ging gehörig nach hinten los. Der Neunjährige wollte seine Mutter davon überzeugen, dass er krank ist - und legte dafür ein Thermometer in den Backofen. Bei rund 200 Grad explodierte das Gerät kurze Zeit später. Feuerwehr und Polizei rückten an, verletzt wurde niemand. Wegen des Quecksilbers ist der Backofen allerdings hinüber und muss ausgetauscht werden.

Junge legt Thermometer in Backofen und löst Explosion aus
20:51 Uhr

Erstes europäisches Land tritt Trumps "Friedensrat" bei

Der von Donald Trump geplante "Friedensrat" stößt international auf starke Vorbehalte - was Belarus nicht davon abhält, als erstes Land Europas dem Gremium beizutreten. Der Machthaber Alexander Lukaschenko unterzeichnete ein entsprechendes Dokument, teilte sein Pressedienst auf Telegram mit. Der seit mehr als 30 Jahren in Minsk regierende Diktator erklärte darin, dass Belarus bereit sei, alle Bestimmungen der Charta einzuhalten, und bezeichnete Berichte, wonach eine Milliarde Dollar für den Beitritt gezahlt werden müsse, als "Lügen".

Trump will einen "Friedensrat" schaffen, der in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte beilegen soll. Für einen ständigen Sitz in dem Gremium sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr von "mehr als einer Milliarde Dollar" (rund 860 Millionen Euro) zahlen. Wer die Summe nicht zahlt, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.

Trump lud bereits zahlreiche Staaten ein, an dem Gremium mitzuwirken, er selbst will den Vorsitz übernehmen. Frankreich, Großbritannien und Norwegen lehnten eine Mitgliedschaft bereits ab. Trump drohte daraufhin - wie üblich - mit Zöllen.

Marokko, Ungarn, Armenien und Kanada erklärten dagegen, Mitglieder werden zu wollen. Die Vereinigten Arabischen Emirate sagten bereits zu, genauso wie Bahrain.

Erstes europäisches Land tritt Trumps "Friedensrat" bei
20:16 Uhr

Russischer Polizist will Granate vorführen und verletzt Dutzende

Bei einer Übung in einem Polizei-Ausbildungszentrum im Nordosten Russlands gerät eine geplante Vorführung außer Kontrolle. Ein plötzlicher Knall löst Feuer im Inneren des Gebäudes aus, Helfer evakuieren das Zentrum. Ermittler prüfen Abläufe und Verantwortlichkeiten.

Russischer Polizist will Granate vorführen und verletzt Dutzende
19:18 Uhr

Ryanair kontert Musk: 100.000 Schnäppchen-Tickets für "Idioten"

Ryanair-Chef Michael O’Leary will Elon Musks jüngsten Ausbruch auf der Plattform X morgen auf einer Pressekonferenz "auseinandernehmen". O’Leary spottete: "Musk weiß sogar noch weniger über Regeln zur Eigentümerstruktur von Airlines als über Flugzeug-Aerodynamik."

Hintergrund des Streits ist Musks Frust über Ryanairs Entscheidung, ihre Flugzeuge nicht für das Satelliten-Internet Starlink auszurüsten. Musk hatte daraufhin auf seiner Plattform X eine Umfrage gestartet, ob er die Airline kaufen solle - die Mehrheit von über 900.000 Teilnehmern stimmte dafür. Ein Kauf ist für Musk als US-Bürger allerdings nach EU-Recht nicht möglich: Nur Europäer dürfen Mehrheiten an Fluggesellschaften in der EU halten.

Als Seitenhieb auf Musk und andere X-Nutzer startet Ryanair nun einen "Great Idiots"-Sonderverkauf, "speziell für Elon und alle anderen Idioten auf X": 100.000 Tickets gibt es für 16,99 Euro pro Strecke. "Jetzt buchen, bevor Musk sich einen schnappt!", heißt es in der Ankündigung auf Musks Plattform.

Ryanair kontert Musk: 100.000 Schnäppchen-Tickets für "Idioten"
18:55 Uhr

Neuer Waffenstillstand in Syrien vereinbart

Nach erneuten Gefechten haben sich die Übergangsregierung in Damaskus und die kurdisch geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) auf einen Waffenstillstand geeinigt. Er gilt laut Verteidigungsministerium zunächst für vier Tage und beginnt am Abend. Die SDF erklärten ihre "volle Verpflichtung" zu der Vereinbarung.

Nach Angaben der Regierung wurden den SDF vier Tage eingeräumt, um einen Plan zur Integration der Provinz Hasaka auszuarbeiten. Ziel sei es, Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad zu einen. Für die Kurden, enge Verbündete der USA im Kampf gegen die Terrormiliz IS, könnte das den Verlust von Einfluss und Rechten bedeuten. Regierungstruppen rücken unterdessen weiter in bislang von den SDF kontrollierte Gebiete vor und übernahmen zuletzt die Kontrolle über Rakka und Dair as-Saur.

Neuer Waffenstillstand in Syrien vereinbart
18:08 Uhr

Mit 50 Millionen Euro zusätzlich: Bahn will "Stationserlebnis" verbessern

Mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen: Die Deutsche Bahn will Bahnhöfe spürbar aufwerten und startet dafür ein Sofortprogramm, "mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird", wie die DB mitteilte.

"Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 50 Millionen Euro zusätzlich für Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen zur Verfügung", erklärte DB-Chefin Evelyn Palla. Die Fahrgäste "sollen erleben, dass sich rasch etwas zum Positiven verändert". Zunächst geht es an 25 Bahnhöfen los, darunter der Berliner Hauptbahnhof. Geplant sind mehr Sicherheitskräfte, häufigere Reinigungen und schnellere Reparaturen durch mobile Handwerksteams.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sagte, viele Maßnahmen im Bahnnetz bräuchten Zeit, "aber es gibt auch vieles, was man sofort besser machen kann. Dazu gehören die Sauberkeit und Sicherheit unserer Bahnhöfe".

Mit 50 Millionen Euro zusätzlich: Bahn will "Stationserlebnis" verbessern
17:13 Uhr

Riesiger Python hat Mönch im Würgegriff und beißt zu

Ein vier Meter langer Python schlingt sich um den Hals eines Mönchs und beißt zu. Doch trotz der akuten Lebensgefahr bewahrt der Mann die Ruhe. Mit der Schlange um den Hals versucht er, Hilfe zu holen. Erst seine Mitmönche können das Reptil schließlich von ihm lösen.

Riesiger Python hat Mönch im Würgegriff und beißt zu
16:41 Uhr

Schläge durch eifersüchtigen Ehemann sind kein Arbeitsunfall

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Der Ehemann lauerte seiner Frau und deren Kollegen auf und griff ihn schließlich an. (Foto: picture alliance / Zoonar)

Ein Friedhofsgärtner aus Dortmund hat Pech gehabt: Nachdem ihn der eifersüchtige Ehemann seiner Arbeitskollegin verprügelt hatte, wollte er Leistungen aus der Unfallversicherung. Doch das Sozialgericht winkte ab - die Schläge seien kein Arbeitsunfall gewesen.

Der 41-Jährige bildete mit seiner Kollegin eine Fahrgemeinschaft. Die Frau hatte sich von ihrem gewalttätigen Mann getrennt und war bei ihrem Kollegen eingezogen. Der Ehemann lauerte dem Paar auf. Im Sommer 2020 riss er nach Feierabend plötzlich die Fahrertür im Parkhaus auf und schlug dem Gärtner mehrfach auf den Kopf. Diagnose: Schädelprellung.

Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Zahlung ab, das Gericht bestätigte die Entscheidung nun. Zwar sei der Gärtner versichert auf dem Heimweg gewesen. Aber der Überfall habe keinen "sachlichen Zusammenhang" mit der Arbeit gehabt - es ging ja um Eifersucht. Persönliche Motive begründen keinen Versicherungsschutz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Schläge durch eifersüchtigen Ehemann sind kein Arbeitsunfall
16:11 Uhr

Mullahs wollen 40.000 Starlink-Terminals deaktiviert haben

Irans Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben 40.000 Endgeräte des Satelliten-Internets Starlink außer Betrieb gesetzt. Das berichtete der staatliche Rundfunk. Unklar blieb, ob die Geräte beschlagnahmt oder technisch deaktiviert wurden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Starlink von Elon Musks Firma SpaceX ist im Iran verboten. Schätzungen zufolge sollen rund 50.000 Terminals über Schmuggelwege ins Land gelangt sein. Nutzern drohen jahrelange Haftstrafen. Die Antennen brauchen freie Sicht zum Himmel und lassen sich orten.

Seit Tagen bezeichnet die Regierung die jüngsten Massenproteste gegen ihre autoritäre Politik als vom Ausland gesteuert. Seit dem 8. Januar ist die Bevölkerung vom Internet abgeschnitten.

Mullahs wollen 40.000 Starlink-Terminals deaktiviert haben
15:42 Uhr

Frederiksen: Wir sind gezwungen, den USA zu antworten

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat im Parlament angekündigt, auf US-Strafzölle zu reagieren. "Europa muss antworten. Dazu sind wir gezwungen", sagte sie in Kopenhagen. US-Präsident Donald Trump will ab 1. Februar Zölle auf europäische Waren verhängen, weil EU-Staaten Dänemark im Grönland-Konflikt unterstützen.

Frederiksen betonte, Dänemark habe nie einen Konflikt gesucht, werde aber nun vom engsten Verbündeten bedroht. Werte wie Souveränität und Demokratie seien nicht verhandelbar. Ein Handelskrieg werde auf beiden Seiten des Atlantiks Arbeitsplätze kosten. "Das Schlimmste liegt vielleicht noch vor uns."

Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen hält militärische Gewalt der USA für unwahrscheinlich. "Aber wir müssen auf alles vorbereitet sein", sagte er. Die angespannte Lage mache der gesamten Bevölkerung zu schaffen.

Frederiksen: Wir sind gezwungen, den USA zu antworten
15:17 Uhr

Dreistes Vorgehen: So schlachtet italienische Mafia Autos aus

In Italien nehmen die Carabinieri mehrere Verdächtige fest. Ihnen wird unter anderem schwerer Diebstahl und Hehlerei vorgeworfen. Die Beamten veröffentlichen Videos, die zeigen, wie dreist die Autoschieber vorgehen: Täter bauen ganze Fahrzeuge auseinander und schleppen Türen und Motorblöcke davon.

Dreistes Vorgehen: So schlachtet italienische Mafia Autos aus
15:10 Uhr

EU-Kommission will Huawei und ZTE aus Netzen verbannen

Deutschland und andere EU-Staaten sollen im Mobilfunk komplett auf die Netzwerktechnik der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE verzichten. Die Europäische Kommission will hierfür eine Rechtsgrundlage schaffen - befürchtet werden Sabotage und Spionage.

EU-Kommission will Huawei und ZTE aus Netzen verbannen
14:38 Uhr

Kurdenmilizen ziehen von berüchtigtem IS-Lager in Syrien ab

Die von Kurdenmilizen angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ziehen nach eigenen Angaben von dem Lager al-Hol in Syrien ab. In dem Lager, das die SDF bisher kontrollierten, sind Tausende Angehörige von Kämpfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) untergebracht.

Kurdenmilizen ziehen von berüchtigtem IS-Lager in Syrien ab
14:28 Uhr

Schichtwechsel

In Berlin scheint die Sonne, bestes Feierabendwetter für meine Kollegin Anne Renzenbrink, die jetzt den "Tag" an mich übergibt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
14:09 Uhr

Aktivisten in Davos verspotten Trump mit Raffzahn-Karikatur

Donald Trumps Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgt schon im Vorfeld für Proteste. Aktivisten projizieren eine riesige Karikatur des US-Präsidenten auf eine Skipiste - und schießen damit auch gegen das WEF selbst.

Aktivisten in Davos verspotten Trump mit Raffzahn-Karikatur
13:41 Uhr

Großbritannien genehmigt Chinas Pläne für riesige Botschaft in London

Die britische Regierung hat den Weg für eine chinesische "Super-Botschaft" in London freigemacht. Der Minister für Kommunalverwaltung, Steve Reed, habe Pekings Pläne genehmigt, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Der riesige Komplex wird demnach auf dem Gelände des historischen Royal-Mint-Gebäudes errichtet, das sich zentral in der Nähe des Tower of London und neben dem Finanzviertel befindet. Das Projekt ist vor allem wegen Sicherheitsbedenken seit Jahren höchst umstritten.

Kritiker fürchten, dass die chinesische Regierung den riesigen Komplex als Basis für Spionage nutzen könnte. Selbst Abgeordnete aus den eigenen Reihen warnen, dass von der Botschaft aus auch die Einschüchterung von Kritikern der kommunistischen Regierung koordiniert werden könnte, die nach Großbritannien geflohen sind. Die Regierung beteuerte jedoch, Maßnahmen entwickelt zu haben, um "alle Risiken" bewältigen zu können. Aktivisten und Anwohner protestieren bereits seit Monaten gegen das Projekt und kündigten an, gerichtlich dagegen vorgehen zu wollen, sollte die Regierung Pekings Pläne bewilligen.

Großbritannien genehmigt Chinas Pläne für riesige Botschaft in London
12:45 Uhr

Ausgebüxte Kuh verletzt vier Menschen teilweise schwer

Eine entlaufene Kuh hat im niedersächsischen Lingen vier Menschen teils schwer verletzt. Sie brach bei der Verladung während einer Viehauktion in den Emslandhallen aus, wie die Polizei in Lingen berichtete. Unter anderem stieß das flüchtende Tier eine 50-Jährige zu Boden, die sich schwer verletzte.

Der 72-jährige Besitzer und zwei weitere Menschen, welche die Kuh wieder einfangen wollten, wurden leicht verletzt. Alle Betroffenen wurden vom Rettungsdienst behandelt und in Krankenhäuser gebracht. Die Kuh lief nach Polizeiangaben in einen teilumzäunten Bereich und beruhigte sich, als eine zweite Kuh zu ihr gelassen wurde. Dann wurde sie verladen.

Ausgebüxte Kuh verletzt vier Menschen teilweise schwer
12:01 Uhr

Busfahrerin in den USA überlässt Kinder sich selbst

Wohl wegen eines Streits entscheidet sich eine Busfahrerin in den USA zu einem drastischen Schritt: Während der Fahrt steigt die Frau einfach aus und lässt Bus und Kinder zurück. Betroffene Eltern sind schockiert.

Busfahrerin in den USA überlässt Kinder sich selbst
11:35 Uhr

Pflegerin festgenommen: Verdacht auf dreifachen Mordversuch

Wegen des Verdachts des dreifachen versuchten Mordes ist eine Pflegerin festgenommen worden. Nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft war die 53-jährige Beschuldigte in einer Seniorenresidenz im Main-Taunus-Kreis beschäftigt, wo sie sich um Wachkomapatienten gekümmert hat. Der Deutschen wird vorgeworfen, in mindestens zwei Nachtdiensten im Februar 2025 an drei Wachkomapatienten die Pulsoximeter entfernt zu haben, "um während ihrer Nachtschicht nicht durch optische oder akustische Alarmsignale gestört und zu pflegerischen Handlungen veranlasst zu werden".

Dabei soll die Frau jeweils den Tod der Patienten "zumindest billigend in Kauf genommen haben". Zudem soll ihr auch bewusst gewesen sein, dass sich der Zustand der Patienten unmittelbar lebensbedrohlich verändern könnte. Mit dem sogenannten Pulsoximeter werden den Angaben zufolge Puls und Sauerstoffsättigung des Blutes registriert und kontrolliert. Das Gerät wird üblicherweise am Finger angebracht.

Pflegerin festgenommen: Verdacht auf dreifachen Mordversuch
10:49 Uhr

100 Fahrzeuge kollidieren bei Massenkarambolage in den USA

Bei einer Massenkarambolage mit 100 beteiligten Fahrzeugen im Norden der USA sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Wie die Polizei im Bundesstaat Michigan berichtete, kollidierten mehrere Autos und Lastwagen am Montag (Ortszeit) auf schneebedeckter Fahrbahn. Nachfolgende Fahrzeuge krachten in die Unfallwagen oder schlitterten von der Straße. Die vielbefahrene Fernstraße I-196 musste stundenlang voll gesperrt werden.

Die Behörden riefen Autofahrer auf, ihr Fahrverhalten an die "trügerischen" Wetterbedingungen anzupassen. In dem Bundesstaat herrschen derzeit Temperaturen von um die minus 20 Grad Celsius, starker Wind und Schneefall. Der Schnee liegt teilweise bis zu 35 Zentimeter hoch.

100 Fahrzeuge kollidieren bei Massenkarambolage in den USA
09:51 Uhr

Fast jeder Zweite hält Kaufprämie für E-Autos für sozial ungerecht

Die geplante Kaufprämie für Elektroautos stößt bei fast jedem zweiten Bundesbürger aus sozialen Gründen auf Ablehnung. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung hervor. Demnach halten 45 Prozent der Befragten die Prämie für sozial ungerecht oder eher sozial ungerecht. Lediglich gut ein Drittel (35 Prozent) findet sie sozial gerecht oder eher sozial gerecht.

Auch bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Prämie überwiegen die Skeptiker: 44 Prozent halten sie nicht für sinnvoll, 40 Prozent hingegen schon. Gespalten zeigten sich die Befragten bei der Frage, ob die Prämie den Absatz von E-Fahrzeugen steigern wird. Jeweils 43 Prozent erwarten einen höheren Absatz beziehungsweise rechnen nicht damit. Für die Umfrage wurden vom 16. bis 19. Januar 2026 insgesamt 1002 Wahlberechtigte befragt.

Fast jeder Zweite hält Kaufprämie für E-Autos für sozial ungerecht
09:22 Uhr

So viele Touristen wie nie besuchen Japan

Gehört Japan auch zu Ihren Traumzielen? Der schwache Yen könnte die Reise erschwinglicher machen. Diese Chance haben im vergangenen Jahr offenbar sehr viele Menschen genutzt: 2025 besuchten 42,7 Millionen Touristen Japan und damit so viele wie nie, wie das Verkehrsministerium mitteilte. Es waren noch einmal deutlich mehr als die 37 Millionen Ankünfte aus dem Ausland im Jahr 2024 - damals ebenfalls Rekord. Die meisten Besucher kamen demnach aus China. Die Zahl von Touristen aus Europa, den USA und Australien sei zugleich stark gestiegen, sagte Verkehrsminister Yasushi Kaneko. Die Regierung in Tokio möchte die Zahl der Touristen bis 2030 auf jährlich 60 Millionen steigern.

Aber auch in Japan gibt es Beschwerden über zu viele Touristen, etwa in der einstigen Hauptstadt Kyoto, bekannt für ihre buddhistischen Tempel, Kaiserpaläste und traditionelle Holzhäuser. Am Berg Fuji ist die Zahl der täglichen Besucher mittlerweile begrenzt.

So viele Touristen wie nie besuchen Japan
08:19 Uhr

Berauschende Urlaubsgrüße: Postkarte enthält Kokain

Es waren Urlaubsgrüße der ganz besonderen Art: Der Zoll in Potsdam hat eine Postkarte aus dem Verkehr gezogen, die unter einer Folie versteckt Kokain enthielt. Die "berauschende Sendung aus Spanien" wurde bereits am 9. Januar gefunden, wie der Zoll mitteilte.

"In der auf den ersten Blick harmlos wirkenden Postkarte wurde anstelle netter Urlaubsgrüße eine silberfarbene Kunststofffolie mit einer weißen kristallinen Substanz verklebt", hieß es. Das Ergebnis einer Untersuchung war eindeutig: "Ein durchgeführter Drogentest wies Kokain nach." Gegen den Empfänger der Postkarte wird ermittelt.

Berauschende Urlaubsgrüße: Postkarte enthält Kokain
07:30 Uhr

Trump will in Davos über Erwerb von Grönland sprechen

US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach einem Erwerb Grönlands durch die USA bekräftigt und die dänische Arktis-Insel als entscheidend für die nationale und weltweite Sicherheit bezeichnet. Er habe deswegen ein "sehr gutes" Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Grönland ist für die nationale und weltweite Sicherheit unerlässlich", erklärt Trump. "Es kann kein Zurück geben - darüber sind sich alle einig!"

Er kündigt zudem Gespräche über einen Erwerb Grönlands auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in dieser Woche an. Dänemark könne das riesige Territorium nicht schützen. "Wir müssen es haben", sagt Trump vor Reportern in Florida. "Ich kenne die führenden Politiker, das sind sehr gute Leute, aber sie fahren nicht einmal dorthin."

Trump will in Davos über Erwerb von Grönland sprechen
07:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute blicken wir auf den Schweizer Alpenort Davos. Dort beginnt das offizielle Programm des Weltwirtschaftsforums mit rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zum Auftakt sind unter anderem Reden von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng geplant. Die Jahrestagung steht im Schatten der Forderung von US-Präsident Donald Trump, Grönland - notfalls auch mit Zwang - den Vereinigten Staaten einzuverleiben. Trump wird morgen in Davos erwartet und soll dann auch eine Rede halten.

Außerdem beschäftigen uns diese Themen:

  • Zum besseren Schutz vor feindlichen Drohnen organisiert die Ukraine ihre Flugabwehr um. Präsident Wolodymyr Selenskyj betraute Pawlo Jelisarow mit dieser Aufgabe und machte den erfolgreichen Kommandeur einer Drohneneinheit zum Vizekommandeur der Luftwaffe. Der Geheimdienst der Ukraine nahm nach Angaben Selenskyjs derweil einen Russen gefangen, der für die Tötung neun ukrainischer Kriegsgefangener verantwortlich sein soll.

  • Heute soll über die Genehmigung des Baus einer chinesischen "Super-Botschaft" in London entschieden werden. Der Bau war in den vergangenen Monaten kontrovers diskutiert worden. Kritiker haben große Sicherheitsbedenken.

  • Außenminister Wadephul beginnt seine Reise nach Kenia und Äthiopien.

  • Im Prozess um die Entführung der Kinder der Unternehmerin Christina Block wird das Landgericht Hamburg den mutmaßlichen Chef der Kidnapper weiter befragen. Es ist bereits der fünfte Verhandlungstag, an dem der 68-Jährige unter hohen Sicherheitsvorkehrungen als Zeuge erscheint.

  • Knapp einen Monat vor Festivalbeginn wird das Programm der diesjährigen Berlinale vorgestellt. Direktorin Tricia Tuttle will in der Akademie der Künste in Berlin die Filme für den Wettbewerb bekanntgeben. Die Internationalen Filmfestspiele beginnen am 12. Februar. Regisseur Wim Wenders leitet in diesem Jahr die internationale Jury.

Bei Fragen, Hinweisen und Kritik freue ich mich über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
06:52 Uhr

Verdi ruft zu Warnstreiks auf – Brücken und Tunnel gesperrt

Für Autofahrer könnte es ein harter Tag werden: Auf Autobahnen, Landstraßen sowie an Brücken und Tunneln müssen sie mit möglichen Einschränkungen im Verkehr rechnen. Der Grund sind Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Verdi hat zeitgleich zu gemeinsamen Streiks in zwei großen Tarifrunden aufgerufen - bei den bundesweit rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH sowie bei den mehreren Tausend Beschäftigten der Landesstraßenbauverwaltungen, also zum Beispiel Straßenmeistereien.

Verdi fordert in beiden Tarifrunden sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro. Auch der Nachwuchs solle deutlich besser entlohnt werden. Der Hamburger Elbtunnel soll wegen des Warnstreiks nur eingeschränkt befahrbar sein. Je Richtung wird einer von drei Fahrstreifen des Autobahntunnels geschlossen, wie die Autobahn GmbH mitteilte. Die Teilsperrung, die die A7 betrifft, sollte bis Dienstagabend dauern. Auch in NRW müssen Autofahrer mit Sperrungen in elf Tunneln rechnen: Hier wird die Tunnelleitzentrale in Leverkusen bestreikt.

Verdi ruft zu Warnstreiks auf – Brücken und Tunnel gesperrt
06:06 Uhr

Nach Bahnunglück in Spanien steigt Zahl der Todesopfer auf mindestens 40

Nach dem verheerenden Bahnunglück im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben auf mindestens 40 gestiegen. 41 weitere Menschen würden derzeit im Krankenhaus behandelt werden, davon zwölf auf der Intensivstation, erklärten die Behörden der Region Andalusien am Montag. Die spanischen Behörden teilten mit, dass 43 Vermisstenmeldungen eingegangen seien. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez rief eine dreitägige Staatstrauer aus und kündigte Aufklärung an.

Den andalusischen Behörden zufolge werden auch vier Kinder derzeit im Krankenhaus behandelt. Andalusiens Regierungschef Juan Manuel Moreno sagte bei einer Pressekonferenz, in den kommenden 24 bis 48 Stunden "werden wir mit Sicherheit wissen, wieviele Todesfälle es bei diesem schrecklichen Unfall gab". Fünf der als vermisst gemeldeten Menschen konnten den spanischen Behörden zufolge bereits unter den Todesopfern identifiziert werden. Auch Deutsche sind unter den Opfern, wie es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß. "Leider müssen wir davon ausgehen, dass sich auch deutsche Staatsangehörige unter den Betroffenen befinden. Über die Anzahl gibt es derzeit noch keine verlässlichen Angaben." Man stehe mit den Behörden im engen Austausch, um Aufklärung zu betreiben.

Nach Bahnunglück in Spanien steigt Zahl der Todesopfer auf mindestens 40