Das war Dienstag, der 21. April 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle blicken wir auf die Nachrichten des Tages. Die Zeichen stehen zunächst auf Eskalation im Nahen Osten. Es sieht nicht so aus, als würden Verhandlungen zwischen den USA und Iran in Pakistan stattfinden. Beide Seiten wetzen die Messer. Doch dann heißt es plötzlich von US-Seite, dass die Waffenruhe verlängert wird, wie Sie hier lesen können.
Was heute wichtig war:
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Der Tag ist morgen wieder für Sie da.
Nach Jesus-Skandal: Israelische Soldaten müssen ins Gefängnis
Ein Militärgericht in Israel hat 30 Tage Haft für zwei Soldaten wegen der Beschädigung eines christlichen Symbols im Südlibanon angeordnet. Betroffen ist der Soldat, der die Figur von Jesus Christus beschädigt hat sowie derjenige, der die Tat fotografiert hat, wie das israelische Militär mitteilte. Beide dürfen demnach auch nicht mehr an Kampfeinsätzen beteiligt werden. Die Jesus-Statue sei inzwischen ersetzt worden, hieß es weiter.
Laut Armeeangaben wurden sechs weitere Soldaten wegen des Vorfalls zu Gesprächen geladen, die zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden sollen. Anschließend sollen demnach Maßnahmen für sie festgelegt werden. Alle sechs seien vor Ort gewesen und hätten nichts gegen die Beschädigung der Statue unternommen oder den Vorfall gemeldet.
Alfons Schuhbeck kann auf freiem Fuß bleiben
Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern, wie die Ermittlungsbehörde auf Anfrage mitteilte. Demnach ist ein Gutachter zu dem Ergebnis gekommen, dass Schuhbeck derzeit nicht haftfähig ist - auch nicht in einem Gefängnis mit Krankenabteilung. Ob Schuhbeck seine Gefängnisstrafe dann antreten kann, will die Staatsanwaltschaft erneut prüfen.
Schuhbeck hatte sich mit seinem im Laufe der Jahre aufgebauten Firmengeflecht - Restaurants, Gewürzladen und Partyservice - finanziell übernommen und einen Schuldenberg angehäuft, seine Gläubiger fordern im Insolvenzverfahren 27 Millionen Euro. Das Landgericht München I verurteilte den Gastronomen im vergangenen Juli wegen einer ganzen Reihe von Straftaten, unter anderem wegen Insolvenzverschleppung, Betrugs und vorsätzlichen Bankrotts:
Eminem wäre 2007 fast gestorben
Rapper Eminem lebt seit 18 Jahren nüchtern. Auf Instagram präsentierte der 53-Jährige eine Medaille der Anonymen Alkoholiker aus Anlass des Jubiläums mit einer 18 in römischen Ziffern. "Sei treu zu Dir selbst" ist am Rande der Medaille auf Englisch zu lesen. Mehr als 230.000 Likes sammelte der Musiker innerhalb eines Tages für das Bekenntnis. Auch in der Vergangenheit hatte Eminem, dem fast 45 Millionen Menschen auf Instagram folgen, schon Bilder mit den jeweiligen Jubiläumsmünzen gepostet.
Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Marshall Bruce Mathers III heißt, war 2007 fast an einer Überdosis des Heroinersatzstoffs Methadon gestorben. Zuvor hatte er schon massenhaft andere Pillen geschluckt. "Ich habe so viele Tabletten genommen, dass ich sie gar nicht mehr einnahm, um high zu werden", sagte er 2011 dem Magazin "Rolling Stone". "Ich habe sie genommen, um mich normal zu fühlen."
Baerbock-Auftritt sorgt für große Augen
Großer Auftritt für Annalena Baerbock. Die Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen war zu Gast in der Daily Show von Moderator Jon Stewart. Dort warb sie für Diplomatie und bezeichnete die UN als "Lebensversicherung für alle".
In den Kommentaren unter dem Ausschnitt bei Youtube drücken viele Menschen ihr Erstaunen darüber aus, dass Baerbock in einer solchen Show Gast war. "Ich hätte nie gedacht, dass ich den Tag erleben würde, an dem ich Annalena in einer Jon-Stewart-Show sehe. Meine Güte, wie geil", heißt es unter anderem. Oder aber auch: "Das seltsamste deutsche Crossover seit John Oliver Bernd das Brot in seiner Show hatte." Zudem ist der Akzent der ehemaligen Außenministerin immer wieder Thema.
Gigantischer Sandsturm verschluckt chinesische Großstadt
Ein gewaltiger Sandsturm hüllt die Stadt Shihezi im Norden Chinas innerhalb kürzester Zeit in Dunkelheit. Zeitrafferaufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie eine massive Staubwand den Himmel verdunkelt. Die feinen Partikel sind gesundheitsschädlich:
SPD legt sich mit den "Lobbyisten der Superreichen" an
Die SPD-Bundestagsfraktion will Reiche stärker in die Pflicht nehmen. Nein, damit ist nicht die Wirtschaftsministerin gemeint, jedenfalls nicht namentlich: "Mit unserer Einkommensteuerreform entlasten wir 95 Prozent der Arbeitnehmer. Eine seriöse Gegenfinanzierung heißt: Die reichsten fünf Prozent leisten einen größeren Beitrag", heißt es in einer vom Fraktionsvorstand abgesteckten Linie für die Verhandlungen mit der Union, die in der SPD-Fraktionssitzung vorgestellt wurde.
Man gehe bewusst den Konflikt mit den "Lobbyisten der Superreichen" ein, weil die Sozialdemokraten "Lobbyisten von Familien, Kindern, Beschäftigten sowie Rentnerinnen und Rentner" sein wollten. Deshalb nehme man Steuerprivilegien bei großen Vermögen und Erbschaften in den Blick. Die SPD beharrt zudem auf einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. Eine Mehrwertsteuererhöhung lehnt die SPD-Fraktion ab.
Klage gegen Erdgasförderung vor Borkum abgewiesen
Im Streit um die Gasförderung vor der Nordseeinsel Borkum hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgewiesen. Damit hat die Genehmigung, die das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) im August 2024 dem Energieunternehmen One-Dyas erteilt hatte, Bestand. Die Umwelthilfe hatte die bergrechtliche Genehmigung aus wirtschafts- und umweltpolitischer Sicht für rechtswidrig gehalten und geklagt.
Die Erdgasförderung in der Nordsee aus einem grenzüberschreitenden Erdgasfeld auf niederländischem und deutschem Staatsgebiet rund 20 Kilometer vor Borkum, ist seit Jahren hochumstritten. Die Umweltschützer bemängelten unter anderem, dass die Genehmigungsbehörde die Auswirkungen der Bohrungen und der Gasförderungen auf niederländischer Seite nicht ausreichend im deutschen Genehmigungsverfahren berücksichtigt habe.
Neue Pläne beim gestrandeten Wal in der Ostsee
Um den in einer Bucht der Ostsee-Insel Poel festliegenden Wal soll eine Art Korsett aus sechs oder mehr großen Sandsäcken aufgebaut werden, damit er nicht weiter in die Flachwasserzone rutscht. In der vergangenen Nacht habe sich das Tier infolge des Drucks von Wind und Wellengang etwa 80 Meter im "Rückwärtsgang" bewegt, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. Die sogenannten Bigpacks sollen demnach im Rücken des Wals aufgestellt werden. Sie sollen verhindern, dass er sich noch weiter von der möglicherweise rettenden Fahrrinne entfernt.
"Er braucht ja nicht viel, um in tieferes Wasser zu kommen", sagte Backhaus. Die Idee für das Setzen der Bigpacks kam dem Minister zufolge von Helfern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die inzwischen eine Leitungsfunktion innerhalb der privaten Wal-Rettungsaktion eingenommen habe. "Sie hat eine Struktur geschaffen, mit der wir gut arbeiten können", sagte Backhaus. Laut NDR hat der Wal jetzt zudem einen Peilsender.
Armin Laschet zieht sich schwere Verletzung zu
Sie sind nützlich, bequem - und auch nervig oder gefährlich: E-Scooter. Oft werden sie unachtsam abgestellt oder es gibt Unfälle. Einen solchen hatte nun auch CDU-Politiker Armin Laschet. Der Ex-Kanzlerkandidat der Union brach sich dabei die Schulter, wie er RTL bestätigte.
Ihm gehe es "den Umständen entsprechend gut", sagte der Bundestagsabgeordnete. Er liege nicht im Krankenhaus. Der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen nutzt E-Scooter regelmäßig, um den Verkehr in Berlin zu umgehen und schnell zum Bundestag zu kommen.
Raffinerie steht einen Tag vor Einweihung in Flammen
Ein Großbrand erschüttert Indiens erste integrierte Raffinerie in Balotra - nur einen Tag vor der geplanten Einweihung durch Premierminister Modi. Videos zeigen eine gewaltige, kilometerweite Rauchwolke, die über dem Schlüsselprojekt für Indiens Energiesicherheit aufsteigt:
First Lady empfängt Papst Leo XIV. in bizarrem Outfit
Papst Leo XIV. hat sich zum Auftakt seines Besuchs in Äquatorialguinea selbst ins Gesicht sehen können: Die First Lady des westafrikanischen Landes, Constancia Mangue, erschien zur Begrüßung auf dem Flughafen der ehemaligen Hauptstadt Malabo in einem hellblauen Hosenanzug, der mit Fotos des katholischen Kirchenoberhaupts und der spanischen Aufschrift "Papa León" bedruckt ist. Leo ließ sich beim kurzen Händeschütteln nicht anmerken, ob ihm die Geste gefiel.
Das 70 Jahre alte Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken hält sich bis Donnerstag in Äquatorialguinea auf, der letzten Station einer Afrika-Reise. Zum Auftakt wurde er von Zehntausenden am Straßenrand bejubelt. Auch in der Menschenmenge waren viele Gläubige mit Leo-T-Shirts zu sehen - und auch einige in Leo-Anzügen. Auf die Kleidungsstücke waren zumeist Porträts gedruckt, die den Pontifex in vollem Ornat zeigen.
Unglaublich dreister Diebstahl gibt Rätsel auf
Brandenburg ist in vielen Teilen dünn besiedelt. Das ist schön für alle, die es sehr ruhig mögen, hat aber auch Schattenseiten. Denn mancherorts ist es anscheinend so ruhig, dass es möglich ist, völlig unbemerkt 70 Rinder von einer Weide zu stehlen. So passiert ist es in der kleinen Gemeinde Uebigau-Wahrenbück, wie die Polizei in Cottbus mitteilte. Wie die Täter das anstellten und die Tiere abtransportierten, ist nicht klar. Der Sachschaden für den Eigentümer ist beträchtlich: 50.000 Euro.
Video zeigt grellen Lichtblitz vor Moskauer Metro-Unglück
Ein Lichtblitz kündigt das Unglück an: Ein Zug der Moskauer Metro bleibt während der Fahrt liegen, der nahegelegene Bahnhof Komsomolskaja füllt sich mit blickdichtem Rauch. Die Passagiere müssen sich entlang der Stromschiene zu Fuß in Sicherheit bringen:
"Auf einem Auge blind": Block-Anwalt schießt gegen Ermittler
Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Mutter kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. "Diese Ermittlungen waren auf einem Auge blind", sagte Anwalt Ingo Bott, der am 45. Verhandlungstag die Hauptermittlungsführerin der Hamburger Polizei im Landgericht stundenlang befragte. Die Staatsanwaltschaft wies Botts Vorwurf zurück.
Die Ermittlungen seien zu sehr vorgeprägt gewesen von den Darstellungen des Ex-Mannes Stephan Hensel und seiner neuen Ehefrau, monierte Bott. Telefonate mit den beiden seien beispielsweise "im Doppelpack" geführt worden. Hensel habe die Polizistin möglicherweise "um den Finger gewickelt".
Die Ermittlerin erklärte in ihrer Zeugenaussage, nicht jedes Telefonat sei eine Vernehmung. "Er war Geschädigter in einem Strafverfahren und ich war immer ansprechbar für ihn", sagte die 44-Jährige. In den Jahren zuvor hätte sie auch für Frau Block ein offenes Ohr gehabt. "Aber sie wollte nicht mit mir sprechen."
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
die Frühschicht hat sich in den Feierabend verabschiedet. Jetzt bin ich an der Reihe. Mein Name ist Robin Grützmacher und bei Anregungen, Fragen oder Kritik erreichen Sie mich unter: robin.gruetzmacher@ntv.de.
Betrunkener Fahrradfahrer verletzt Polizisten
Ein betrunkener Fahrradfahrer hat in Neustadt an der Weinstraße mehrere Polizisten leicht verletzt und sich wiederholt einer Kontrolle entzogen. Ein bei dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab demnach einen Wert von 1,47 Promille, teilte die Polizeidirektion Neustadt an der Weinstraße mit.
Der 43-Jährige sei zunächst zu Fuß unterwegs gewesen und habe beim Anblick einer vorbeifahrenden Polizeistreife sein mitgeführtes Fahrrad auf die Straße geworfen. Anschließend sei er auf dem Fahrrad davongefahren, um einer anstehenden Kontrolle durch die Beamten zu entgehen, hieß es.
Auf einem nahegelegenen Parkplatz sei der Mann dann erneut vor den Beamten geflohen - dieses Mal zu Fuß. Sein Fahrrad habe er mit zwei platten Reifen zurückgelassen. Stoppen konnte die Polizei den Flüchtigen schließlich auf dem Gelände einer Kindertagesstätte. Dort reagierte er den Angaben zufolge aggressiv auf die Einsatzkräfte. Der 43-Jährige wehrte sich demnach heftig dagegen, für eine Blutprobe von den Polizisten auf eine Dienststelle gebracht zu werden. Dabei habe er drei Beamte leicht verletzt.
The-Osmonds-Sänger ist tot
Der frühere Sänger der legendären Familienband The Osmonds, Alan Osmond, ist tot. Wie seine Familie gegenüber dem lokalen Fernsehsender KSL bestätigte, starb der Musiker am Montagabend im Kreise seiner Angehörigen, darunter Ehefrau Suzanne und acht Söhne, in Utah. Er war 76 Jahre alt. Osmond hatte im Jahr 1987 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhalten. Die Todesursache gab die Familie zunächst nicht bekannt.
Verschiedene weitere Medien wie "The Standard" teilten ein Statement der Familie, in dem es hieß: "Seine positive Lebenseinstellung war für viele eine Inspiration, und er engagierte sich ehrenamtlich bei MS-Veranstaltungen, um Betroffenen Mut zu machen und ihnen zu zeigen, wie sie mental und physisch mit dem Fortschreiten und der Behandlung der Krankheit umgehen können." Multiple Sklerose ist eine lebenslange Erkrankung, die Gehirn und Nerven betrifft.
Eine Schwerverletzte bei Messerattacke
Ein Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden soll eine Kollegin mit einem Messer schwer verletzt haben. Die 31 Jahre alte Frau kam laut einem Polizeisprecher in ein Krankenhaus. Der 32-jährige mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt, von ihm gehe keine Gefahr mehr aus, ergänzte der Sprecher. Details hierzu könne er vorerst nicht mitteilen, auch nicht zum möglichen Tatmotiv. Zuvor hatte der "Wiesbadener Kurier" über die Attacke berichtet.
Dem Polizeisprecher zufolge war es nach einem Notruf am frühen Morgen zu einem größeren Polizeieinsatz in dem Gebäude am Gustav-Stresemann-Ring in der hessischen Landeshauptstadt gekommen. Die Bundesbehörde wurde abgeriegelt, Stunden später aber wieder freigegeben. "Die Ermittlungen laufen weiter", sagte der Sprecher. Die Pressestelle des Statistischen Bundesamtes äußerte sich nicht - sie verwies auf die Polizei.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Verdutzter Mann findet Heißluftballon-Crew im Garten
Mit diesen Besuchern hat Hunter Perrin wohl nicht gerettet: Eines Morgens begrüßt ihn auf einmal die gut gelaunte Crew eines Heißluftballons in seinem Garten. Die musste nämlich durch nachlassenden Wind mitten in dem Wohngebiet notlanden.
Bahn will neue und beliebte Verbindung ausbauen
Die Deutsche Bahn kann sich angesichts hoher Fahrgastzahlen eine zweite tägliche Direktverbindung zwischen Berlin und Paris ab 2028 vorstellen. "Der ICE nach Paris ist ein großer Erfolg, die Auslastung beträgt mehr als 80 Prozent. Deshalb sprechen wir mit unserem französischen Partner SNCF jetzt darüber, ob wir tagsüber ein zweites Zugpaar zwischen Berlin und Paris einsetzen", sagte Michael Peterson, im Bahnvorstand für den Fernverkehr zuständig, der "Berliner Zeitung".
Die Direktverbindungen zwischen den beiden Hauptstädten gibt es seit Ende 2024. "Anfangs dachten wir, dass vielleicht die Hälfte der Reisenden die gesamte Distanz mit dem Zug zurücklegt. Tatsächlich fahren im Schnitt 75 Prozent die komplette Strecke", sagte Peterson.
Zwei Flugzeuge entgehen nur knapp Katastrophen-Kollision
Zwei Flugzeuge der Southwest Airlines mussten am Samstag bei Nashville im US-Bundesstaat Tennessee Ausweichmanöver durchführen, um eine Kollision zu vermeiden. Ein Fluglotse hatte einen Piloten angewiesen, in die Flugbahn des anderen Flugzeugs einzudrehen, berichtet NBC News.
Beide Southwest-Piloten, die an diesem Vorfall am Wochenende beteiligt waren, teilten dem Fluglotsen mit, dass sie Warnmeldungen von ihren Kollisionsvermeidungssystemen erhalten hätten, die sie dazu veranlassten, Maßnahmen zu ergreifen: Ein Flugzeug stieg an, während das andere sank, um eine mögliche Kollision in der Luft zu vermeiden, wie aus einer von www.LiveATC.net veröffentlichten Audioaufnahme hervorgeht. Dem Bericht zufolge waren die Flugzeuge zeitweise nur noch 150 Meter voneinander entfernt.
Nie zuvor gefilmt: Video zeigt Erd-Untergang hinter Mond
Astronaut Reid Wiseman filmt den Moment, als die Erde hinter dem Mond verschwindet. Die spektakulären Aufnahmen entstehen während der Nasa-Mission "Artemis 2" Anfang April. Den Erduntergang hinter dem Mond festzuhalten, sei eine einmalige Chance gewesen, so Wiseman.
Nachts sogar Frost: Temperaturen auf Wochentiefpunkt
Das Wetter in Deutschland präsentiert sich aktuell janusköpfig: In der Nacht und den frühen Morgenstunden herrscht verbreitet noch Kälte bis Frost. Tagsüber hingegen fühlt es sich bei um die 20 Grad und Sonnenschein schon fast nach frühem Sommer an.
SPD reagiert deutlich auf Merz' Renten-Warnung
Forderungen von Bundeskanzler Friedrich Merz nach drastischen Einschnitten bei der gesetzlichen Rente stoßen beim Koalitionspartner SPD auf Widerstand. "Auf die gesetzliche Rente muss man sich verlassen können", sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese im "Frühstart" von RTL und ntv. Merz hatte zuvor auf einer Veranstaltung des Deutschen Bankenverbands gesagt, die gesetzliche Rente könne künftig nicht mehr als eine Basisabsicherung sein.
Die gesetzliche Rentenversicherung sei die Absicherung von vielen Menschen im Land, betonte hingegen Wiese. Viele hätten in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, "was sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit erwirtschaftet haben", stellte der SPD-Politiker klar. "Und das kann nicht nur eine Basisabsicherung sein, sondern auf die gesetzliche Rentenversicherung muss man sich verlassen."
Haus geht nach Explosionen in Flammen auf - ein Toter
In einem Einfamilienhaus in Frontenhausen in Niederbayern hat es mehrere Explosionen gegeben, dann brannte es ab - und eine tote Person wurde entdeckt. Das teilte die Polizei am späten Abend mit. Das Haus im Landkreis Dingolfing-Landau sei nach den Explosionen in Flammen aufgegangen. Ob Gas die Ursache gewesen sein könnte, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin.
Das Gebäude stürzte ein und brannte nieder - zu sehen waren nur noch Trümmer. Die Löscharbeiten waren laut Polizei am frühen Abend beendet. Bei Bergungsarbeiten wurde die tote Person gefunden, wie es hieß. Zur Klärung der Identität seien noch weitere kriminalpolizeiliche Untersuchungen erforderlich. Zur Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.
Deutsche Dönerkette zieht gegen KFC in den Kampf
Im Streit um Markenrechte an einem Hühnchen-Gericht legt sich eine Bielefelder Dönerkette mit dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken (KFC) an. Das Bielefelder Unternehmen heißt Krispy Kebab - also genauso wie das Gericht, das KFC seit kurzem anbietet. "Die nutzen einfach unseren Namen, den ich seit fast zehn Jahren mühsam als Marke aufgebaut habe", sagt der Chef der 2017 gegründeten Dönerfirma, Sergen Kolcu. "Die wussten, dass es uns gibt - und trotzdem bringen sie das einfach auf den Markt." Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
Auffällig sei, dass KFC sein Produkt mit K schreibe und nicht mit C als "Crispy", wie es KFC bei anderen Gerichten getan habe. Er habe KFC aufgefordert, das zu unterlassen. Sollte das nicht geschehen, werde er klagen. Er habe sich "Krispy Kebab" markenrechtlich schützen lassen.
Schlagzeilen am Morgen
"Zerwürfnisse" - Wal-Rettungsteam fällt auseinander
Der Wal sitzt vor der Ostseeinsel Poel zwar erneut fest, steckt allerdings wohl in einer Kuhle, was seine Chancen erhöht. Nun geht es im Kampf gegen die Zeit aber darum, 40 Meter zu überbrücken, wie ntv-Reporter Ibrahim Kayed erklärt. Derweil fällt das Rettungsteam offenbar auseinander.
Eine Tote und acht Verletzte bei heftigem Unfall
Eine 70 Jahre alte Autofahrerin ist bei einem Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Auto ums Leben gekommen. Bei dem Unfall auf der Bundesstraße 9 bei Kevelaer (Kreis Kleve) wurden zudem insgesamt acht Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die 70-Jährige stieß demnach aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Auto einer 31-Jährigen im Gegenverkehr zusammen. Trotz Reanimationsversuchen starb die ältere Fahrerin, die jüngere wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt.
Der Fahrer eines hinter der Verstorbenen fahrenden Großraumtaxis konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass sechs Fahrgäste und der Fahrer selbst laut Polizei verletzt wurden. Lebensgefahr besteht demnach nicht.
Deutsche ersteigern ikonischen Ferrari aus Kultserie "Magnum"
Bei einer Auktion im amerikanischen Palm Beach ist der legendäre Ferrari 308 GTS aus der US-Kultserie "Magnum" für 345.000 Dollar - umgerechnet knapp 300.000 Euro - versteigert worden. Den Zuschlag erhielten laut der "Bild"-Zeitung die deutschen Unternehmensberater Hagen und Daniel Walther. Der rote Sportwagen aus dem Baujahr 1979 war in der Erfolgsserie mit Tom Selleck das Fahrzeug des Privatdetektivs Thomas Magnum und gehört zu den bekanntesten Autos der Fernsehgeschichte.
Beide Brüder sind laut des Berichts seit ihrer Kindheit Fans der Serie. Hagen Walther trägt bis heute den Spitznamen "Higgins" - nach der Figur des strengen Verwalters, der Magnum in der Show das Anwesen und den Ferrari zur Verfügung stellt. "Mein Bruder konnte seinen eigenen Namen mit zwei oder drei Jahren nicht aussprechen", sagte Daniel Walther gegenüber "Bild". "Aber Higgins, weil er das in der Serie aufgeschnappt hatte. Seither nennen ihn viele so." 2014 gründeten die Brüder in Berlin eine Unternehmensberatung, die sie ebenfalls nach dieser Figur benannten.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser
Fünf Monate nach dem Tod einer vierköpfigen Familie aus Hamburg beginnt um 10.30 Uhr der Prozess in Istanbul. Die Eltern und ihre beiden Kleinkinder waren im November 2025 für einen Urlaub in die Türkei gereist. In ihrer Unterkunft erlitten sie laut einem medizinischen Gutachten Vergiftungen durch Insektizide. Vor Gericht stehen nun sechs Angeklagte. Fünf von ihnen sitzen derzeit in Untersuchungshaft: der Hotelinhaber, ein Rezeptionist, der Eigentümer der Schädlingsbekämpfungsfirma und dessen Sohn, sowie deren Mitarbeiter, der die Behandlung mit dem Insektizid durchgeführt haben soll.
Das wird sonst noch wichtig:
Bundesumweltminister Carsten Schneider eröffnet die zweitägige Konferenz "Petersberger Klimadialog" gemeinsam mit seinen Kollegen aus der Türkei und Australien.
Die Außenminister der EU-Staaten wollen bei einem Treffen in Luxemburg über die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten beraten.
Papst Leo XIV. wird zur letzten Station seiner elftägigen Afrika-Reise in Äquatorialguinea erwartet.
Die EU-Statistikbehörde Eurostat veröffentlicht Daten zu Kraftstoffpreisen im März 2026.
Die Bundestagsfraktionen kommen in Berlin zu ihren Sitzungen zusammen und geben Statements ab.
Der EuGH urteilt zu Ungarns restriktiven Gesetzen gegen Transpersonen.
Über alle Entwicklungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem Krieg zwischen den USA und dem Iran informieren wir Sie im entsprechenden Liveticker.
Soweit ein kurzer Überblick. Über alles Wichtige, was heute geschieht, halten meine Kolleginnen und Kollegen Sie auf dem Laufenden bei ntv.de. Mein Name ist Lukas Märkle und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten auf diesem Kanal.
Für Fragen, Anmerkungen und Feedback erreichen Sie mich unter lukas.maerkle(at)ntv.de
Starten Sie gut in den Tag!
"Da liegt er völlig falsch": Trump legt sich mit eigenem Minister an
US-Präsident Donald Trump widerspricht der Einschätzung seines Energieministers Chris Wright, dass die Benzinpreise in den USA möglicherweise erst im nächsten Jahr wieder unter drei US-Dollar pro Gallone fallen könnten (rund 2,55 Euro für knapp 3,8 Liter). "Nein, ich glaube, da liegt er falsch. Völlig falsch", zitiert das Portal "The Hill" den Republikaner aus einem Telefongespräch. Auf die Frage, wann er mit sinkenden Preisen rechne, sagte Trump demnach mit Bezug auf den Iran-Krieg: "Sobald das hier vorbei ist."
Wright hatte sich am Sonntag in einem CNN-Interview verhalten zur Frage geäußert, wann die Bürgerinnen und Bürger in den USA für Benzin wieder weniger als drei US-Dollar pro Gallone bezahlen würden. "Ich weiß nicht, ob das noch in diesem Jahr passieren kann. Es könnte auch erst nächstes Jahr so weit sein", antwortete er.
Schüsse bei geplantem Kampf in Park - Zwei Jugendliche tot
Schon wieder Tote bei Schusswaffen-Gewalt in den USA: Bei einem Schusswechsel in einem Park in Winston-Salem sind zwei Jugendliche getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei in dem Ort im US-Bundesstaat North Carolina teilte mit, dass sich am Montagmorgen (Ortszeit) eine geplante Auseinandersetzung unter jungen Menschen zu einer Schießerei entwickelt habe. Insgesamt seien sieben Personen von Kugeln getroffen worden.
Die beiden Todesopfer seien ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger, sagte Polizeichef William H. Penn Jr. bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Fünf weitere Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer. Hinweise deuten laut Polizei darauf hin, dass einige der Verletzten möglicherweise ebenfalls an der Schießerei beteiligt waren. Als Einsatzkräfte eintrafen, seien mehrere Menschen vom Tatort geflüchtet. Festnahmen gab es zunächst nicht.