Der Tag
4. Juni 2026
imageHeute mit Heidi Ulrich
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11:11 Uhr

Heusgen macht Merz für Pleite bei UN mitverantwortlich

Warum scheiterte Deutschlands Kandidatur für einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen? Als es darum ging, um Stimmen zu werben, könnte die Abwesenheit von Kanzler Friedrich Merz einen schlechten Eindruck hinterlassen haben, nimmt der frühere deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen an. Dem RBB sagt Heusgen: "Wenn 130 Staats- und Regierungschefs an der Generalversammlung teilnehmen und der deutsche Bundeskanzler nicht, wenn Österreich mit dem Bundespräsidenten, dem Bundeskanzler, der Außenministerin kommt und Deutschland mit dem unglaublich aktiven Außenminister, nur in Anführungsstrichen, dann widerspiegelt das etwas die Wertschätzung für die UNO."  Österreich und Portugal gewannen bei der Abstimmung gegen Deutschland.

Als mögliche weitere Ursache sieht Heusgen Deutschlands Unterstützung von Israel im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg. Kritiker halten der Bundesregierung vor, sich Vorwürfen anderer Staaten nicht angeschlossen zu haben, dass Israel völkerrechtswidrig vorgehe. Vertreter der Bundesregierung entgegneten, man habe Israel immer wieder zum Schutz der Zivilbevölkerung aufgerufen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Heusgen macht Merz für Pleite bei UN mitverantwortlich
10:40 Uhr

Tornado wütet in Rom und hinterlässt Spur der Verwüstung

Ein schweres Unwetter ist über die italienische Hauptstadt hinweggezogen und hat am Mittwoch für erhebliche Schäden gesorgt. Binnen weniger Minuten entwurzelte eine gewaltige Windhose Dutzende Bäume und beschädigte Gebäude sowie Autos. Die Windhose hatte sich aus einer Gewitterzelle gebildet und starke Regenfälle mit sich gebracht. Laut lokalen Medien wurde eine Person leicht verletzt

Tornado wütet in Rom und hinterlässt Spur der Verwüstung
09:47 Uhr

Totgeglaubter am Mount Everest "kroch den Berg hinunter"

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Dawa Sherpa hat überlebt. Sanitäter bringen ihn in ein Krankenhaus. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Ein sechs Tage lang auf dem Mount Everest vermisster und bereits für tot gehaltener Bergführer ist am Morgen wieder aufgetaucht. Sherpa Hillary Dawa sei in der Nähe des Basislagers entdeckt worden und in dieses zurückgekehrt, erklären Behördenvertreter. "Er kroch den Berg hinunter", sagt Pemba Sherpa, Leiter eines Reiseunternehmens, der die Rettungsmaßnahmen koordinierte. Ein Hubschrauber habe den Bergführer in ein Krankenhaus gebracht. Gestern hatte ein britischer Bergsteiger Dawas vermeintlichen Tod verkündet. Zusammen hätten sie zuvor den Gipfel erklommen. Rettungsteam suchten daraufhin nach dem Bergführer. Während der diesjährigen Klettersaison starben mindestens fünf Bergsteiger am Mount Everest.  

Totgeglaubter am Mount Everest "kroch den Berg hinunter"
09:09 Uhr

Forscher nehmen mutmaßlich Hitlers DNA unter die Lupe

Ein kleiner Stofffetzen mit einem Blutfleck soll neue Erkenntnisse über Adolf Hitlers Gesundheits- und Geisteszustand liefern. Ein Forschungsteam zeigt sich überzeugt, der Fetzen trage Spuren von Hitlers Blut und stamme von einem Sofa aus dem Führerbunker, auf dem sich der Diktator erschoss. Ein US-Soldat schnitt das Stoffstück heraus und brachte es in die USA, wie Erik Dorr erklärt, Kurator beim Gettysburg Museum of History. Die Forschenden glauben, in Hitlers Blut genetische Hinweise unter anderem auf ein erhöhtes Risiko für Autismus, eine mögliche bipolare Störung sowie auf das Kallmann-Syndrom gefunden zu haben. Bei der Hormonstörung wird wenig Testosteron gebildet. Dies kam unter anderem zu einem Mikropenis und geringem sexuellen Verlangen führen.

Eine Erklärung für die Gräueltaten wären die Krankheiten jedoch nicht. "Die allermeisten dieser Menschen tun nichts Böses. Das müssen wir im Hinterkopf behalten, damit es nicht zu einem Ungleichgewicht kommt. Man darf nicht alles auf die Genetik reduzieren, denn es gibt viele weitere Faktoren", sagt der Autismusforscher Baron Cohen von der Universität Cambridge. Bislang ist die DNA-Analyse des Forschungsteams zudem mit Vorsicht zu betrachten. Eine unabhängige Überprüfung steht noch aus. "Hitlers DNA - Das letzte Geheimnis des Diktators" ist am 04. Juni ab 21:05 Uhr bei ntv und ab dem 05. Juni in voller Länge bei RTL+ zu sehen.

Forscher nehmen mutmaßlich Hitlers DNA unter die Lupe
08:16 Uhr

Digital Natives sehnen sich von allen am meisten nach Offline-Zeit

Digital abschalten und sich stattdessen dem echten Leben widmen – das tun die Menschen hierzulande inzwischen häufiger. Laut der repräsentativen "Postbank Digitalstudie 2026" ist die private Internetnutzung zurückgegangen. Demnach verbringt die Bevölkerung im Schnitt 67,4 Stunden pro Woche im Netz. Das sind rund fünf Stunden weniger als in der Umfrage von 2025. Die unter 40-Jährigen, also vor allem Digital Natives, sind mit über 80 Stunden die Wochen am meisten online. Gleichzeitig verspüren sie mehr als andere Altersgruppen den Wunsch, online kürzerzutreten: 31 Prozent der unter 40-Jährigen planen, die private Internetnutzung weiter einzuschränken. Über alle Altersgruppen hinweg sind dies 17 Prozent. Die meistgenannten Gründe dafür sind, mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys zu haben, sowie sich im Alltag weniger ablenken zu lassen.   

Digital Natives sehnen sich von allen am meisten nach Offline-Zeit
07:41 Uhr

Weltbeste Tennisspielerinnen duellieren sich, Putin trifft auf Journalisten, verurteilter Kindermörder steht wieder vor Gericht - das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Das wird heute wichtig:

  • Inmitten seines Angriffskriegs gegen die Ukraine will Kremlchef Wladimir Putin beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg Fragen internationaler Journalisten beantworten.

  • Außenminister Johann Wadephul reist nach Mexiko-Stadt. Der Fokus der Gespräche liegt auf Wirtschaft.  

  • Der sogenannte Maskenmann, der in Deutschland bereits wegen dreifachen Kindsmordes verurteilt wurde, steht im französischen Nantes wegen des Mordes an einem zehnjährigen Jungen im Jahr 2004 vor Gericht.

  • Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über einen Teilabriss des hessischen Atomkraftwerks Biblis. Die Umweltorganisation BUND befürchtet, es könnte radioaktiv belastetes Material in die Umgebung gelangen und will per Klage verhindern, dass ein Kraftwerksblock abgerissen wird.

  • Tennis: Bei den French Open in Paris treffen im ersten Halbfinale am Nachmittag die Ukrainerin Marta Kostjuk und die Russin Mirra Andrejewa aufeinander, gefolgt vom zweiten Halbfinale zwischen der Polin Maja Chwalinska und der Russin Diana Schnaider.

  • Am Strand der dänischen Insel Anholt wird der als "Timmy" bekannte tote Buckelwal öffentlich obduziert, um die Todesursache zu klären.  

Mein Name ist Heidi Ulrich. Ich darf Sie im "Tag" nachrichtlich begleiten. Bei Fragen schreiben Sie mir gern an heidi.ulrich(at)ntv.de.

 

Weltbeste Tennisspielerinnen duellieren sich, Putin trifft auf Journalisten, verurteilter Kindermörder steht wieder vor Gericht - das wird heute wichtig
06:51 Uhr

Buckelwal wird vor Schaulustigen aufgeschnitten

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Vor rund drei Wochen wurde der tote Buckelwal angespült. (Foto: picture alliance/dpa)

Der vor Dänemark verendete Buckelwal wird nun auch öffentlich obduziert, nachdem das Tier bereits wochenlang durch die Medien ging. Schaulustige können im Laufe des Tages zusehen, wenn der Kadaver am Strand der dänischen Insel Anholt von Tierärzten und Forschenden untersucht wird. Dies soll etwa sechs Stunden dauern. Sie wollen rauszufinden, woran der Wal starb. Dieser war ab Ende März mehrfach vor der ostdeutschen Ostseeküste gestrandet. Alle Versuche, unter anderem von Privatleuten, ihn zu retten, scheiterten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Buckelwal wird vor Schaulustigen aufgeschnitten
06:13 Uhr

Shia LaBeouf wegen Körperverletzung verurteilt

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Der Schauspieler bei seiner Festnahme in New Orleans. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Die Gewalt-Nacht hat Konsequenzen für den Hollywood-Star: Shia LaBeouf ist zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das berichten US-Medien unter Berufung auf seine Anwältin. LaBeouf ist sei auferlegt worden, sich Programmen zur Aggressionsbewältigung und gegen Alkoholmissbrauch zu unterziehen. Zuvor habe er sich in drei Anklagepunkten der Körperverletzung schuldig bekannt, heißt es in den Berichten. Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, während des Karnevals im Februar zwei Männer vor einer Bar in New Orleans geschlagen zu haben. Auch soll er sie homophob beschimpft haben. LaBeouf wurde damals vorübergehend festgenommen worden, gegen Zahlung einer Kaution von 100.000 US-Dollar kam er später auf freien Fuß. Bekannt ist der Schauspieler unter anderem aus den Filmen "Transformers", "Bobby", "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" und "Wall Street: Geld schläft nicht".

Shia LaBeouf wegen Körperverletzung verurteilt