Harald Schmidt verschenkt seinen Jaguar
Entertainer Harald Schmidt hat kein Auto mehr. Er brauche keins mehr, sagt er. Seinen Jaguar ist er los. "Ich hab' den einem Bastler geschenkt, weil der war nicht mehr durch den TÜV zu kriegen. Ich hätte das nochmal finanziert, aber es gingen jetzt so die Zipperlein los." Der 69-Jährige fährt stattdessen mit Bus und Bahn. "Das ist super interessant, weil da höre ich sehr viele Gespräche hier in Köln", sagt er. "Ich wünsche mir, dass mich mal ein Grüner angreift wegen meiner CO2-Bilanz. Dann sage ich: "Junge, hier ist meine Bahncard!""
Informant führt deutsche Finanzermittler zu fast 400 Verdachtsfällen in Steueroasen
Der Datenträger eines Informanten zu Offshore-Steueroasen führt deutsche Finanzermittler zu 398 Verdachtsfällen. Ob und wie viele Steuern hinterzogen wurden, wird nun geprüft. Nordrhein-Westfalens Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität hatte die Kundendaten zu Offshore-Dienstleistern Ende 2025 von dem Informanten aufgekauft. Die Daten stammen von Offshore-Dienstleistern auf den Cayman Islands, in Dubai, Hongkong, Mauritius, Panama, Singapur und Zypern. "Die Firmen boten ihren Kundinnen und Kunden an, Auslandsgesellschaften in Niedrigsteuergebieten zu gründen", heißt es vom Finanzministerium in NRW. Der Verdacht: "Mit Hilfe dieser Strukturen sollte Vermögen vor dem deutschen Fiskus verschleiert und Steuerpflichten umgangen werden." Wer Einkünfte bisher verschwiegen hat, "sollte die Möglichkeit einer Selbstanzeige ernsthaft prüfen", sagt NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk.