Der TagEinbruch in Sparkasse bei Heilbronn: Verteidiger weist Vorwürfe zurück
Bei ihrem Beutezug räumten die Täter fast 80 Schließfächer aus. Von der millionenschweren Beute fehlt bis heute jede Spur. Mehr als ein Jahr nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Güglingen südwestlich von Heilbronn steht ein weiterer Verdächtiger vor Gericht. Dessen Verteidiger weist die Vorwürfe gegen seinen Mandanten zurück. Es gebe keine Beweise, dass der 23-Jährige die Taten begangen habe, sagt er. Die Vorwürfe würden "einzig und allein" auf den Aussagen eines ehemaligen Auszubildenden der Bank beruhen. Es gebe weder Chatverläufe noch Telefonate und auch die Beute sei nicht zu finden. Der frühere Mitarbeiter soll den Tätern die Zahlenkombination für den Tresorraum geliefert haben, sowie einen Grundriss und Bildmaterial. Der Ex-Mitarbeiter wurde letzten Monat zu einer Jugendstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt.