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Der TagErlitt schwere Verletzungen - Brandenburger Elch Bert ist tot

24.09.2026, 14:29 Uhr

Deutschlands wohl bekanntester Elch ist tot. Das Tier namens Bert verendete am vergangenen Wochenende infolge schwerer innerer Verletzungen, wie die Hochschule für nachhaltige Entwicklung im brandenburgischen Eberswalde mitteilte. Die Ursache lasse sich nicht eindeutig feststellen. Bert war einst aus Polen eingewandert und streifte jahrelang durch Brandenburg, wo ihn Forscher über einen GPS-Halsbandsender verfolgten. Der Elch wurde zehn Jahre alt. Zum Zeitpunkt seines Tods hielt sich der Elch, wie bereits in den vergangenen Jahren, während der Brunftzeit auf einer Rinderweide auf. Dort war es den Angaben zufolge in der Vergangenheit vereinzelt zu Kontakten mit Rindern gekommen. Gleichzeitig hielt sich in den Tagen vor Berts Tod ein weiterer Elchbulle in seinem Streifgebiet auf. Begegnungen zwischen Elchbullen können während der Brunft demnach mit körperlichen Auseinandersetzungen einhergehen.

Ab Samstagmorgen registrierten die Wissenschaftler keine Ortsveränderungen des Elchs mehr. Tags darauf übermittelte sein GPS-Halsbandsender schließlich ein Signal, das auf seinen Tod hindeutete. Der Elchkadaver wurde daraufhin geborgen und am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin untersucht.

Quelle: ntv.de