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Der TagHirnfressende Amöbe: Sechs Seen in mexikanischer Touristenregion betroffen

15.10.2026, 22:16 Uhr

Der mexikanische Bundesstaat Yucatán ist bekannt für seine Strände, Cenoten und Maya-Ruinen. Nun wurden allerdings sechs Seen gesperrt, nachdem dort die sogenannte hirnfressende Amöbe nachgewiesen wurde. 

Wie das Gesundheitsministerium von Yucatán mitteilte, untersuchten die Behörden nach einem Todesfall durch den Einzeller Naegleria fowleri das Wasser in sechs der neun Seen in dem bei Touristen beliebten Bundesstaat. Im September hatte sich ein Wasserski-Lehrer mit der Amöbe infiziert und war gestorben.

Bei den gesperrten Gewässern handelt es sich den Angaben zufolge um künstliche Seen, die in Luxuswohnanlagen und Einkaufszentren zu Freizeitzwecken - etwa Wasserski, Kajakfahren oder Stand-up-Paddling - angelegt wurden.

Quelle: ntv.de