Der TagItaliens Behörden machen sich stark für mehr Gratis-Strände
An Italiens Stränden gehen die Behörden strenger gegen illegale Bauten vor. In Ostia, dem Stadtstrand der Hauptstadt Rom, wurden mehrere privat betriebene Strandbäder auf Anweisung der Stadtverwaltung geschlossen. Mitten in der Hochsaison werden derzeit zwei kommerzielle Bäderbetriebe abgerissen. An deren Stelle soll ein öffentlicher Strand entstehen, der für alle frei zugänglich und kostenlos ist. Auch in anderen Regionen wie Ligurien und Apulien gibt es solche Bestrebungen.
Entlang von Italiens 7500 Kilometer Mittelmeerküste gibt es Tausende privat betriebene Bäder, die Liegen und Schirme vermieten - eine über Jahrzehnte gewachsene Tradition. Aktuell liegt die Durchschnittsmiete für zwei Liegen und Schirm bei etwa 40 Euro pro Tag. Jetzt jedoch gehen die Behörden in mehreren Regionen dagegen vor, dass man nur ans Meer gelassen wird, wenn man dafür bezahlt. Zudem sorgt für Ärger, dass hohe Zäune und Mauern vielerorts den Zugang versperren.