Der TagPolizei geht gegen Schrottsammler in Flutgebieten vor
Neben der Verzweiflung um ihr zerstörtes Hab und Gut und dem Wiederaufbau ihres Heims haben viele Flutopfer nun auch noch mit Schrottsammlern zu kämpfen. Gegenstände, die zum Trocknen auf der Straße stehen, würden einfach mitgenommen, wie der "Spiegel" berichtet. So erzählt der Polizist Marcel Dilling aus dem Märkischen Kreis der Zeitung, es käme vermehrt vor, dass "drei Personen aus dem Auto hüpfen", die Sachen in den Laderaum werfen und verschwinden. Dilling macht im Interview zwar deutlich, dass es sich nicht um Plünderer, "sondern um Schrottsammler" handelt, dies aber trotzdem Diebstahl ist.
Die Beamten hätten in den vergangenen Tagen vermehrt Anzeigen geschrieben. Viele Schrottsammler kämen extra aus dem Ruhrgebiet, erklärt er dem "Spiegel" weiter. Oft seien sie der Annahme, bei den Gegenständen handele es sich um Müll. Das sei jedoch oft nicht der Fall. Zudem brauche man als Müllsammler eine Genehmigung, welche die meisten nicht vorweisen können.