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Der TagProteste und Plünderungen: Jetzt wird in Südafrika sogar das Mehl knapp

16.07.2021, 10:48 Uhr

Nach den tagelangen Protesten und Plünderungen in Teilen Südafrikas verschärfen sich dort die Versorgungsengpässe. Ein Problem sei die Sperrung wichtiger Transportrouten, warnten Verbraucherorganisationen. Selbst das Mehl für die Bäckereien werde knapp. Raffinerie-Schließungen in Durban im Südosten des Landes führten zu langen Schlangen vor den wenigen geöffneten Tankstellen.

Die Regierung warnte vor Hamsterkäufen und erließ vorübergehend ein Verbot, Benzin in Kanistern zu kaufen. Kurz vor dem Eintreffen von Präsident Cyril Ramaphosa in der dortigen Provinz KwaZulu-Natal gab es auch in der Nacht zu Freitag Berichte über vereinzelte Übergriffe.

Begonnen hatten die Krawalle als Proteste gegen die Inhaftierung des aus KwaZulu-Natal stammenden Ex-Präsidenten Jacob Zuma. Der musste vor einer Woche eine 15 Monate lange Haftstrafe wegen Missachtung der Justiz antreten.

Quelle: ntv.de