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Der TagSebastian Kurz erwartet Anklage in Ibiza-Affäre - Will trotzdem Kanzler bleiben

26.07.2021, 08:32 Uhr

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz rechnet mit einer Anklage der Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs der Falschaussage vor dem Ibiza-Untersuchungsausschuss. "Das kann leicht sein", sagt Kurz in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen" über eine mögliche Anklage. Er könne jedoch auch nach wiederholter Lektüre der Vorwürfe "nach wie vor nicht erkennen, wo ich etwas Falsches gesagt hätte".

Er wisse, was er in seinem Leben getan habe, und was er nicht getan habe, betont der österreichische Kanzler. "Und ich habe definitiv immer vorsätzlich die Wahrheit gesagt". Die Frage, ob er als Angeklagter Bundeskanzler bleiben könne, beantwortet Kurz mit: "Ja selbstverständlich!" Die Opposition hatte Kurz vorgeworfen, die Abgeordneten im Ibiza-Ausschuss belogen zu haben. Konkret geht es nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA um die Frage, ob Kurz in die Nominierung eines Vertrauten für den Chefposten der staatlichen Beteiligungsgesellschaft ÖBAG eingebunden war.

Quelle: ntv.de