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Der TagVerfassungsschutz hat rechtsextreme "Identitäre" im Visier

30.05.2016, 07:40 Uhr

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Die "Identitäre Bewegung" lehnt die offene Gesellschaft ab. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Verfassungsschutz hat die radikal rechte Identitäre Bewegung (IB) ins Visier genommen, die Einwanderung aus anderen Kulturen strikt ablehnt. "Einige Landesämter schauen sich die Identitären inzwischen genauer an, weil dort die Schwelle für eine Beobachtung erreicht ist", zitiert die "Rheinische Post" den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. "Wir haben festgestellt, dass sie in verschiedenen Bundesländern von reinen Internetaktivitäten zu Verabredungen im realen Leben übergegangen sind."

Die Bewegung will Deutschlands Identität gegen Masseneinwanderung bewahren und versteht sich als "metapolitischer und aktivistischer Arm der neuen Rechten". Die IB setzt auch auf "körperliche Ertüchtigung" in sogenannten "Sommerlagern" und sieht sich "am Beginn einer Zeitenwende". Im Internet wirbt sie um "die Mitarbeit von jungen, klugen und opferbereiten Aktivisten", die willens seien, "ihre Heimat zu erhalten und zu verteidigen".

Quelle: ntv.de