Der TagWas heute wichtig wird
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
vor 45 Jahren wurde aus einer Protestbewegung, einem Zusammenschluss von Anti-AKW-Gruppen, der Friedensbewegung, Fraueninitiativen und der Studentenbewegung, eine Bundespartei. Die Grünen holten bei der Bundestagswahl im Herbst 1980 zwar nur 1,5 Prozent und zogen nicht in den Bundestag ein, aber die Geschichte der Grünen - auch später in Regierungsverantwortung - dauert bis heute an. Wird das nach dem 23. Februar wieder so sein? Man fühlt es vielleicht noch nicht so richtig, aber in wenigen Wochen wird ein neuer Bundestag gewählt. Auch der erste Termin in unserem Kalender hat mit der Wahl zu tun:
Der Bundeswahlausschuss entscheidet in einer zweitägigen öffentlichen Sitzung heute und morgen über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl. 56 Parteien und politische Vereinigungen hatten fristgerecht bei der Bundeswahlleiterin Anträge gestellt.
Nur noch eine Woche mit Joe Biden an der Spitze der USA: Eine Woche vor seinem Ausscheiden aus dem Amt will der US-Präsident ab 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) in einer Grundsatzrede die außenpolitischen Errungenschaften seiner Amtszeit darlegen.
Treffen der Verteidigungsminister in Warschau: Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD berät mit Amtskollegen aus Polen, Frankreich, Italien und Großbritannien über den weiteren Kurs. Die Treffen im Fünfer-Format wurden nach dem Wahlsieg Donald Trumps eingerichtet.
Politiker im Wahlkampfmodus: Sechs Wochen vor der Bundestagswahl will Christian Lindner in Lüneburg, Bremen und Oldenburg für die Liberalen werben. Kanzler Olaf Scholz von der SPD wird in NRW erwartet, Friedrich Merz von der CDU spricht bei der CDA-Betriebsrätekonferenz in Bochum und Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen wohnt der "Pitch Night" in Karlsruhe bei.
Das "Unwort des Jahres" 2024 wird am Morgen von einer Jury in Marburg bekannt gegeben. Bis knapp zwei Wochen vor Einsendeschluss gingen mehr als 2.800 Vorschläge ein, erneut deutlich mehr als im Vorjahr.
Die Lufthansa will den wichtigen ersten Schritt zur Übernahme der italienischen Staatsairline Ita vollziehen.
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Ihre Johanna Ohlau