Der TagWeltretten selbstgemacht: Es muss nicht immer Auto sein
30 Prozent der CO2-Emissionen in Europa entfallen auf den Verkehr und davon wiederum mehr als die Hälfte auf den Autoverkehr. Die Zahlen stagnieren auf schlechtem Niveau. Kein Wunder: Gerade auf dem Land ist ein Leben ohne Auto für die meisten nicht mehr möglich. Berufspendler sind auf individuelle Mobilität angewiesen. Dennoch gibt es Möglichkeiten, zumindest weniger Auto zu fahren.
Wer zum Beispiel sein Fahrrad immer in Schuss hält und sich gute Regenkleidung kauft, nutzt das Rad auch eher bei schlechtem Wetter. Der Markt für Fahrradanhänger und Lastenräder, ob mit oder ohne Elektroantrieb, erlebt enorme Zuwachsraten. Inzwischen ist für jeden etwas dabei und Erledigungen können eher auch einmal ohne Auto gestemmt werden.
Je mehr dann das Auto steht, desto mehr lohnt es sich, es per privatem Carsharing zu teilen. Anbieter wie Drivy, Get-a-way, Turo und Snappcar kümmern sich um die Versicherung und die Vermittlung. Wer dank Fahrrad und Öffentlichem Nahverkehr kein eigenen Auto hat, kann sich so günstig und flexibel ein Auto mieten. Je weniger Autos insgesamt gebraucht werden, desto Rohstoffe werden gespart und desto mehr Platz wird frei in den Innenstädten.
Erfahren Sie hier mehr darüber, was Sie ganz persönlich als Verbraucher tun können, um die Welt jeden Tag ein Stück besser zu machen.
Am heutigen Montag sendet n-tv übrigens um 16.30 Uhr das News Spezial "Nachhaltigkeit - Packen wir's an!" mit dem Themenschwerpunkt Plastik.