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Der TagZehntausende Beschäftigte der Autoindustrie protestieren gegen "Kahlschlag"

21.09.2026, 17:38 Uhr
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Zahlreiche Beschäftigte des VW-Werks in Zwickau und Zulieferer in der Region bangen um ihre Jobs. (Foto: picture alliance/dpa)

Vor allem der Jobabbau in ihrer Branche und mögliche Werkschließungen treiben sie um: Bundesweit haben Zehntausende Beschäftigte gegen einen "Kahlschlag" in der Autobranche protestiert. Unter anderem zogen Beschäftigte vor die Zentralen der großen Autobauer in Wolfsburg, Stuttgart, Ingolstadt und München, sowie vor Werke von Zulieferern. "Leute rausschmeißen wird die Wirtschaft nicht retten", sagt IG-Metall-Chefin Christiane Benner. Nur mit Innovationen und mutigen Investitionen in neue Produkte, Technologien und Standorte könne es für die deutsche Autoindustrie wieder nach oben gehen. 

Der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie kritisiert wiederum die Gewerkschaft. Diese überziehe die Autokonzerne mit "im höchsten Maße unsachlichen und polemischen Vorwürfen", sagt Hauptgeschäftsführer Oliver Barta. Deutschland habe ein "veritables Kostenproblem" und um dies zu ändern, sei "kluges und entschlossenes Handeln von Politik und Sozialpartnern gefragt". 

Quelle: ntv.de