Leben

Podcast "Ditt & Datt & Dittrich" Wie wir unser inneres Kind heilen können

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Unser inneres Kind will umarmt werden.

(Foto: picture alliance)

Wie wir agieren, steht in Zusammenhang mit dem Zustand unseres inneren Kindes. Jeder hat es in sich, es beeinflusst bewusst oder unbewusst unser Leben. Im Podcast hören Sie, warum wir uns mehr um unser inneres Kind kümmern müssen, wenn wir besser verstehen wollen, wer wir sind.

Werden Sie schnell wütend oder sind aufbrausend? Sind Sie konfliktscheu oder haben das Gefühl, unschöne Erfahrungen aus der Kindheit legen sich wie ein Schatten auf die Gegenwart? Wie wir als Kind die Welt kennengelernt haben, sagt viel darüber aus, wie wir als Erwachsene durchs Leben gehen. Haben wir beispielsweise in der Kindheit Kränkungen erfahren, kann dies Einfluss darauf haben, wie wir heute mit Problemen umgehen. Haben unsere Eltern gesagt, dass sie uns lieben? Waren die Großeltern herzlich und nahmen uns in den Arm? Erinnern wir uns gern an die Vergangenheit oder schieben wir den Gedanken daran lieber ganz weit weg? All diese Emotionen und wie wir damit umgehen, hängen unweigerlich mit unserem inneren Kind zusammen. Wir alle haben dieses innere Kind in uns.

Ditt & Datt & Dittrich

"Ditt & Datt & Dittrich" - das ist der Podcast von ntv Kolumnistin Verena Maria Dittrich und ihrem Hausmeister Ronny direkt aus Berlin-Pankow. Jede Woche sprechen die beiden über ein neues spannendes Thema aus der Unterhaltung, Politik oder dem Leben. Mal humorvoll und mit Gästen, mal über Dinge, die schmerzen - doch immer aus dem Herzen.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Ditt & Datt & Dittrich" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Unsere heutigen Erfahrungen und Überzeugungen resultieren oft aus den Erfahrungen unserer ersten Lebensjahre. Sie sitzen tief im emotionalen Gedächtnis. Menschen, die in ihrer Kindheit beispielsweise traumatische Erlebnisse hatten, sei es, weil Mutter oder Vater vielleicht die Familie verließen, oder weil einem Elternteil die Hand ausgerutscht ist: Diese Erinnerungen codieren unsere emotionale Festplatte. Warum und wie wir in gewissen Situationen agieren, hängt auch mit unseren Eltern zusammen.

Der Schlüssel liegt im Verzeihen

Der strenge Vater oder die Mutter, die nur schwer Gefühle zeigen konnte: All diese Erinnerungen mögen wahr sein, aber sie engen uns auch ein, weil sie auch heute noch unsere Gefühle und unser Handeln beeinflussen. Was wir dagegen tun können? Sich dem eigenen inneren Kind zuwenden, in den Dialog mit ihm treten. Und nein, das müssen natürlich keine lauten Selbstgespräche sein. So sagt beispielsweise Michael Mary, Autor des Buches "Frieden schließen mit dem Kind in uns", dass der Umgang mit dem inneren Kind die Möglichkeit bietet, "sich von den Lasten der Vergangenheit zu befreien."

In der aktuellen Folge von "Ditt & Datt & Dittrich" sprechen Verena Dittrich und Ronny Rüsch über prägende Erfahrungen in der Kindheit und wie sie es geschafft haben, sich nicht nur mit ihrem inneren Kind zu versöhnen, sondern in eine liebevolle Interaktion mit ihm zu treten. Denn der Schlüssel liegt nicht nur darin, zu verstehen, warum man in gewissen Situationen so oder so handelt, der Schlüssel liegt vor allem im Verzeihen. Oder wie Rüsch sagt: "Das Auseinandersetzen mit seiner eigenen Vergangenheit und auch mit der Vergangenheit der Eltern hilft einem, zu erkennen, wer man ist. Vergeben bedeutet nicht Vergessen. Wer sein inneres Kind in den Arm nimmt und es tröstet, wenn es Kummer hat, der hilft in erster Linie sich selbst."

Warum wir mehr mit unserem inneren Kind kommunizieren sollten, hören Sie in dieser Folge von "Ditt & Datt & Dittrich".

Quelle: ntv.de

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