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Wieder was gelernt Kann Bloomberg die US-Wahlen kaufen?

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(Foto: REUTERS)

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Nach den Vorwahlen in den ersten drei US-Bundestaaten ist Bernie Sanders klarer Favorit auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Die größte Prüfung für den Senator von Vermont kommt aber noch: Er muss den Angriff des schwerreichen Multimilliardärs Michael Bloomberg abwehren, der erst am 3. März, dem Super Tuesday, in den Vorwahlkampf eingreift.

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Bloomberg hat im Wahlkampf einen großen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz: Der frühere Bürgermeister von New York schwimmt im Geld und hat Fernsehen und Internet mit seinen Wahlkampf-Spots überschwemmt. Rund 400 Millionen Dollar hat der 78-Jährige bereits aus eigener Tasche investiert. Bloomberg versucht, die Kandidatur nur mit dem Faktor Geld für sich zu entscheiden, sagt Politikwissenschaftler Christian Lammert von der Freien Universität Berlin:

"Das ist kurios mit Michael Bloomberg in diesem Vorwahlkampf, weil alle Demokraten gesagt haben, sie wollen gegen das große Geld in der Politik sein. Sie kritisieren ja auch Trump als Multimilliardär und als jemanden, der nicht weiß, welche Interessen die Mittelklasse und die unteren Einkommensgruppen haben. Und jetzt kommt Michael Bloomberg, der noch viel reicher ist als Donald Trump, steigt in diesen Wahlkampf ein und versucht nur mit großem Geld zu gewinnen. Das ist ein Glaubwürdigkeitsproblem für die Demokratische Partei."

Bloomberg polarisiert, trotzdem hoffen viele Wähler, dass der Milliardär die Vorwahlen gewinnt. Denn Bloomberg ist überzeugter Kapitalist, Sanders nicht. Warum das im Kampf gegen Trump ein Problem wäre, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Welche Agenda verfolgt das Coronavirus? Wie schlafen wir richtig? Macht ein Kakao-Kartell unsere Schokolade teurer? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de, sks