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Wieder was gelernt Kreuzfahrt-Branche kämpft gegen dreckiges Image

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(Foto: imago images / A. Friedrichs)

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Heute Barcelona, morgen Mallorca und auf dem Weg dorthin lassen wir uns an Deck die Sonne auf den Bauch scheinen. Kreuzfahrten werden immer beliebter. Die Branche selbst sagt, das liege an einem Imagewandel: Mittlerweile gebe es Kreuzfahrten für alle und die seien sogar umweltfreundlich. Aber Umweltverbände halten selbst die saubersten Kreuzfahrtriesen für Dreckschleudern.

Darum geht es in einer neuen Ausgabe von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Knapp 29 Millionen Menschen haben letztes Jahr eine Kreuzfahrt gemacht, steht in einer Statistik des Kreuzfahrtverbands Clia. Darunter waren auch gut zwei Millionen Deutsche. Grund für den Kreuzfahrt-Boom sei auch ein Imagewandel, sagte uns Clia Deutschland-Chef Helge Grammerstorf:

"Das Image der alten Leute und dass man sich sehr oft am Tag umziehen und sogar essen muss, hat die Kreuzfahrt längst abgelegt. Im Gegenteil, der Unterhaltungsfaktor auf den Schiffen ist besonders hoch."

Allein zum Weltverband Clia gehören 300 Kreuzfahrtschiffe. Damit sind wir beim großen Problem der Branche: Je mehr Schiffe über die Weltmeere fahren, desto mehr Treibstoff wird verbraucht. Schweröl, genauer gesagt. Damit fahren fast alle Kreuzfahrtschiffe, kritisiert Sönke Diesener vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu):

"Schweröl ist das, was übrig bleibt in der Raffinerie, wenn man aus dem Rohöl das Benzin, den Diesel und das Kerosin herausgeholt hat. Dann bleibt eine dicke, zähflüssige Masse übrig und die wird auf den Schiffen aufgeheizt, damit sie überhaupt erstmal flüssig wird und dann im Motor verbrannt."

Wie die Branche grüner werden will, hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt". Alle Folgen finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Deezer, iTunes, Soundcloud und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Nehmen Sie die URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

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Quelle: n-tv.de, sks

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