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Podcast zu Zecken Blutsauger mit Zement im Speichel

Eine Zecke sitzt auf einem Blatt. Foto: Patrick Pleul/Archiv

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

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Sie sind klein, ziemlich durstig und sie lauern überall. Wer sie einmal hat, wird sie nur schwer wieder los. Aber Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Sie können uns krank machen.

In dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt" erfahren Sie, wo die kleinen Blutsauger leben, welche Tricks sie anwenden und wie wir uns vor ihnen schützen können. Lesen Sie hier einen kleinen Auszug.

Wenn die Sonne scheint, sind wir viel draußen unterwegs, machen ein Picknick im Grünen, einen Waldspaziergang oder grillen im Park. Aber egal, wohin wir gehen, die Zecken sind meistens schon da. In unseren Breiten fühlen sie sich fast überall wohl, in der Stadt und auf dem Land, erklärt der Zeckenexperte Jochen Süß:

"Überall gibt es Zecken. An Feld-, Wiesen- und Waldrändern und im Wald. Etwas weniger in reinen Nadelwäldern und in Regionen, wo Trockenrasenstandorte sind. Aber in Buchenwäldern, Eichenwäldern, Mischwäldern, da haben sie es optimal." 

Zecken werden aktiv, sobald das Thermometer mehr als sieben Grad Celsius anzeigt. Sie mögen es warm und feucht. Erst wenn die Sonne knallt und es richtig trocken ist, ziehen sie sich zurück. Bis dahin lauern sie auf einen geeigneten Wirt, um Blut zu saugen. Das können Wild- und Haustiere sein oder eben Menschen. 

Zecken brauchen das Blut, um sich zu entwickeln. Damit sie ungestört saugen können und während einer Blutmahlzeit nicht herunterfallen, haben sie clevere Strategien entwickelt, die Experten faszinieren. Doch sie übertragen auch zwei gefährliche Krankheiten: Die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

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Jochen Süß erforscht seit 30 Jahren Zecken und von Zecken übertragene Krankheiten.

(Foto: Brehm-Gedenkstätte, Roland Horn)

Welche Tricks die Zecken beim Saugen anwenden und was wir tun müssen, wenn wir gestochen werden, erfahren Sie im Podcast.

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Quelle: n-tv.de, jwa