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Wieder was gelernt So klappt die Amtsenthebung von Trump

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(Foto: picture alliance/dpa)

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In den USA zögern die Demokraten noch mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump. Sie fürchten eine Schlammschlacht mit geringen Aussichten auf Erfolg. Sonderermittler Robert Mueller soll die Stimmung kippen mit seiner öffentlichen Aussage zum Russland-Bericht. 

Wie das Impeachment ablaufen würde und warum die Spitzen-Demokraten Trump bisher gar nicht aus dem Amt werfen wollen, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Fast zwei Jahre hat Robert Mueller als Sonderermittler untersucht, ob und wie Donald Trump und dessen Team im Wahlkampf mit Russland zusammengearbeitet haben. Öffentlich hat der frühere FBI-Chef seine Ermittlungen in dieser Zeit nie kommentiert. Das ändert sich am 17. Juli: Auf Vorladung der demokratischen Partei sagt er im US-Kongress öffentlich zu seinem Bericht aus.

Das Ziel ist klar: Die Demokraten wollen Trump bloßstellen und herausfinden, ob die Bevölkerung hinter einem Amtsenthebungsverfahren stünde. Die Mehrheit ist derzeit nämlich dagegen, hat uns Andreas Etges gesagt. Er ist Historiker am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München.

"Die Demokraten erhoffen sich durch die Anhörung keine neuen Erkenntnisse. Aber mit Robert Mueller gäbe es eine neue Medienöffentlichkeit für das, was tatsächlich in dem Bericht steht. Der spricht Trump eben nicht frei, sondern gibt eine ganze Menge Hinweise, wo man untersuchen könnte und eigentlich auch untersuchen sollte. Die Hoffnung ist, dass die Aussage die amerikanische Öffentlichkeit in Richtung Impeachment bewegt."

Erzielt die Mueller-Aussage die gewünschte Wirkung, muss Nancy Pelosi entscheiden, ob sie das Amtsenthebungsverfahren einleitet. Sie ist die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, damit aktuell die mächtigste Politikerin der Demokraten und bisher gegen das Impeachment - obwohl sie überzeugt ist, dass Trump unter normalen Umständen ins Gefängnis gehört. Warum sie Bill Clinton als eine Warnung betrachtet und welche Rolle Fox News spielt, hören Sie in dieser Ausgabe von "Wieder was gelernt".

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de

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