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"Die Stunde Null" Startups bauen Corona-App für Deutschland

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Die neue Tracing-App soll in ganz Europa einsetzbar sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Weg aus der Krise wird konkreter, einzelne Länder lockern bereits die Maßnahmen zur Virus-Bekämpfung. Auch in Deutschland tut sich was: Delivery Hero, N26 und andere Tech-Firmen entwickeln eine App, mit denen Menschen wissen, ob sie Kontakt zu Infizierten hatten. Was taugt diese Software?

Deutschland plant die behutsame Öffnung nach dem Shutdown. Wie aber sollen Schulen und Geschäfte wieder öffnen? Brauchen wir jetzt alle Masken und eine App, die unsere Bewegungen verfolgt?

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Ramin Niroumand litt selbst am Coronavirus.

(Foto: Finleap)

Genau an solch einer App baut derzeit eine Allianz von deutschen Startups und Tech-Unternehmen, darunter der Lieferdienst Delivery Hero, die Bank N26 und die Berliner Fintech-Gründerschmiede Finleap. Statt Geotracking, wie in einigen anderen Ländern, benutzt die Initiative "Gesund zusammen" Bluetooth. Diese datenschutztransparente Technologie soll sich in Europa durchsetzen.

Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar spricht in dieser Folge mit dem Finleap-Chef Ramin Niroumand, der erstmals berichtet, dass er selbst das Covid19-Virus hatte. "Wir wollen ein Ökosystem im Kampf gegen Corona bauen", sagt Niroumand, der einer der wichtigsten Köpfe der deutschen Fintech-Szene ist. Die App soll so schnell wie möglich - wahrscheinlich noch im April - auf den Markt kommen. Entwickler, Geld und Reichweite werden von den Mitgliedern der Initiative beigesteuert. Niroumand erklärt, was die App kann - und warum er Hoffnung für Deutschland hat.

Wie verändert der Corona-Schock unser Leben? Was kommt danach? Und welche Auswege gibt es? Der Capital-Podcast "Die Stunde Null – Deutschlands Weg aus der Krise" stellt diese Fragen den Menschen, die durch die Krise steuern: Unternehmern, Wissenschaftlern, Managern, Philosophen und Ökonomen.

Quelle: ntv.de