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Ja. Nein. Vielleicht. Whistleblower - EU schützt Informanten

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(Foto: dpa)

Wenn irgendwo etwas schiefläuft, wird das oft geheim gehalten, auch wenn die Öffentlichkeit ein großes Interesse daran hat, dass Missstände offengelegt werden. Ein Beispiel ist der Abgas-Skandal bei Volkswagen: Viele Menschen bei VW müssen von den Abgas-Manipulationen gewusst haben. Es gab sogar ein internes Hinweissystem. Trotzdem hat keiner gepetzt.

Was hindert Menschen daran, Missstände der nationalen Sicherheit, Betrug oder Gefährdung von unschuldigen Menschen anzuzeigen? Warum halten sie oft dicht und sagen nichts? Und was kann man tun, um sie zu motivieren?

Verhaltensökonomin Verena Utikal und Klaus-Ulrich Schmolke, Professor für Bürgerliches Recht an der FAU Erlangen, diskutieren im zweiten Teil dieser Doppelfolge über den Hinweisgeberschutz der EU, der Whistleblower besser schützen soll. Wie soll das genau aussehen, und können sich Informanten in Zukunft tatsächlich gut auf die EU verlassen, wenn sie Missstände aufdecken wollen? Klaus-Ulrich Schmolke erklärt, welche Potenziale und Probleme es mit dem neuen Hinweisgeberschutz gibt und ob die Richtlinie ein Erfolg ist.


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Im "Ja. Nein. Vielleicht."-Podcast erklärt Verhaltens- und Entscheidungswissenschaftlerin Verena Utikal mit ihren Gästen, wie Entscheidungen funktionieren, warum wir uns damit oft schwertun und wie leicht wir uns manipulieren lassen. Ihr erfahrt das Neueste aus der Entscheidungsforschung und bekommt wertvolle Tipps und Tricks für alle Lebenslagen.

Anmerkung: Diese Folge von "Ja. Nein. Vielleicht." wurde vor der Corona-Krise aufgezeichnet.

Quelle: ntv.de, jwa