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Wieder was gelernt Deutsche Skigebiete leben von Kunstschnee

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(Foto: imago/Arnulf Hettrich)

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Skischuhe an, Stöcke in die Hand, Brille und Helm auf, ab auf die Piste. Sieben bis acht Millionen Deutsche fahren laut deutschem Skiverband regelmäßig Ski. Allerdings sind Wintersportler immer häufiger auf Kunstschnee unterwegs.

Warum, hören Sie in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Die Saison beginnt in den meisten Skigebieten Anfang Dezember und endet erst Anfang Mai. Besonders voll sind die Skilifte rund um Weihnachten und Silvester. Aber nicht nur dann bieten Skipisten-Betreiber Schneegarantien. Das hat zur Folge, dass massenhaft Kunstschnee eingesetzt wird. Wir haben mit Jörn Homburg, Marketingleiter der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, darüber gesprochen.

"Unser Kunstschnee wird aus Wasser und Strom produziert. Das heißt, wir pumpen Schnee aus Schneiteichen, die über die Sommermonate durch natürlichen Zulauf gefüllt werden, zu den Erzeugern. Dort wird dann Wasser mit Luft vermischt und dadurch wird dann der Schnee erzeugt."

Die Kunstschnee-Produktion hat allerdings einen schlechten Ruf. Umweltschützer beklagen den hohen Stromverbrauch und dass das Wasser, welches im Sommer in den Speicherteichen gesammelt wird, der Natur fehlt. Außerdem verändert Kunstschnee die Zusammensetzung des Bodens, da er eine andere Struktur besitzt als natürlicher Schnee.

Was Jörn Homburg dem entgegensetzt, hören Sie im Podcast.

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Quelle: ntv.de, sks