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Wieder was gelernt Wo verkauft man gestohlene Diamanten?

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(Foto: REUTERS)

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Es war ein Einbruch wie in einem Film: Diebe stehlen aus dem Grünen Gewölbe in Dresden historische Schmuckstücke von unschätzbarem Wert. Viele sind mit Hunderten Diamanten besetzt. Aber wie macht man solche Schätze eigentlich zu Geld?

Darum geht's in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Elf historische Schmuckstücke haben Diebe aus dem Grünen Gewölbe in Dresden gestohlen. Unter anderem fehlt ein historischer Degen, Hutschmuck und eine Schuhschnalle. Sie alle sind mit Dutzenden, manche sogar mit Hunderten Diamanten besetzt. Der größte wiegt fast 50 Karat.

Wie viel dieser Stein wert ist, wissen wir nicht genau. Die gestohlenen Diamanten sind nie nach heutigen Kriterien begutachtet und untersucht worden. Das hat uns Dieter Hahn gesagt. Er ist Inhaber der gleichnamigen Diamantschleiferei in Rheinland-Pfalz, der ältesten Deutschlands.

"Bei Diamanten haben wir das System der vier C: Carat, Color, Clarity und Cut. Also, Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff. Das sind die vier Bewertungskriterien für geschliffene Diamanten. Nach diesen vier Kriterien würden die gestohlenen Steine nicht sehr hoch bewertet, weil sie mit alten Mitteln geschliffen wurden. Heute gibt es modernere Hilfsmittel, damit kann man einen Diamanten exakt so schleifen, dass er die volle Lichtbrechung erreicht. Aber dazu müssen die Steine nach genau vorgegebenen Proportionen, sprich Winkeln, geschliffen werden."

Wir wissen also, dass die Steine einzeln nicht so viel wert sind wie die Schmuckstücke in ihrer Gesamtheit. Warum und weshalb Dieter Hahn den Einzelverkauf trotzdem für die einzig realistische Möglichkeit hält, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de, chr

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